Tickets
← Zurück zur Übersicht

Crime of Passion

EINE MUSIKALISCHE ABRECHNUNG VON UND MIT ANTHONY HÜSEYIN

Vom 3. OKtober bis 7. Dezember 2025

© Murat Aslan

Die Musiktheater-Performance CRIME OF PASSION der Berliner Performer*in und Sänger*in Anthony Hüseyin geht dem Femizid auf der Opernbühne, den historischen Wurzeln des Frauenmords und seiner Präsenz in unserem Alltag auf den Grund.

Mehr

CRIME OF PASSION hat seine Wurzeln in den napoleonischen Gesetzbüchern und rechtfertigt „Verbrechen aus Leidenschaft” an Frauen bis heute und mildert das Strafmaß der Täter. Inspiriert von Hüseyins eigener Biografie (während des Istanbuler Opernstudiums verhinderte Hüseyin den Femizid an der eigenen Mutter), konfrontiert uns die Performance damit, wie Femizide romantisiert und durch kulturelle und rechtliche Systeme aufrechterhalten werden.

Carmen, Salome und Violetta jedoch machen nicht mehr mit. Sie weigern sich, auf der Bühne wieder und wieder zu sterben. Stattdessen beanspruchen sie jetzt ihre Geschichten für sich. Das Operntrio als 3D-Ikonen und Hüseyin demontieren gemeinsam den weißen, männlichen, sexistischen und rassistischen Blick der Hochkultur. Gemeinsam ertappen sie die Täter, intervenieren und ziehen diese zur Rechenschaft: Warum tötet ihr uns?

Beteiligte

MIT Anthony Hüseyin (Stimme, Piano, Guitar, Live-Electronics), Dima Dawood (Kanun), RUSNAM (Live-Electronics) und den Stimmen von Rebekka Gruber, Katharina Beatrice Hierl und Riah Knight

REGIE, TEXT, KOMPOSITIONEN, ARRANGEMENTS, MUSIKPRODUKTION Anthony Hüseyin DRAMATURGIE Dennis Depta BÜHNENBILD / KOSTÜME Elin Laut 3D-VIDEO-ANIMATION Can Karaalioglu SOUNDDESIGN, MIX, MUSIKPRODUKTION RUSNAM REGIEASSISTENZ / PRODUKTIONSLEITUNG / DRAMATURGISCHE MITARBEIT Mick Besuch OUTSIDE EYE Negar Foroughanfar

SPRACHEN Englisch und Türkisch, mit deutschen Übertiteln

HINWEIS Die Veranstaltung ist auch für mobilitätseingeschränkte Personen zugänglich – Details hier. Zusätzlich stehen drei Sitzsäcke zur Verfügung – bitte bei der Kasse telefonisch anmelden.

©Peter van Heesen
©Peter van Heesen
©Peter van Heesen
©Peter van Heesen
©Peter van Heesen

Monogram Neuköllner Oper