The Dean of Germany

IRON CURTAIN MAN – Die Online Show

Letztes Jahr brachte die Neuköllner Oper einen vergessenen Superstar der DDR wieder auf die Bühne. Dean Reed brach in IRON CURTAIN MAN erneut die Herzen der Zuschauer*innen, als er eine Revue durch sein Leben tanzte, sang und spielte.

Eine der wichtigsten Fragen blieb dabei aber unbeantwortet: Wie ginge es dem Red Cowboy heute?

Wir präsentieren Ihnen Ihren DDR-Lieblingsstar Dean Reed als Held einer einzigartigen Sendungsreihe. An sechs Abenden tritt ein schillernder Dean aus unterschiedlichen Epochen seines Schaffens an und probt seine Lieder live vor Millionenpublikum. Mit dabei sind Freunde aus seinem Leben, aber auch neue Widersacher und Kommentatoren.

Und Sie: Beeinflussen Sie mit Ihrem Smartphone diese einzigartige Dean-Challenge. Gewinnen Sie einen Fitnesstracker und werden Teil der Jury, die im großen Showfinale alles entscheidet: 6 Deans kämpfen gegeneinander, um herauszufinden, wer The Dean of Germany wird. Schalten Sie ein und entscheiden Sie mit!

Der Eintritt zu allen sieben Shows ist frei, Sie können uns jedoch gern mit einem Soli-Beitrag Ihrer Wahl unterstützen! Mit einer SMS an 81190 mit dem Text: Oper5 oder Oper10. Der gewählte Betrag (5 bzw. 10 €) wird Ihnen zzgl. der anfallenden Gebühren für den SMS-Versand von Ihrem Mobilfunkanbieter abgebucht.


Alle 7 Shows im Überblick: (Aufzeichnungen der Live-Streams)

17.4.2021, 21 Uhr
(1/7) Virus of Freedom
In der ersten Ausgabe von THE DEAN OF GERMANY treffen wir auf den jungen Country-Dean, der gerade frisch in Hollywood eingetrudelt ist. Er begegnet dem übergroßen, legendären Schauspielcoach Paton Price. Getreu seinem Motto: „Hier werden Menschen gemacht“ infiziert Price den jungen Cowboy-Boy mit dem Virus der Freiheit – ein junger Pazifist entsteht und ein erster unvergesslicher Hit von silbrig durchwirkter Traurigkeit. Außerdem: Die gefährlichsten, verrauchtesten Nachrichten der Welt. Und ein Duell um die Liebe.

20.4.2021, 21-21.30 Uhr
(2/7) Wie man einen Hit fängt
In der zweiten Ausgabe von THE DEAN OF GERMANY laden wir Dean, das Idol der sowjetischen Jugend, ein. Wer war dieser Freiheitskämpfer am Mikrofon? Was bewegte er in den Menschen des Ostens? Und kann ein unvergesslicher Popsong auch eine Maus oder Schlange sein, auf die man sich als Raubvogel stürzen muss? Zudem: Das Einzige Deutsche Fernsehen kehrt zurück mit der Aktuellen Kamera. Ein Ring schwingt um befreite Hüften und ein echtes Staatsoberhaupt kommt zu Wort.

22.4.2021, 21-21.30 Uhr
(3/7) LIFE IS LIKE
Endlich ist es soweit. Dean, auf dem Höhepunkt seines Ruhmes, besucht THE DEAN OF GERMANY. Dieser Dean dreht Filme, macht Platten, wäscht amerikanische Flaggen und hat noch Zeit mit uns einen Song einzuüben, damit ihn die Ewigkeit endlich auswendig kann. Außerdem werden wir erstmals in der Geschichte von THE DEAN OF GERMANY live einen Heiratsantrag zeigen. Ein Abend, den jeder liken sollte.

27.4.2021, 21-21.30 Uhr
(4/7) EINE OHNMACHT IST NICHTS PRIVATES

Es wird privat. Niemand Geringeres als die lieben Eltern unseres Superstars kommen zu Wort. Sind Sie das Geheimnis hinter der Kreativität des Sohnes? Kann ihr Junge einen Song mit nur einer Silbe singen? Und wer gewinnt im Boxduell Dean gegen Dean? Weiß die Aktuelle Kamera darauf eine Antwort? Auch sie ist wieder mit dabei und führt durch die wilde Zeitgeschichte Deans Lebens voller Krawalle am Alex, sich absetzender Schriftsteller und Protestaktionen in Südamerika.

