Die letzte Show

Schauspiel mit Musik
von Lutz Hübner
Uraufführung am 09. Februar 2006

Emilia ist 16, sie ist begabt, und sie ist garantiert eine gute Schülerin. Im vielstimmigen deutschen Konzert zwischen Standortskeptizismus, PISA-Erkenntnissen, Alltagsreportagen über den Zustand familiärer Grundlagen der Gesellschaft und Forderungen nach besserer Bildung unserer Jugend versteht Emilia vor allem eines: Es ist besser, auf Überraschungen, wie sie das Leben gern bereit hält, zu verzichten. Sie ist präpariert und hat ihre Pläne. Sie wird die Schule wechseln und auf der Eliteschule das Abitur machen. Sie weiß, was sie will und ihre Mutter unterstützt sie dabei. Am Wochenende besucht sie ihren Freund. Unter der Woche lernt sie. Sie wird nicht zu den Verlierern zählen.
Soweit alles klar.
Doch dann begegnet ihr eines Nachts ihre vor kurzem tödlich verunglückte Tante Ada, die sie zur alleinigen Erbin gemacht hat. Eigentlich ist es ja nur ein Traum. Genauer gesagt: ein Alptraum. Es ist DER Alptraum! Alles gerät außer Kontrolle, nichts läuft mehr nach Plan. Das Leben ist plötzlich da!

Koproduktion mit dem theater rampe stuttgart

Mitarbeit: Sarah Nemitz; Musik und Songtexte von Tobias Philippen und Marc Schäfers; Inszenierung: Stephan Bruckmeier; Arrangements und musikalische Leitung: Mini Schulz und Jo Ambros; Ausstattung: Meentje Nielsen; Dramaturgie: Bernhard Glocksin

Mit : Miriam Dusza, Andreas Goebel, Juliane Gregori, Thomas Groß, Christiane Heinke, Daniel Ris, Harry Tchor