Tickets

Aktuelles

NO Future: Premieren und Wiederaufnahmen 2026/27

STUDIO 55
Am 11., 12. und 13. September 2026

Die Neuköllner Oper lädt fünf Einzelkünstler*innen und Kollektive ein, die während der Spielzeit 26/27 in verschiedenen Produktionen auftreten werden, um in 11-minütigen Miniaturformaten Einblicke in ihre Arbeitsformen und damit einen Ausblick auf die Spielzeit 26/27 zu geben. Die Rechnung ist einfach: 1 Studio x 5 Künstler*innen x 11 Minuten = Studio 55.

WIE KLINGT JUGEND?
Open-Air-Eröffnung in der Passage
Am 12. September 2026

Laut, wütend, melancholisch, gelangweilt, wild, kreativ? Wie reagieren junge Menschen auf eine Zeit, in der Krisen die Zukunftsaussichten verdunkeln? In der Spielzeit 2026/27 gibt die NO in verschiedenen Produktionen und Projekten Jugendlichen eine Bühne, um zu hören, was sie zu sagen haben – und wie sie es sagen. Zum Spielzeitauftakt erklingen erste Stimmen von Berliner Jugendclubs und -initiativen sowie jungen, neugierigen Menschen in der Passage Neukölln. 

VOX HUMANA
Ein Singspiel
Ab 17. September 2026

Was lässt sich mit der menschlichen Stimme alles tun? Singen, sprechen, beten, heilen, protestieren, eine Performance, eine Oper oder einen Pop-Hit aufführen. Opera Aperta, eine Gruppe ukrainischer Künstler*innen, die unter der täglichen Bedrohung des russischen Vernichtungskrieges lebt und arbeitet, geht diesen und weiteren Fragen in der Spielzeiteröffnungsproduktion VOX HUMANA nach.

PÖBELARIEN
Ab 26. September 2026

Das Musiktheaterkollektiv die schlangenknaben kriecht gemeinsam mit dem Publikum in Kostüme, nagt an Arien und gräbt sich durch den Kanon der westlichen Oper – mal durch Carmen, mal durch Die Zauberflöte, mal durch Tannhäuser. Es nimmt sich, was gut tut. Der Rest kommt weg.

die schlangenknaben © Sévérine Kpoti

TIRESIAS
Musiktheater nach Poulenc
Ab 5. November 2026

Die Regiestudentin des Musiktheatermasterstudiengangs der Hochschule für Musik Hanns Eisler Marlene Schleicher widmet sich in ihrer Abschlussarbeit gemeinsam mit Gesangs- und Musikstudierenden sowie Jugendlichen aus Neukölln einem der Meisterwerke des Surrealismus, Les mamelles de Tirésias (Die brüste des Tiresias) des französischen Schriftstellers Guillaume Apollinaire sowie der darauf basierenden, gleichnamigen Oper des Komponisten Francis Poulenc. Fragen nach Gender, Nationalität und Reproduktion werden verhandelt und in eine heutige surrealistische Musiktheatervision übersetzt.

DARK CHRISTMAS
Eine Weihnachtskonzertreihe
Ab 22. November 2026

In der Weihnachtskonzertreihe DARK CHRISTMAS rückt die NO anstelle der Geburt Jesu vor allem den Tod dreier Popikonen ins Zentrum, die alle vor einer Dekade verstorben sind: George Michael, David Bowie und Prince. Eine Weihnachtsmusik für all diejenigen, die den Weihnachtstrubel lieben… oder auch hassen. U. a. mit Mara Snip, seven_, Niko Meinhold, Sarah Taylor Ellis und dem Naked String Quartet.

1984
Ein Musical inspiriert von George Orwell
Ab 26. November 2026

George Orwells 1984 zählt zu den Klassikern dystopischer Zukunftsvisionen und scheint heute aktueller denn je zu sein. Der Nachwuchskomponist Rui Rodriguez sowie der Autor John von Düffel nehmen dies zum Anlass, Orwells Handlung und Personage gemeinsam mit dem 3. Jahrgang des Musicalstudiengangs der Universität der Künste ins Jahr 2048 zu überführen.

BLUE HOUR
Ab 28. Januar 2027

„Wenn eine Farbe nicht heilen kann, kann sie dann wenigstens Hoffnung wecken?“ schreibt die Autorin Maggie Nelson zu Beginn ihres Buches Bluets (2009). Künstler*innen und Denker*innen wie Goethe, Wittgenstein und Derek Jarman wenden sich in einem Moment der Krise der Farbe zu, insbesondere dem Blau. Und genau das möchten Sarah Thom, Manuela Schininà und Ariel Efraim Ashbel gemeinsam mit Jugendlichen von NO Jung tun und dadurch Gemeinschaft im Sinnlichen schaffen, ja Hoffnung auf eine bessere Zukunft wecken.