29.4.2021, 21-21.30 Uhr
(5/7) FLIRT MIT ROT
Wir möchten jetzt ein wenig ernster werden. Denn in der fünften Ausgabe von THE DEAN OF GERMANY zeigen wir die stillen Momente des Superstars, der den Osten rockte. In unvergessenen Klassikern sinniert er über die verlorene Heimat nach. Aus eben jener wird sogar eine ganz andere, große Legende zugeschaltet. Wir sagen nur James. Dean wird in dieser Ausgabe alles geben. Zwischen Liebe, Kritik und Politik behauptet er sich und kommt, wie immer, zu einem grandiosen Finale.

4.5.2021, 21-21.30 Uhr
(6/7) ES GIBT NUR EINE ART DAS RICHTIG ZU MACHEN UND ZWAR MIT FREIHEIT
Was war da eigentlich mit Manfred Krug und der Revolution in Südamerika? Die vorletzte Ausgabe von THE DEAN OF GERMANY zeigt, dass Dean Reed auch das Medium der Kochshow zur Perfektion gebracht hat. Von blutroten Borschtsch-Burgern führt uns der Sänger zu den tieforangenen Sonnenuntergängen Südamerikas und einer Zeit, als er an der Seite von Victor Jara für die Befreiung der Unterdrückten kämpfte. Gänsehaut und Gaumenschmaus und natürlich wieder ein Hit. Denn singen müssen sie alle – und in der letzten Ausgabe singen sie endlich gegeneinander.

im Anschluss ab 21.30: LAB1 (oper.digital)

6.5.2021, 21-22 Uhr
(7/7) FINALE: THE DEAN OF DEANS
Die Zuschauer*innen haben in den vergangenen sechs Folgen ihren Dean-Favoriten gewählt und wir haben aus den Zuschauer*innen eine Jury gewählt. Am letzten Abend nun kommt sie zusammen und wird THE DEAN OF GERMANY wählen. Noch einmal reisen wir die Etappen seines Lebens per Hitexpress entlang. Am Ende kann aber nur einer der Dean aller Deans werden.
Seien Sie dabei beim großen Finale. Live, interaktiv und bei Ihnen zuhause an den Endgeräten, liebe Genoss*innen.

TRAILER

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Streamen war gestern – an allen sieben Abenden zwischen 17. April und 6. Mai trifft die Live-Show THE DEAN OF GERMANY auf das neue und durch die Kulturstiftung des Bundes geförderte Projekt oper.digital – dabei öffnen digitale Tools neue Beteiligungsfelder für das Publikum. Die Digitalisierung des Musiktheaters geht in die nächste Runde!

Projektpartner: Verworner-Krause-Kammerorchester

Beteiligte: Einstein Center Digital Future, kultursystem, kling klang klong, Trickster Orchestra, Jonas Urbat, Paul Bießmann, Cultural Design, Kulturdata u.v.m.

Das Projekt oper.digital wird durch die Neuköllner Oper in Zusammenarbeit mit dem Verworner-Krause-Kammerorchester umgesetzt und wird entwickelt im Rahmen von „dive in. Programm für digitale Interaktionen” der Kulturstiftung des Bundes, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Programm NEUSTART KULTUR.

 


Regie/Text: Fabian Gerhardt | Text: Lars Werner | Musik/Musikalische Leitung: Claas Krause/Christopher Verworner | Choreografie: Lilit Hakobyan | Bühne: Michael Graessner | Kostüm: Sophie Peters | Videos: Vincent Stefan | Dramaturgie: Änne-Marthe Kühn | Live-Kamera: Julia Weingarten, Kirsten Weingarten

Mit:
Frédéric Brossier, Sophia Euskirchen, Raphael Dwinger, Franziska Junge, Claudia Renner, Meik van Severen und den Mitgliedern des VKKO (Verworner-Krause-Kammerorchester) Jan Landowski (Posaune), Edward King (Violoncello), Georg Stirnweiß (Bass), Philip Dornbusch (Drums), Maria Schneider (Schlagwerk)


© Foto: Vincent Stefan / Grafik: David Sernau


Ist die Welt auch noch so schön

Eine Einsamkeitsstudie von Ulrike Schwab und Juliane Stadelmann mit Musik aus Paul Linckes Frau Luna , neu als Hörstück eingerichtet

