Gesualdo

ein madrigales Spiel von Rudolf Danker und Winfried Radeke
Uraufführung am 07. Februar 2002

Als Renaissance-Mensch nunmehr im Mittelpunkt eines veränderten Weltbildes, gleichzeitig darüber innerlich bereits zerrissen, inszeniert der Fürst Carlo Gesualdo di Venosa die Gestalt des Gesualdo – im Leben wie in der Kunst – zelebriert er den Mord an und die öffentliche Ausstellung der geschundenen Leiber seiner untreuen Gattin und ihrem Liebhaber und verwirklicht mit einer bis an die Grenzen der Tonalität gehenden Konzentration die sechs Bücher seiner Madrigale – monomanisch kreisend um Eros und Tod.

Musikalische Einrichtung und Leitung: Winfried Radeke; Regie und Dramaturgie: Rudolf Danker; Ausstattung: Amparo Kuhlmann

Mit: Michael Bielefeldt, Konstanze Gast, Viktor Köpke, Linda Naumann und Bettina Ranch