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VOX HUMANA

Ein SIngspiel
Text und Musik: Opera Aperta

Vom 17. September bis 18. Oktober 2026

© Marichka Shtyrbulova

„Krieg ist draußen, oder drinnen, oder vorbei.“ – Signa Köstler

Wie stellst Du Dir Krieg vor? Sucht Dich Krieg manchmal in Deinen Träumen heim? Wie klingt Krieg? Vielleicht wie ein Schrei, wie Stille, Heiserkeit, wie ein Chor aus akustischen Halluzinationen? VOX HUMANA. EIN SINGSPIEL sucht nach Antworten, sucht nach Antworten in Form eines „rhizomatischen Theaters“, das ständig zwischen einem Workshop für erweiterte Klangtechniken, einem Techno-Ritual, einem Vortrag über Performance-Theorie und postdokumentarischem Theater changiert.

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„Krieg ist draußen, oder drinnen, oder vorbei.“
Signa Köstler

Was lässt sich mit der menschlichen Stimme alles tun? Singen, sprechen, beten, heilen, protestieren, eine Performance, eine Oper oder einen Pop-Hit aufführen. Im Sommer 2026 trifft sich Opera Aperta, eine Gruppe ukrainischer Künstlerinnen, die unter der täglichen Bedrohung des russischen Vernichtungskriegs leben, in Berlin-Neukölln, um die neue Spielzeit der Neuköllner Oper zu eröffnen. Als Dank an Deutschland für seine politische Unterstützung und die Luftabwehrsysteme beschließen die Ukrainerinnen, diesem Land das Beste zu schenken, was sie haben – ihre Stimmen –, und versprechen, Deutschland durch die Entwicklung eines radikalen politischen Hyperpop-Projekts auf den Sieg beim Eurovision Song Contest 2027 vorzubereiten.

Auf der Hinfahrt von Kyiv nach Berlin tauchen die Künstler*innen in eine surreale Klanglandschaft ein, in der sich die Stimme von Theodor Adorno, ukrainische Volkslieder und Musik der Zwischenkriegszeit miteinander vermischen. Die Busreise wird zur Zeitreise, an deren Ende sich die Busgesellschaft im Jahr 1933 in einem jiddischen Berliner Kabarett wiederfindet und dem letzten Treffen zwischen der Malerin Charlotte Salomon und dem Gesangslehrer und Psychotherapeuten Alfred Wolfsohn beiwohnt, der aus dem Ersten Weltkrieg mit einem akustischen Trauma aufgrund des Kriegsgeschreis zurückkehrte und sich durch Stimmübungen selbst kurierte.

Wie stellst Du Dir Krieg vor? Sucht Dich Krieg manchmal in Deinen Träumen heim? Wie klingt Krieg? Vielleicht wie ein Schrei, wie Stille, Heiserkeit, wie ein Chor aus akustischen Halluzinationen? VOX HUMANA. EIN SINGSPIEL sucht nach Antworten, sucht nach Antworten in Form eines „rhizomatischen Theaters“, das ständig zwischen einem Workshop für erweiterte Klangtechniken, einem Techno-Ritual, einem Vortrag über Performance-Theorie und postdokumentarischem Theater changiert.

Beteiligte

MIT Dariia Bohdan, Oleksandr Chyshii, Kateryna Hordiienko, Karolina Muzychenko, Sofiia Pavlichenko, Yuliia Vitraniuk, Marichka Styrbulova, Roman Grygoriv, Valeriia Vynogradova, Illia Razumeiko

TEXT, THEORIE UND RAUM Illia Razumeiko KOMPOSITION UND MUSIKALISCHE LEITUNG Roman Grygoriv DRAMATURGIE Marichka Styrbulova, Dennis Depta ELEKTRONISCHE MUSIK Valeriia Vynogradova KOSTÜM Kateryna Markush VIDEO Ivanna Yakovyna REGIEASSISTENZ/ PRODUKTIONSLEITUNG Cara Freitag PRODUKTION IN DER UKRAINE proto produkciia (Olia Diatel, Yulia Parysh)

SPRACHE Auf Ukrainisch und Englisch mit deutschen Übertiteln

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