Herr K. ist gestorben. Keiner hat es mitbekommen. Wochenlang lag er tot in seiner Wohnung. Niemand nahm Notiz davon, niemand der ihn vermisst hätte. Bis der Gestank der Verwesung durch die Flure zog.
Keiner der Nachbarn kannte seinen Vornamen. Niemand wusste mehr von ihm, als was das flüchtige Grüßen im Vorübergehen über einen Menschen erzählt. Das und die Musik, die er hörte. Recht laut – wohl wegen der schon taub gewordenen Ohren. Operettenmusik. Nach dem unbemerkten Tod des Alten geistert sie durch die Flure des Mietshauses, die Köpfe seiner Bewohner und löst Fragen aus. Über unser Zusammenleben, die Anonymität der Großstadt, verpasste Begegnungen, unerfüllte Träume. Diese Musik, die sie die letzten Jahre nur wie eigenartige, unpassende Ohrwürmer begleitet hat, scheint die fünf Protagonisten nun zu verbinden. Ohne dass sie so recht wüssten, woher diese Melodien eigentlich kommen oder wovon sie erzählen. Wie ihre Mitmenschen. Das ist die Berliner Luft.

Wer hätte gedacht, dass dieses feine, leise Stück über die Einsamkeit von fünf Mietshaus-Bewohner*innen – uraufgeführt im Sommer 2019 – einmal eine solche Relevanz bekommen würde wie heute, nach Monaten von Lockdown-Erfahrungen?

Und wer hat voraussehen können, damals, als wir die Wiederaufnahme verabredeten, dass wir es nicht auf unserer Bühne würden zeigen können, wohlgemerkt unter Einhaltung aller bekannten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen? Erneute Lockdowns haben uns bewegt, nach einer anderen Form zu suchen, um Ihnen die vielbeachtete Inszenierung doch noch anbieten zu können.

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Mit: Angela Braun, Martin Gerke, Jörg Daniel Heinzmann, Maja Lange, Vera Pulido

Text: Juliane Stadelmann
Idee/Fassung/Regie: Ulrike Schwab
Arrangement: Misha Cvijovic
Bühne/Kostüm Bühnenfassung: Jule Saworski
Musikalische Leitung/Einstudierung: Jörg Daniel Heinzmann
Sounddesign: Vera Pulido
Dramaturgie: Marion Meyer

Hörspielbearbeitung: Ulrike Schwab, Juliane Stadelmann

Produktion: Thomas Güthaus
Tonmeister: Malte Bogner, Joshua Park
Regieassistenz/Produktionsleitung: Anna Pechtl

Eine Produktion der Neuköllner Oper


Falls Sie solidarisch spenden wollen, freuen wir uns über Ihre Unterstützung:

Spendenkonto:
Neuköllner Oper
Postbank Berlin,
IBAN: DE13 1001 0010 0396 8731 02


Foto: © Matthias Heyde

WUNDERKAMMER II: Die Träume des Alexander von Humboldt

Eine Klang- und Geruchsreise nach Mexiko

Die Wiederaufnahme der zweiten Folge der WUNDERKAMMER-Reihe lädt Sie ein zu einem Experiment mit der eigenen Vorstellungskraft: Wohin führen uns Worte, Musik und Gerüche, wenn wir die Augen schließen und uns auf die Spuren der Mexiko-Reise (1804) des großen Berliner Forschungsreisenden durch das „schönste Land der Welt“ begeben?

In dieser WUNDERKAMMER steht Mexiko beispielhaft für das Erleben von Welt, und die Art und Weise, wie sich ihr Alexander von Humboldt näherte. So berichtet er nicht nur von einem faszinierenden Land und seinen Menschen, sondern auch davon, wie alles mit allem zusammenhängt: Mensch und Tier, objektive Welt und subjektiver Widerhall, Mensch und Kosmos. Humboldts Tagebücher, Aufsätze und Aussagen von Zeitgenossen über ihn berichten von seiner zugewandten Neugier und Offenheit, von Respekt und Empathie zu allem, was er vorfand. Das, was Humboldt jedoch nicht mitbrachte von seiner Forschungsreise, waren Musik und Düfte.

So nehmen wir Humboldts offenen, empathischen Blick – der sich entschieden abgrenzt zum kolonialen Denken seiner Zeit – zum Kompass für eine innere Reise über unsere Hör- und Geruchs-Sinne. Die in Mexiko Stadt geborene Komponistin und Sängerin Diana Syrse und die in Mxeiko aufgewachsene Sopranistin Ana Schwedhelm führen uns auf den Spuren  der damaligen Expedition in vier Regionen und Städte Mexikos damals und ganz konkret heute – unter Verwendung ihrer Stimmen, prähispanischer Instrumente, Gegenstände und elektronischer Musik –  während die Neurowissenschaftlerin und Geruchskünstlerin Anna D’Errico spezielle Düfte und Gerüche bereitstellt im Zusammenhang mit von Humboldt „entdeckten“ Pflanzen und Blüten.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung.