DARK SCHLAGER
Der ultimative Fernsehgarten von glanz & krawall
Ab 27. Februar 2027

Der deutsche Schlager ist ein Schmelztiegel für Hartgesottene: Schaurige Konzepte von Heimatliebe und Volksmusik vermischen sich mit starken menschlichen Sehnsüchten nach Einfachheit, Zugehörigkeit und romantischen Beziehungen in einer unübersichtlichen, krisenhaften Welt. Die Berliner Musiktheatergruppe glanz&krawall seziert in DARK SCHLAGER dieses populärmusikalische deutsche Kulturgut, das in den Theatern und Opernhäusern noch immer als U-Kultur verpönt bleibt.

BERLINER OPERNPREIS
Ab 16. April 2027

Drei junge Komponist*innen erhalten die Möglichkeit über ein Jahr hinweg im gemeinsamen Austausch und begleitet durch die Mentoren Moritz Eggert (Komposition) und Bernhard Glocksin (Libretto) jeweils eine 20-minütige Kurzoper auf der Grundlage von Brechts „Baal“ zu komponieren. Die Ergebnisse werden von Studierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler an der Neuköllner Oper präsentiert und schließlich ausgezeichnet.

METROPOLIS
Am 23., 24. und 25. April 2027

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Filmklassikers Metropolis fragt die Neuköllner Oper gemeinsam mit dem (Musik)Theaterkollektiv Lauratibor junge Menschen, was sie von der Zukunft erwarten, und bitten sie darauf aufbauend einen Blick auf das Jahr 2127 zu werfen: Wie sieht die Zukunft in 100 Jahren aus Sicht der Jugendlichen aus? Welche Utopien und Dystopien haben sie vor Augen?

Während einer Vorführung der Produktion HUNTER heben 5 Performer*innen eine weitere empor zu einem Basketballkorb, während sie dramatisch von einem Spot beleuchtet werden. Am Rand der Bühne werden sie von einer weiteren Performerin beobachtet, die mit ihren Händen Ferngläser um ihre Augen formt.
HUNTER © Peter van Heesen

HUNTER
Ab 29. April 2027

Nach einer Gastspielreise u. a. nach Straßburg, Gent, Mannheim und Wiesbaden kehrt die Erfolgsproduktion HUNTER wieder zurück an die NO. Inspiriert von Björk begibt sich Liesa van der Aa gemeinsam mit Kat Frankie und dem a capella Ensemble B O D I E S auf die musikalische Jagd nach Basketbällen.

CRIME OF PASSION
Ab Mai 2027

Ebenso kommt CRIME OF PASSION nach einer komplett ausverkauften Premierenserie wieder zurück auf den Spielplan. In einer Musiktheater-Performance geht Anthony Hüseyin dem Femizid auf der Opernbühne, den historischen Wurzeln des Frauenmords und seiner Präsenz in unserem Alltag auf den Grund.

VIEW FROM NOWHERE
Ab Juni 2027

Vier Figuren treffen sich auf einem kleinen, blauen, surrealen Golfplatz und erhalten eine Aufgabe: Sie sollen versuchen, die universellen Eigenschaften des Menschen zu erfassen. Und scheitern kläglich. Bestenfalls gelangen sie zu einer tragischen Beschreibung dessen, was sie selbst sind oder gerne wären. Das in den Niederlanden bekannte Musiktheaterduo Annelinde Bruijs (Komposition) und Suze Milius (Regie) gibt mit VIEW FROM NOWHERE an der Neuköllner Oper sein Deutschlanddebüt.

SPIELZEITABSCHLUSS
Mit NO Jung
Im Juni/Juli 2027

Wie die Spielzeit begonnen hat, so soll sie auch enden: Mit einer Produktion, in der Jugendliche zu Wort kommen. Erstmals spielen die Mitglieder unseres Jugend-Ensembles nicht nur auf der Bühne, sondern übernehmen die Musikalische Leitung, die Regie, das Bühnenbild und alles, was eine Produktion benötigt.

Mehr lesen "NO Future: Premieren und Wiederaufnahmen 2026/27"

Special-Screening im Passage Kino: Auf der Suche nach Oum Kulthum

Im Rahmen unseres Passagen-Fests WO IST UMM KULTHUM zeigt die Yorck Kinogruppe im Passage Kino Shirin Neshats Auf der Suche nach Oum Kulthum.

