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Selemo

Eine Frühlingsoper
Von S’Busiso Shozi und Nhlanhla Mahlangu

12. Februar bis 1. März 2026

© Peter van Heesen

„The world keeps dreaming of spring.“
(Tom Waits – You Can Never Hold Back Spring)

Zurück ins Licht, zur Schönheit und hinein ins Leben! Der Frühling steht für die Macht der Verwandlung, für Wiedergeburt und für ein uraltes Versprechen von Prosperität. Was kann diese Fantasie des Überflusses über geographische Grenzen hinweg kulturell, spirituell und klanglich für uns bedeuten?

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Die südafrikanischen Komponisten und Performer S’busiso Shozi und Nhlanhla Mahlangu vom Johannesburger Centre for the Less Good Idea nähern sich mit der Kammeroper SELEMO durch Körper, Klang und Stimme dem Konzept Frühling neu an. Gemeinsam mit Solist*innen und Orchestermusiker*innen der Komischen Oper Berlin führen sie eine musikalische Konversation über die Rückkehr zu einem tief verwurzelten Naturverständnis jenseits des kolonialen Kalendersystems. Afrikanische Übergangsriten treffen auf barocke Prachtentfaltung, Antonio Vivaldis Streichkonzert Die vier Jahreszeiten auf Umkhosi woMhlanga, den rituellen Schilfrohr-Tanz der Swasi.

Turbulenzen, Trauer und Schönheit: Die erste Jahreszeit symbolisiert für viele Südafrikaner*innen nicht nur das Ende der Not (des Winters), sondern ist ganz konkret mit historisch-politischen Erinnerungen von Studentenaufständen und Streiks verbunden. So wie der Frühling selbst sich immer wieder weigert, sich festzulegen, so stockt die Frühlingsoper SELEMO, wiederholt sich und beginnt in drei (An-)Sätzen von vorn. Die Uraufführung im Rahmen des Musiktheater-Festivals SCHALL&RAUSCH zeigt, dass Hoffnung auf Erneuerung immer wieder aufs Neue erprobt werden muss.

Beteiligte

KO-KOMPONIST, MUSIKALISCHE LEITUNG S’busiso Shozi KO-KOMPONIST, REGIE Nhlanhla Mah­lan­gu MUSIKALISCHER MENTOR Neo Muyanga PRODUKTION Bronwyn Lace PRODUKTIONSASSISTENZ Dimakatso Motholo KOSTÜM / BÜHNE Nthabiseng Malaka AUSSTATTUNGSASSISTENZ Elena Gorlatova LICHTDESIGN Michael Inglis VISUAL ARTIST Marcus Neustetter TEXT Stacey Hardy DRAMATURGIE Sophie Jira / Dennis Depta REGIEASSISTENZ / SPIELSTÄTTENLEITUNG Sandra M. Heinzelmann PRODUKTIONSLEITUNG Lucia Leyser

MIT den Performer*innen Hlengiwe Lushaba Madlala, Tshegofatso Khunwane, Gregory „Kekelingo” Mabusela, Vhahangwele Moopo, Pertunia Msani und Al­ma Sa­dé / Polly Ott sowie den Musiker*innen Deniz Tahberer, Julia Lindner de Azevedo Conte, Magdalena Bogner, Arnulf Ballhorn und Tuyêt Pham

SPRACHEN isiZulu, Sesotho, Tshivenda, Deutsch, Englisch und Französisch DAUER 70 Minuten, keine Pause

© Peter van Heesen
© Peter van Heesen
© Peter van Heesen
© Peter van Heesen
© Peter van Heesen
© Peter van Heesen
© Peter von Hessen

In Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin und dem Centre for the Less Good Idea, Johannesburg

Gefördert von

Monogram Neuköllner Oper