Die Wunderkammer II findet in einem besonderen Ambiente statt: in der Kiezkapelle auf dem Neuen St. Jacobi Friedhof.

Wiederaufnahme

In Kooperation mit

 

 

 

Adresse der Kiezkapelle:
Neuer St. Jacobi Friedhof
Hermannstraße 99-105
12051 Berlin
S+U Hermannstraße


Save the last Kiez – Neuköllner Originale | Folge III: WUNDERKAMMER II @ Prinzessinnengarten

Was Pflanzen von Corona halten und was den Prinzessinnengärtner*innen gegen die erste Panik nach dem Lockdown half, erfahrt ihr von Gärtnerin & Geschäftsführerin Lisa Dobkowitz in der dritten Folge von SAVE THE LAST KIEZ – Neuköllner Originale! Mit dabei: Ana Schwedhelm und Diana Syrse mit einem Ausblick auf die WUNDERKAMMER II.

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BERLIN KARL-MARX-PLATZ

Ein Liebeslied von Hakan Savaş Mican (Text, Regie) und Jörg Gollasch (Musik)

1989 ff. Es geschehen noch Wunder, außer dem Fall der Mauer. Eines von ihnen: die Liebesgeschichte von Lisa und Cem, zwei jungen Menschen aus ganz unterschiedlichen Welten.
Eigentlich hat Cems Mutter Esma, die als Putzkraft arbeitet, andere Pläne mit ihrem einzigen Sohn. Er soll studieren und es im Leben besser haben als sie.
Lisas Großmutter Eva, ein vergessener DDR Opernstar aus Marzahn, hat auch Großes mit ihrer Enkelin vor. Lisa soll als Sängerin Karriere machen. In Evas Plan kommt eine romantische Liebesgeschichte mit einem Mohammedaner nicht vor. Aber so ist das nun mal mit den Wundern. Sie geschehen ungefragt. Und so verlieben sich Lisa und Cem ineinander. Sie heiraten. Lisa wird schwanger, einmal, zweimal, ein drittes Mal. Sie liebt ihre Kinder, und vergisst darüber ihr eigenes Leben. Beide jonglieren: Cem zwischen Graffiti, Uni und seinem Studentenjob in der Fabrik; Lisa zwischen Muttersein, Kopftuchtragen und der Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule. Irgendwann merken sie, dass das Leben sie zu einem Punkt gebracht hat, an dem es kein Zurück mehr gibt.

Mit Alida Sticker, Hasan Hüseyin Taşgın, Rita Feldmeier und den Musiker*innen Peer Neumann (Klavier & Korrepetition / Einstudierung), Lukas Fröhlich/Fabian Engwicht (Trompete, Horn & Violoncello), Natalie Ploger (Kontrabass), Wassim Mukdad (Oud), Lizzy Scharnofske (Percussion) und Fabiana Striffler (Violine)

Regie & Textfassung: Hakan Savaş Mican | Komposition/Arrangements/ML Jörg Gollasch | Dramaturgie: Holger Kuhla | Ausstattung: Alissa Kohlbusch | Bühnenbildassistenz: Inga Aleknaviciute | Kostümbild: Marcus Karkhof | Videos: Sebastian Lempe

Uraufführung am  9. Oktober 2021.

LOST (1,5 m)

Ein Schwanengesang
von Cordula Däuper (Regie und Text)/Johannes Müller (Text) und Tobias Schwencke (Musik)
Uraufführung am 22. Oktober 2020.

Das Hauskonzert beginnt mit Schuberts „Abschied“, man prostet sich aus der Ferne (1,5 Meter) zu und versucht, die nervös wippende Fußspitze im edlen Schuh wieder unter Kontrolle zu bringen. Aber das Unbehagen wächst mit jedem Takt, verstärkt sich durch jedes romantische Seufzermotiv. Die Dame nebenan benimmt sich zunehmend merkwürdig, hustet sie nicht auch ganz eigentümlich? Eine hat Fieber, dabei hat sie immer den CO2-Ausgleich auf ihren Inlandsflügen gezahlt. Aber das ist bestimmt nur der Alkohol. Während das vermeintlich sichere Innen immer enger zu werden scheint, entgleitet das apokalyptische Außen und die romantisch angehauchte flackernde Dämmerung nimmt bedrohliche Züge an.

