Schichtwechsel

eine RAPsodie für vier Mitarbeiter in zehn Abwicklungen
von Linguist (Lyrics) und Rainer Killius (Musik)
Uraufführung am 12. Februar 2004

Der Erste macht den Kaffee. Und der Letzte macht das Licht aus. Das ist verbindlich in nahezu allen Bereichen und Schichten der Arbeitswelt. Ein Spiel zu viert: Drei Männer und eine Frau, drei Weiße und ein Schwarzer spielen sich die Bälle zu: Status, Rollen, Positionen im Schichtwechsel. Wo der Schlüssel zum Spind gleichsam der Schlüssel zum Rollentausch zwischen Privatperson und Betriebsangehörigem ist, wird der Zustand einer Optionsgesellschaft gespiegelt, die sich um die Macht des Geldes, die Angst vor der Einsamkeit, das Gebot der Selbstverwirklichung dreht.
Eine RAPsodie in zehn Abwicklungen mit A-capella – Kompositionen auf bisher unveröffentlichte Lyrics von LINGUIST.

Regie: Matthias Messmer; Co-Regie und Choreographie: Andrea Heil; Ausstattung: Beata Hundertmark

Mit: Frank Ablorh-Odjidja, Marco A. Billep, Frederike Haas und Dominik Schulz