Rainer Simon ist seit Beginn der Spielzeit 2025/26 der künstlerische Leiter der Neuköllner Oper. Von 2022 bis 2025 war er künstlerischer Leiter des Festivals Schall&Rausch sowie Leiter der Außenspielstätten der Komischen Oper Berlin. Von 2012 bis 2022 war er Referent des Intendanten der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky. Zuvor war er als freischaffender Produktionsleiter und Dramaturgie bei verschiedenen freien Sprech- und Musiktheaterprojekten u. a. am Hebbel am Ufer in Berlin, beim Spielart Festival München sowie beim Zürcher Theaterspektakel tätig.
Rainer Simon studierte Philosophie, Musik- und Theaterwissenschaft in Berlin, München und Paris, Musik- und Sprechtheaterregie an der Theaterakademie August Everding in München und nahm am Weiterbildungsprogramm Executive Master in Arts Administration an der Universität Zürich teil. Er promovierte an der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen bei Clemens Risi und war von 2008 bis Ende 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des DFG-geförderten Sonderforschungsbereichs Kulturen des Performativen.
Rainer Simon war Gründungs- und Vorstandsmitglied des ZMB e.V. (Verein Zeitgenössisches Musiktheater Berlin) sowie mehrmals Jury- und Kuratoriums-Mitglied für das BAM!-Festival für zeitgenössisches Musiktheater Berlin. 2021 war er Jury-Mitglied von Music Theatre Now, dem internationalen Musiktheaterpreis des Internationalen Theaterinstituts. Rainer Simon ist Autor und Herausgeber von verschiedenen Monographien und Sammelbänden, darunter Labor oder Fließband (2013), Konzert der Sinne (2018) und Staging Gender (2019).