In Lost widmet sich das Team von Casting Clara aus gegebenem Anlass den Untergangsszenarien, die unseren Blick auf die Zukunft seit Jahren prägen. Anhand von aktuellen und historischen Vorhersagen, politischen und literarischen Visionen entwickelt es ein klaustrophobisches Hauskonzert, das von Franz Schuberts letzter großer Komposition – dem Liederzyklus „Schwanengesang“ – ausgeht und von dort Querverbindungen zu Richard Wagners Untergangsfantasie, der Götterdämmerung, und modernen Protest-Songs schlägt. Sind die dystopischen Zukunfts-Visionen nicht eigentlich längst unsere Gegenwart, vielleicht waren sie das schon immer? Warum hat uns eigentlich nie jemand gesagt, dass es so ernst ist? Und: Wie kommen wir hier jemals wieder raus?

Arrangements/Komposition/Musikalische Leitung: Tobias Schwencke | Regie/Textfassung: Cordula Däuper | Dramaturgie/Textfassung: Johannes Müller | Dramaturgie: Änne-Marthe Kühn | Bühne: Sylvia Rieger | Kostüm: Sophie du Vinage | Regie-/Produktionsassistenz: Judith Gerhardt | Musikalische Assistenz/Einstudierung/Korrepetition: Insa Bernds | Kostümassistenz: Pauline Claus | Bühnenbildassistenz: Ann-Laure Jullian de la Fuente | Maske: Anne-Claire Meyer | Abendspielleitung: Regina Triebel

Mit: Karla Sengteller, Fernanda Farah, Nadja Petri, Olivia Stahn, Cathrin Romeis sowie Tobias Schwencke (Musikalische Leitung/Flügel), Jörgen Brilling/Martin Steuber (Gitarre), Horia Dumitrache/Hugo Rodríguez (Klarinette), Hayley Wolfe (Violine), Daniel Eichholz (Schlagwerk)

TRAILER

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Fotos: © Matthias Heyde

 


EINFACH ANFANGEN – Ein Action Day für Alle!

TANDEM-Veranstaltung am 31. Oktober 2020, 15 Uhr
Eintritt Frei, Bitte Vorher Reservieren

Eigentlich wollen wir ja alle dasselbe, oder? In Hinblick auf den Klimawandel konsequent nachhaltiger leben und bewusster konsumieren. Nur irgendwie kriegen wir es oft im Alltag nicht so recht hin…
Während in LOST (1,5 Meter) die Folgen des Nichtstuns auf tragisch-poetische Weise hör- und sichtbar werden, lädt die Neuköllner Oper in Kooperation mit dem Prinzessinnengarten Kollektiv Berlin und der Aktivistin Lydia Krüger zum Handeln ein, frei nach dem Motto: Anpacken statt Schnacken! Alle Infos zum Action Day und der Kartenreservierung gibt es hier.


Bitte beachten Sie unsere Sicherheitshinweise zum Kartenkauf und Besuch unseres Hauses.


Foto: © Matthias Heyde

Der Mann der sich Beethoven nannte

von Moritz Rinke/Mathias Schönsee (Text) und Cymin Samawatie/Ketan Bhatti/Niko Meinhold/Trickster Orchestra (Musik)

Das Ende des Beethovenjahres 2020: Die Berliner Philharmonie ist zerstört, das Orchester findet sich feinstaub-bedeckt und mit Atemmasken vor dem verwüsteten Gebäude wieder und inmitten des Geschehens behauptet ein eigenartiger Fremder, Beethoven höchstpersönlich zu sein. Ein Star-Dirigent versucht rücksichtslos, alle Konzerttermine des Orchesters einzuhalten und eine junge Musikerin rebelliert gegen diesen Alleinherrscher. Währenddessen verfolgt der Mann, der sich Beethoven nennt, das Ziel, nicht nur seine prometheischen Werke zu überarbeiten, sondern auch gleich die gesamte Menschheit. Denn wie kann es eigentlich sein, dass eine künstliche Intelligenz Fragmente seiner Kompositionen fertig komponiert und dies auch noch von einem großen Telekommunikationsunternehmen gesponsert wird?

Es kommt zu einer furiosen wie augenzwinkernden Abrechnung mit einer Gesellschaft, die auch nach der Aufklärung keinen Deut schlauer geworden zu sein scheint. Unter Beschuss steht eine (Hoch-) Kultur, die statt der künstlerischen Schöpfung nur deren Warenwert im Blick hat und eine Welt, die ihren natürlichen Lebensraum systematisch vernichtet. So liefern sich Beethoven, der Maestro und die junge Frau eine verbale Schlacht darüber, was es heißt, den Mensch im Menschen zu erkennen.