Für Mitra, eine ehrgeizige Künstlerin, Mutter und Ehefrau in den besten Jahren, geht ein Traum in Erfüllung: sie kann endlich den Film über eine ihrer Heldinnen, die legendäre, ägyptische Sängerin Oum Kulthum drehen. Auf ihrem beschwerlichen Weg, der dem ihrer Heldin nicht unähnlich ist, muss sie sich den Kämpfen, Opfern und dem Preis stellen, den eine Frau zahlen muss, wenn sie es wagt, die Grenzen einer konservativen, von Männern dominierten Gesellschaft zu überschreiten.

Das Screening findet am Sonntag, 5. Juli, um 17:00 im Passage Kino statt. Davor und danach könnt ihr beim Fest mit der Nachbarschaft darüber ins Gespräch kommen.

Mehr lesen "Special-Screening im Passage Kino: Auf der Suche nach Oum Kulthum"

Technische Leitung gesucht

Die Neuköllner Oper sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Technische Leitung in Vollzeit (m/w/d). 

Die Neuköllner Oper (kurz: NO) ist ein staatlich finanziertes, freies Produktionshaus in Berlin Neukölln. Die NO hat 15 Festangestellte in den Bereichen KBB, Dramaturgie, Kommunikation, Technik, Kostüm, Abendspielleitung, Verwaltung, Kasse und Einlasspersonal. Darüber hinaus arbeitet die NO mit von Projekt zu Projekt wechselnden freischaffenden Künstler*innen sowie mit einem Pool an freischaffenden Techniker*innen zusammen. Die NO verfügt über 2 Spielstätten (Saal mit ca. 180 Zuschauer*innen, Bühne ca. 120 m² und Studiobühne mit ca. 50 Zuschauer, Bühne ca. 25-30m²), über 2 Probebühnen, eine Werkstatt für Kulissenbau und präsentiert jährlich ca. 6-10 Neuproduktionen und 3-4 Wiederaufnahmen im Bereich zeitgenössisches Musiktheater. Mit ihren ca. 150 Vorstellungen im Jahr erreicht sie ca. 16.000 Zuschauer*innen.  

WIR BIETEN 

  • Eine Vollzeitstelle an einem der innovativsten und spannendsten Orte für zeitgenössisches Musiktheater in der Kulturmetropole Berlin 
  • Leitungsposition mit Personalverantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich Technik 
  • Flache Hierarchien, menschliche Unternehmenskultur und schnelle Entscheidungswege in einem kleinen Team 
  • Zusammenarbeit mit renommierten (internationalen) Künstler*innen  

IHRE AUFGABEN 

  • Fachliche und personelle Führung der technischen Abteilungen. Das technische Personal besteht aus 2 technische Produktionsleitungen, 1 Leitung Licht und 1 Leitung Ton, 1 Haustechnik sowie zusätzliche freischaffende Techniker*innen. 
  • Neben den 2 technischen Produktionsleitungen übernehmen Sie die technische Produktionsleitung für 3-4 Produktionen pro Jahr. Dies umfasst technische Planung in Rücksprache mit den Bühnenbildner*innen, Personalplanung und -einteilung, Konstruktion und Bau von Bühnenbildern gemeinsam mit freischaffenden Techniker*innen, Betreuung des Proben- und Vorstellungsbetriebes 
  • Enge Zusammenarbeit mit dem Direktorium der NO und Hauptansprechperson für alle Mitarbeiter*innen der NO bzgl. grundsätzlicher technischer Belange 
  • Inventarisierung, Wartung, Neuanschaffung von technischem Material 
  • Wahrnehmung der Funktion des Sicherbeauftragter nach ASiG 

Ihre Qualifikationen 

  • Einschlägige Leitungserfahrung im Bereich Theatertechnik 
  • Qualifikation als Bühnenmeister*in oder als Meister*in für Veranstaltungstechnik mit Fachrichtung Bühne/ Studio oder vergleichbare Berufserfahrung 
  • Flexibilität, Teamfähigkeit, Belastbarkeit und selbstständiges Arbeiten, sowie die körperliche Eignung für schweres Heben, Tragen und Schwindelfreiheit 
  • Bereitschaft zu unregelmäßigen Diensten, auch an Sonn- und Feiertagen und in den Abendstunden 
  • Von Vorteil:  
  • Abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik oder eine abgeschlossene Ausbildung in einem handwerklichen Beruf (vorzugsweise Holzberufe, Metallberufe, Elektroberufe) 
  • Grundkenntnisse in einfachen Ton-, Video- und Lichteinrichtungen 
  • Führerschein der Klasse B und/oder C1 
  • Grundlegende Kenntnisse im Kulissen- und Dekorationsbau 

Die Vergütung orientiert sich am Tarifvertrag für die Länder in Berlin. Der Arbeitsvertrag wird zunächst befristet mit Option auf Entfristung.  

