Cinderella passt was nicht

Ein ziemlich schräges Märchenmusical
absolut nicht nur für Kinder ab 8
von Thomas Zaufke (Musik) und Peter Lund (Text)
Uraufführung am 30. November 2001

Gräfin Tita hat Sorgen: Das Geld ist alle, und wenn sie nicht ganz schnell ihre beiden Töchter an einen reichen Mann bringt, ist das hübsche Stadtschloß futsch. Aber leider ist Erna ein bißchen zu dumm und Johanna ein bißchen zu klug und will weder von Männern noch vom Heiraten etwas wissen.

Prinz Hamlet will auch nicht heiraten. Sehr zu Königin Viktorias Kummer. Und König werden will er schon gar nicht, denn Prinz Hamlet ist Demokrat, und wenn es nach ihm ginge, wären alle Untertanen freie Mäuse.

Aber zum Glück sind Tita und Viktoria Stiefschwestern; Und auch, wenn Gräfin Tita früher Viktoria immer die Erbsen in die Asche geschüttet hat; jetzt sind die beiden erwachsen und Erwachsene sind vernünftig. Und vernünftig wäre es in der Tat, wenn Prinz Hamlet mal zum Kaffee vorbeikäme und sich hoffentlich in seine Cousine Erna verliebt.

So wäre es vielleicht auch gekommen. Wenn sich Fee Aurora nicht eingemischt hätte, die Johannas Vater auf dem Totenbett versprochen hat, daß seine Tochter vor ihrem achtzehnten Geburtstag einen Prinzen heiratet. Und Wenn Hamlets bester Freund Heinrich nicht auf die dumme Idee gekommen wären, die Rollen zu tauschen und sich Erna deshalb nicht in einen Prinzen sondern in eine Halbmaus verliebt. Und wenn nicht zu allem Unglück plötzlich der Ritter der Mäuse aufgetaucht wäre, der das ganze Königreich in Aufruhr versetzt und vor allem Hamlet völlig den Kopf verdreht.

Regie: Peter Lund; Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg; Bühnenbild: Ulrike Reinhard; Kostümbild: Heide Schiffer-El Fouly

Mit: Silvia Bitschkowski, Tilmann von Blomberg, Marcus Hezel, Anton Rattinger, Ilka Sehnert, Kathrin Unger und Lynne Williams