Der preisgekrönte Autor Moritz Rinke, Regisseur Mathias Schönsee und das transkulturelle Trickster Orchestra verweben humorvolles Schauspiel mit dem musikalischen Kosmos Beethovens – und fordern damit in un-erhörter Weise die west-weiß-europäische Musikgeschichte heraus.
Dabei werden Fragen gestellt wie: Kann es denn möglich sein, das Fragment der 10. Symphonie von einer künstlichen Intelligenz fertig schreiben zu lassen?

Musikalische Leitung: Ketan Bhatti und Cymin Samawatie | Regie: Mathias Schönsee | Dramaturgie: Bernhard Glocksin und Änne-Marthe Kühn | Ausstattung: Rebecca Raue
Regieassistenz: Anna Pechtl | Ausstattungsassistenz: Anne Laure Jullian de la Fuente | Regiehospitanz: Nelly Sophie Paul

Mit: Maya Alban-Zapata, Hansa Czypionka, Christian Kerepeszki, Cymin Samawatie sowie den Musiker*innen des Trickster Orchestra Naoko Kikuchi, Sabrina Ma, Niko Meinhold, Ralf Schwarz, Cymin Samawatie, Milian Vogel, Wu Wei

Eine Produktion der Neuköllner Oper in Koproduktion mit dem Theater Gütersloh.

 


Ein Projekt im Rahmen von

 

 

 

Gefördert durch

 

 

 

und

 

 

 


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Foto: © Matthias Heyde

HOW TO CONTROL YOUR ANGER IN TEN EASY STEPS

Ein musikalisches Tutorial für alle, denen gerne mal der Kragen platzt

Musiktheater des Jungen Ensembles der Neuköllner Oper
von Yuval Halpern (Musik), Felix Krakau (Text), Bjørn de Wildt (Regie)

Das Junge Ensemble ist tatsächlich wieder da, live und vor Publikum! Aus der Quarantäne befreit und voller Tatendrang. Aber es war keine leichte Zeit: Einige mussten wir sogar zurücklassen in den eigenen vier Wänden – die Isolation drückte aufs Gemüt, die Stimmung war im Keller. Auch auf den Straßen wurde der Wind rauer und der Ton schärfer, die Nerven liegen blank. Höchste Zeit, all dem einen Riegel vorzuschieben, denn das Wort mit C kann niemand mehr hören und die Aggressionen müssen raus. Wir wollen wieder Harmonie!
HOW TO CONTROL YOUR ANGER IN TEN EASY STEPS ist ein musikalisches Tutorial für alle, denen gerne mal der Kragen platzt. Kommt vorbei, so lange wir noch dürfen!

Musikalische Leitung/Einstudierung: Yuval Halpern | Regie: Bjørn de Wildt | Kostüme: Federica Fugazzi | Licht: Christian Maith | Produktionsleitung: Celine Hochgräber/Khashayar Tajik

Mit: Kamil Ahmad, Samy Allozy, Annika Blietz, Rojin Haddadzadegan, Meta Hildebrandt, Anna Naujeck, Laura Plepelic, Amina Rieke, Katherina Schmidt

Bitte beachten Sie unsere Sicherheitshinweise zum Kartenkauf und Besuch unseres Hauses.

 


AufGrund der Pandemiebedingten Theaterschliessung im November werden die Entfallenen Vorstellungen auf das KommEnde JAHR Verlegt. (Stand 30. Oktober 2020)


WEB-SERIE
HOW TO CONTROL YOUR ANGER IN QUARANTINE
Ein Online-Experiment in fünf Folgen

Die Uraufführung des Bühnenstücks musste pandemiebedingt auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, dafür lud das Junge Ensemble ein in die digitalen Sphären des Wut-Managements:
Die 5-teilige Web-Serie hatte am Freitag, 22. Mai 2020 Premiere bei Facebook und YouTube. Hier alle 5 Folgen zum Nachschauen:

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comPOSITION – Berliner Opernpreis 2020

WETTBEWERB VON NEUKÖLLNER OPER UND GASAG

Seit 1997 verbindet die Neuköllner Oper und die GASAG eine Zusammenarbeit, die in dieser Form einzigartig ist: Sie haben einen Kompositionswettbewerb ins Leben gerufen, der heute comPOSITION heißt und alle zwei Jahre verliehen wird. Er richtet sich an Künstlerkollektive und Komponisten, die Werke für ein gesellschaftlich engagiertes und Genre-offenes Musiktheater schaffen wollen.

