Und das nicht alleine, sondern gemeinsam: Eine Woche lang verbringen die Künstler*innen gemeinsam an der Neuköllner Oper, arbeiten an den jeweiligen Performances, unterstützen sich gegenseitig, gehen spontane Kooperationen ein und schaffen so Verbindungslinien zwischen ihren künstlerischen Praktiken. Vorbild für diese Art von Etüden sind die Short Form Epics des Centre for the Less Good Idea, Johannesburg. Das von Bronwyn Lace und William Kentridge gegründete Centre widmet sich gemeinsam mit lokalen Künstler*innen bereits seit 2015 der Entwicklung und Erprobung neuer künstlerischer Praktiken und Formate.
Zu den Gastkünstler*innen an der Neuköllner Oper gehören der südafrikanische Komponist, Choreograf und Performer Nhlanhla Mahlangu vom Centre for the Less Good Idea, die schottische Komponistin und Performerin Genevieve Murphy, das niederländische Performance-Kollektiv Club Gewalt, Berliner Performer*in und Sänger*in Anthony Hüseyin, die Performerin und Musikerin Mara Snip, der Regisseur und Performer der Cora Frost , der Theater- und Jazzmusiker Paul-Jakob Dinkelacker sowie der Jazzpianist und Improvisationsmusiker Niko Meinhold.