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Schwindel. Über das Verlieren.

Ein Bilder-Reigen über Schönheit und Scheitern von Julia Lwowski und Ni Fan
Uraufführung am 11. Januar 2014

“Der Mensch lernt wenig von seinem Siege, aber viel von seiner Niederlage”, sagt man. Es sei denn, er will nicht lernen und hängt sich stattdessen lieber auf.
Inspiriert vom mutmaßlichen Selbstmord des russischen Oligarchen Boris Beresowski, einem der größten Verlierer unserer Zeit, begeben sich die junge Regisseurin Julia Lwowski und ihr Team auf die Seite der Verlierer und tragikomischen Gestalten, die vor allem eins eint: Ihr tiefer Fall und die Anteilnahme eines großen Publikums, das hin- und her gerissen ist zwischen Schadenfreude, Mitleid und der Angst vorm eigenen Scheitern.

Mit ausgewählten Moralischen Kantaten von Telemann – einer Art überdimensionalem moralischen Zeigefinger – sowie Arien von Mussorgsky, Schostakowitsch, Gretry u.a. entsteht ein musikalisches Bilder-Theater über Verlierertypen, denen man zumindest Eines nicht nachsagen kann: sie hätten im Leben Däumchen gedreht.

Konzeption und Regie: Julia Lwowski
Komposition und Arrangement: Ni Fan
Bühne und Kostüm: Yassu Yabara

Mit: Ulrike Schwab, Magnús Hallur Jónsson, Günter Schanzmann; Ni Fan (Vibraphon, Schlagzeug)

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