comPOSITION lädt zur Produktion eines halbstündigen Musiktheaters ein, auf Kosten der Preisgeber und mit Uraufführungsvorstellungen in Berlin sowie einer weiteren Zusammenarbeit mit dem Theater Freiburg.
Textliche Grundlage für den Wettbewerb bilden zwei Kurzgeschichten des Autors Ferdinand von Schirach*. Schirach ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands, dessen Bücher weltweit zu Bestsellern wurden und thematisch immer einen sozialen Bezug haben. Mit Einwilligung des Autors werden damit zwei seiner Werke erstmalig als Musiktheater uraufgeführt.

Die Finalist*innen 2020
Die Teams um Samuel Penderbayne/Theresa von Halle (München) und Andys Skordys/Jelena Vuksanovic (Nikosia/Belgrad) haben die Jury** des neuaufgestellten Berliner Opernpreises 2020 mit ihren Konzepten überzeugt. Sie werden in den nächsten Monaten je ein 30-minütiges Musiktheaterwerk auf Grundlage einer Kurzgeschichte Ferdinand von Schirachs entwickeln, das aufgrund der aktuellen Pandemiesituation in 2020 und 2021 leider nicht gezeigt werden kann. Über den Nachholtermin des Opernpreises in 2022 informieren wir Sie an dieser Stelle.

Vom 11. bis 13. Oktober 2019 hatten acht Teams aus drei Ländern ihre Visionen von neuem Musiktheater vorgestellt. In einem sehr intensiven Arbeitsprozess wurden die Konzepte um viele Anregungen von Seiten der Jury sowie Input von Experten des LKA ergänzt. Teilnehmende waren – neben den Preisträger*innen die Teams um die Komponist*innen Misha Cvijovic (Berlin, Belgrad) Carla Ginjaume (Barcelona), Sven Daigger (Berlin), Maren Kessler/David Schwarz (Weimar), Alexander Mathewson (München), Irina Prieto Botella (Barcelona), Samuel Penderbayne (München) und Andys Skordis (Zypern/ Amsterdam).

*Ein hellblauer Tag und Subotnik. Die Stories EIN HELLBLAUER TAG und SUBOTNIK sind in dem Band STRAFE von Ferdinand von Schirach enthalten. STRAFE ist im Luchterhand Literaturverlag, München, erschienen. Aufführungsrechte: Ferdinand von Schirach, vertreten durch die Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin, www.kiepenheuer-medien.de

** Heiko Voss – Dramaturg Musiktheater Theater Freiburg
Bernhard Glocksin – Künstlerischer Leiter Neuköllner Oper, Berlin
Desirée Meiser – Künstlerische Leiterin Gare du Nord, Basel
Wiebke Roloff – Musikjournalistin (u.a. Opernwelt)
Arash Safaian – Komponist, München


comPOSITION
Der Berliner Opernpreis von Neuköllner Oper und GASAG, in Zusammenarbeit mit dem Theater Freiburg und unterstützt von der Bundeszentrale für politische Bildung

Wer war’s?

N.O.K.K. ermittelt!
Ein musikalischer Krimi des Neuköllner Oper Kinder Klub
Uraufführung am 20. September 2020

Nach dem Essen in der Schulkantine wird den Schüler*innen plötzlich übel.
Was ist passiert?
Alle untersuchen mit – und gegeneinander, wer welche Motive haben könnte.
War es die Köchin, die Essensausgabe oder die Cateringfirma? Sind der Techniker und der Typ von der Reinigungsfirma nicht miteinander verwandt? Warum taucht die Frau des Direktors in dessen Büro auf? Hat jemand seine Tochter und die Zwillinge aus der Parallelklasse gesehen? Eine Lawine von gegenseitigen Verdächtigungen wird losgetreten. Wie im Großen so im Kleinen – Ereignisse werden vorschnell hysterisiert und in Vor-Verurteilungen verwandelt…..
Oder war es doch ein Zufall – und unsere Umwelt hat mehr Auswirkungen auf unser Leben und unsere Gesundheit als wir denken?!

Musik: Yuval Halpern | Text & Regie: Verena Talamonti | Produktionsleitung: Carola Thiede

DIE VERANSTALTUNG IST AUSGEBUCHT!
Bitte beachten Sie unsere Sicherheitshinweise zum Kartenkauf und Besuch unseres Hauses.

