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I MUST DIE

Nico Sauer tötet Nico Sauer
Von und mit Nico Sauer

Am 23., 24. und 25. Oktober 2026

© Peter van Heesen

Eine leere Bühne. Ein Körper. Zwei parallele Universen. In I MUST DIE trifft der Performer Nico Sauer auf – sich selbst. Und einer von beiden wird das nicht überleben! Ein Musiktheatersolo zwischen musikalischem Alltagssound, Jacques-Tati-Komik und nervenaufreibendem Suspense-Krimi.

Licht und Musik erschaffen zwei Welten, die nah beieinander liegen und doch nichts voneinander wissen. Noch nicht. Denn im Multiverse führt die kleinste Verschiebung zur Katastrophe: Ein Alter Ego dringt in die Welt des anderen ein – und begeht einen Mord. Ein Krimi zwischen den Welten entsteht. Das Publikum wird zum Beschatter, im Zwiespalt der Sinne: Welcher Wirklichkeitsebene kann es trauen? Denn während im Soundkosmos gemordet wird, gießt der Protagonist die unsichtbaren Blumen.

Ein musikalischer Solo-Multiverse-Thriller zwischen absurd und makaber – und zugleich eine Anleitung für das ultimative Aufeinandertreffen mit sich selbst: Wie erkennt man sein Alter Ego? Und wie kommt man ihm zuvor? Denn im Multiverse gilt die goldene Regel: IF YOU MEET YOUR DOUBLE, KILL IT!

Beteiligte

© Peter van Heesen

MIT Nico Sauer

REGIE, TEXT & KOMOSITION Nico Sauer REGIEASSISTENZ Jonas Vescoli DRAMATURGIE Pauline Jacob

TECHNISCHE PRODUKTIONSLEITUNG Helmut Topp TON Klim Losovsky LICHT Ralf Arndt KOSTÜM Christina Kämper, Kathy Tomkins ABENDSPIELLEITUNG Sophie Reavley, Regina Triebel LEITUNG ABENDSERVICE Vanda Hehr

Biografien

Nico Sauer | Performance, Regie, Text, Komosition

© Nico Sauer, Digitales Selbstporträt

Nico Sauer komponiert, inszeniert und performt experimentelles Musiktheater in einem Delirium disziplinärer Grenzüberschreitung und genießt die Reibungen und Absurditäten zwischen Genres, Formen und Erwartungen. In Atlantide Acide (Paris 2023, La Pop/Festival Musica), einer Solo-Oper, erkundet er mit einer Mikrofonsonde die klanglichen Tiefen des menschlichen Körpers. In RÜBER (München 2024, Biennale für Musiktheater) erlebt das Publikum aus einem fahrenden Auto heraus eine rasante Verkehrs-Oper in den Straßen der Stadt. Das Musiktheater Die Kantine (2026, Theater Münster / Staatstheater Darmstadt), verwandelt den Opernraum in eine hybride, hinter den Kulissen spielende Umgebung, in der das hochartifizielle und das alltägliche Drama der Oper und ihres Betriebs verschmelzen.

Nico Sauers künstlerische Forschung beschäftigt sich mit der Übersetzung von Text in Klang mithilfe künstlicher Intelligenz. Inspiriert von C. G. Jungs Konzept des kollektiven Unbewussten, wird der latente Raum als symbolisches Beziehungssystem verstanden, aus dem Klanglandschaften entstehen, die physische und konzeptuelle Grenzen überschreiten und „traumhafte“ Audio-Umgebungen erzeugen. Das Projekt wird durch das STIP-4 Programm des Musikfonds e.V. ermöglicht.

Pauline Jacob | Dramaturgie

© Peter van Heesen

Mit ihrem Musiktheater-Kollektiv staatsoper24 schafft Pauline Jacob mit ihrer Kollegin Lisa Florentine Schmalz das vermeintlich Unmögliche: Sie denkt die Oper ganzheitlich neu, weiblich* und zeitgemäß. In ihren Musiktheater-Performances, musikalischen Hörspielen und performativen Ausstellungen werden marginalisierte Stimmen empowert, es verschwimmen Genregrenzen, Hormone spielen verrückt und manchmal singt ein Hund im Pelzmantel. Dabei schreibt Pauline die Konzepte und Stücktexte/Libretti und führt bei den Hörspielen die Regie. Als studierte Opernsängerin performt sie außerdem in experimentellen Musiktheaterproduktionen befreundeter Künstler*innen. Mehr und mehr zieht es sie darüber hinaus in die fächerübergreifende Lehre an Kunst- und Fachhochschulen.

Pauline und staatsoper24 erhielten diverse Stipendien und Auszeichnungen. Ihre Projektpartner*innen sind u.a. Staatsoper Stuttgart, Junge Deutsche Oper Berlin, JOiN Stuttgart, DLF Kultur, WDR, Kölner Philharmonie, Philharmonie Luxembourg, Schwetzinger SWR Festspiele, Lichthof Theater Hamburg, UdK Berlin, Zeit Bucerius Stiftung, Claussen-Simon-Stiftung Hamburg.

Seit der Spielzeit 2026/27 ist sie als Dramaturgin an der Neuköllner Oper engagiert.

© Peter van Heesen
© Peter van Heesen
© Peter van Heesen
© Peter van Heesen

SPRACHE Englisch & Deutsch DAUER 60 Minuten

HINWEIS
In der Inszenierung fällt ein Schuss. Stroboskop- und Nebeleffekte werden genutzt.

Monogram Neuköllner Oper