Drachenherz

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Kein Platz für Helden
von Wolfgang Böhmer (Musik) und Peter Lund (Text)
Premiere 13. Juni 2019. Bis 21. Juli 2019

Günnis Clique ist echt cool. Findet Günni jedenfalls. Sonst ist aber wenig cool in der mitteldeutschen Kleinstadt, die Günnis Clique mit ihren Mutproben terrorisiert. Aber was soll man sonst machen, wenn die halbe Stadt arbeitslos ist und die meisten Erziehungsberechtigten apathisch vor der Glotze sitzen?
Dann kommt Fred. Fred ist anders: Fred hat Ideen und  was im Kopf. Mit Fred macht alles plötzlich mehr Spaß. Und er macht Günni seine Stellung nicht streitig. Fred ist ein toller Gefolgsmann und schon bald Günnis bester Mann in der Clique. Hagen könnte kotzen. Günnis bester Mann war doch immer Hagen. Und wenn einer das Recht hat, Günnis Schwester Jenny den Hof zu machen, dann doch wohl er! Mit einem Wort: Fred geht Hagen schwer gegen die Ehre.

Ehre ist ein wichtiges Thema in DRACHENHERZ. Ehre. Verrat. Und Treue. Keine besonders aktuellen Themen im heutigen Deutschland, möchte man meinen. Aber im Gegenteil. Was man tut, wie man kämpft und vor allem für was – das sind die großen Fragen, die jeder Jugendliche heute an die Gesellschaft stellt. Und seien wir ehrlich: unsere Antworten sind dürftig. Das war bei den Nibelungen noch anders. Da wusste jeder, für was er kämpfte. Im schlimmsten Fall für sich selber. Und Siegfried musste sterben, weil es damals offensichtlich keinen Platz gab für echte Helden auf der Welt. Gibt es diesen Platz heute? Oder müssen die Guten immer noch sterben, weil die Gemeinen es einfach nicht ertragen, so klein im Geiste zu sein? Dieser Frage will DRACHENHERZ nachgehen und hat sich dafür die großartige Geschichte der Siegfried-Sage ausgeliehen, um sie im Hier und Jetzt und vor allem mit den heutigen Mitteln des Musicals nachzuerzählen.

Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg/Tobias Bartholmeß | Regie/Choreographie: Peter Lund, Neva Howard, Mathias Noack | Ausstattung: Ulrike Reinhard | Dramaturgie: Christiane Dost
Mit: Florentine Beyer, Tristan Giovanoli, Florian Heinke, Ngako Keuni, Johannes Krimmel, Nicola Kripylo, Karim Plett, Denis Riffel und Timo Stacey

Koproduktion von Neuköllner Oper, Studiengang Musical an der UdK Berlin und den Theatern Chemnitz

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