Iron Curtain Man

Eine letzte Show für Dean Reed, den „Elvis der DDR“.
Von Fabian Gerhardt/Lars Werner (Text) und Claas Krause/Christopher Verworner (Musik)
Uraufführung am 03. September 2020.

Was war da los: ein singender Cowboy landet in der Hauptstadt der DDR, und reitet Lasso-schwingend durch »Ein Kessel Buntes«? Dean Reed, geboren in Denver, Colorado wollte die Stimme der Unterdrückten sein. In Lateinamerika ein Star, kam er auf Umwegen über Spanien, Italien und die UdSSR in die DDR, wo er in den 70ern dem Sozialismus den Hüftschwung lehrte.

Der „Rote Elvis“ erlebte hinter dem Eisernen Vorhang eine beispiellose Karriere, er war DER Amerikaner des Ostblocks. Doch mit Glasnost und Perestroika begann sein Stern zu sinken und auch in seiner Heimat wurde er bei einem Comeback-Versuch verhöhnt. Im Jahr 1986 schließlich nahm sich der Musiker unter bis heute mysteriösen Umständen das Leben.

Wie vielen Musikern und Stars war Dean Reed die große Bühne die eigentliche Heimat. In der Neuköllner Oper wird Dean nach Hause auf die Bühne geholt. In einer fantastischen Totenreise stellt sich der Sänger den Stationen seines Lebens und trifft Weggefährten und Feinde. Wir verfolgen den Weg des Mannes, der in Denver, Colorado aufbrach, um den Ostblock zu rocken.

„Nobody knows me back in my hometown“, sang er kurz vor seinem Tod. Jetzt kriegt er seine eigene Hall of Fame.

Regie: Fabian Gerhardt | Musikalische Leitung: Claas Krause/Christopher Verworner | Choreografie: Lilit Hakobyan | Bühne: Michael Graessner | Kostüm: Sophie Peters | Videos: Vincent Stefan | Dramaturgie: Änne-Marthe Kühn

Mit:  Frédéric Brossier, Sophia Euskirchen, Raphael Dwinger, Franziska Junge, Claudia Renner, Meik van Severen und Mitgliedern des VKKO (Verworner-Krause-Kammerorchester)

 

Fotos: © MIZAFO

TANDEM: Iron Curtain Man

Im TANDEM-Prinzip verbinden sich die Produktionsteams unserer Inszenierungen noch anders und intensiver mit Expert*innen der Themen und Fragen, die die jeweiligen Stücke künstlerisch reflektieren. Das könnten Fachleute aus Bürgerinitiativen, Institutionen aus Wissenschaft und Gesellschaft sein, die uns für die Theaterarbeit „schlauer machen“ und die im Gegenzug Workshops und andere Veranstaltungen in der Neuköllner Oper anbieten: Möglichkeiten, sich theoretisch und in der Praxis zu wichtigen Aspekten weiterzuentwickeln und neue Bekanntschaften zu schließen.

5. September 2020
„… und der Zukunft zugewandt“
Diskussion mit Elke Bitterhof, Reinhard Kähler
Moderation: Änne-Marthe Kühn, Cali Kobel
Im Anschluss an die zweite Vorstellung der Dean Reed-Hommage Iron Curtain Man stellen wir gemeinsam mit Expert*innen des Alltags neugierige und empathische Fragen an ein verschwundenes Land voller Widersprüche.

26. September 2020
Ein Kessel. Viel Buntes
Eine DDR-Quizshow mit Live-Musik von The Trouble Notes.
Moderation: Florian Fischer


IRON CURTAIN MAN – Trailer

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Video: Vincent Stefan, Musik: Claas Krause/Christopher Verworner

 

Bitte beachten Sie unsere Sicherheitshinweise zum Kartenkauf und Besuch unseres Hauses.

 

 


IRON CURTAIN MAN @ HOME

Der Premiere im April kam Corona in die Quere. Anstelle der Hommage an Dean Reed auf unserer Bühne verlegten wir also die Show um, für, über den roten Cowboy für’s Erste ins Netz: Mit einer achtteiligen Video-Reihe und ersten Schmankerln der Besetzung des IRON CURTAIN MAN, mit Visuals von Vincent Stefan und Musik vom Verworner-Krause-Kammerorchester!

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Beteiligte der Videoreihe:
Darsteller*innen: Daniel Breitfelder, Frédéric Brossier, Sophia Euskirchen, Franziska Junge, Claudia Renner, Meik van Severen
Visuals: Vincent Stefan
Musik: VKKO
Dramaturgie: Änne-Marthe Kühn

Schnitt: Clara Fandel