Amnesie Atlantis

Musiktheater des Jungen Ensembles der Neuköllner Oper von Yuval Halpern (Musik), Felix Krakau (Text), Bjørn de Wildt (Regie)
Wiederaufnahme 18./19. sowie 25./26. Oktober 2019 in der s27

Ein Stück über den Krieg machen und eigentlich nur Abba singen wollen. In den Trümmern graben und auf Atlantis stoßen. Mitten in Berlin. Sich fragen, was es heißt, einfach so zu verschwinden, in einer Sturmflut. Die Geschichte von Atlantis wird zum Ausgangspunkt für eine Suche nach dem, was nie vergessen werden darf und nach dem, worüber besser ganz viel Gras wachsen sollte.

Das diesjährige Stück unseres Jungen Ensembles ist Teil des Projekts Teufelsberg Opera von der S27 – Kunst und Bildung und der Neuköllner Oper: Jugendliche aus Syrien, Afghanistan, Westafrika und Berlin hatten auf Berlins großem Trümmerberg gegraben und sich gefragt, wie aus der fatalen Zerstörung heraus diese lebendige Stadt von heute wachsen konnte. Die Fundstücke wurden mit Künstler*innen und Zeitzeug*innen untersucht, szenisch und objekthaft interpretiert sowie ein begleitendes mobiles Archiv an der Neuköllner Oper installiert.

Mit: Kamil Ahmad, Nadia Bormann, Lisa Blumberg, Ehab Eissa, Helena Golderer, Celine Hochgräber, Zoë Langner, Chloé Mauel, Kateryna Sheremetyeva, Khashayar Tajik. Band: Marek Neichel (Bass), Johannes Wipper (Beat), Julius Tangerding (Piano)