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen, bestehend aus Anschreiben, Lebenslauf und Referenzen, an info@neukoellneroper.de 
 

Die NO ist bestrebt, Vielfalt und Chancengleichheit zu fördern. Wir ermutigen daher Bewerber*innen aus verschiedenen Hintergründen und mit unterschiedlichen Qualifikationen, sich zu bewerben.

Mehr lesen "Technische Leitung gesucht"

Spielstätten-Tour: Neuköllner Perlen

Besucht uns mit der Spielstätten-Tour NEUKÖLLNER PERLEN diesen Samstag, 7. März! Theater mal anders: Die Tour ermöglicht es, die freie Szene geschichtlich und architektonisch zu verorten, deren Akteur*innen persönlich kennenzulernen und Probenausschnitte anzusehen. Die Berliner Performerin Bridge Markland führt durch die Häuser und stellt ihre Kolleg*innen vor. In Neukölln werden außerdem das TATWERK | Performative Forschung und der Heimathafen Neukölln besucht. Die Spielstätten-Tour ist in Zusammenarbeit von Theaterscoutings Berlin mit StattReisen Berlin entstanden.

Die Teilnahme an der Tour kostet 18,00 € / erm. 14,00 € und erfordert eine Anmeldung. Dies ist möglich unter reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de.

TREFFPUNKT 
14:00 beim TATWERK | Performative Forschung (Hasenheide 9, Gewerbehof 2. Hinterhof, Aufgang 1, 3. OG, 10967 Berlin Kreuzberg)

ABLAUF
1. Station : TATWERK | Performative Forschung
2. Station : Neuköllner Oper
3. Station : Heimathafen Neukölln 

DAUER
ca. 3 Stunden

Mehr lesen "Spielstätten-Tour: Neuköllner Perlen"

Rückblick: Big in Neukölln

Vor einem halben Jahr, im September 2025, transformierte die Musiktheatergruppe glanz&krawall den Passagenhof vor der Neuköllner Oper mit BIG IN NEUKÖLLN in eine Opernarena! In den Sonnenlichtspielen kamen Normalos, Rand- und Nachtgestalten aus dem Kiez ans Mikrofon und wurden zu Opernstars.

Jetzt gibt es Eindrücke vom Event hier online zum Nachschauen:

Mehr lesen "Rückblick: Big in Neukölln"

Kampf dem Femizid: The Biggest Crime

Fast jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau aufgrund ihres Geschlechts getötet. Die Mörder sind immer Männer und meistens aus dem nahen sozialen Umfeld. Die Morde selbst sind der katastrophale, menschenverachtende Endpunkt von psychischer und körperlicher Gewalt gegen Partnerinnen und Ex-Partnerinnen, Töchter und Mütter im Patriarchat. Der Femizid vollzieht sich dabei unter dem gesellschaftlichen Deckmantel vom „Verbrechen aus Leidenschaft“. Auf den Bühnen landauf landab werden Femizide zudem allabendlich als „guter Mord“, als „schöner Mord“, wie es in Alban Bergs Oper Wozzeck heißt, in Szene gesetzt. 

Die Musiktheater-Performance CRIME OF PASSION der Berliner Performer*in und Sänger*in Anthony Hüseyin geht dem Frauenmord auf der Opernbühne, seinen historischen Wurzeln und seiner Präsenz in unserem Alltag auf den Grund. Auch Fatma Aydemir, Alvina Chamberland und Martha-Luise Urbanek setzen sich in ihrer künstlerischen, schriftstellerischen, performativen und journalistischen Praxis mit der Gewalt gegen FLINTA+ auseinander, aus einer persönlichen Perspektive sowie auf struktureller Ebene. Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und im Anschluss an Hüseyins Performance nähern sie sich in einem Gespräch am 25. November gemeinsam dem Thema Femizid an.

Fatma Aydemir © Bahar Kaygusuz
Alvina Chamberland © Tiresia
Anthony Hüseyin © Peter van Heesen
Martha-Luise Urbanek © Reiner Nicklas
Mehr lesen "Kampf dem Femizid: The Biggest Crime"

BAM! goes NO: Trends Im Freien Musiktheater

Das Berliner Festival für aktuelles Musiktheater BAM! fragt in seiner neuen Ausgabe: Where do we go from here? Wie reagiert die Freie Szene auf rasante gesellschaftliche und globale Veränderungen – und welche Formen findet sie dafür? Mit Polen als Gastland steht eine Nation im Fokus, von deren Theater entscheidende Impulse auf die internationale Avantgarde bis ins Jetzt ausgingen. Die NO ist diesmal Festivalzentrum und präsentiert mehrere Produktionen und Gesprächen.

Am 20. November feiert das Festival seine Eröffnung in der NO mit dem Konzert Ep für einen gehörlosen Dichter und Kontrabass. Im Anschluss zeigen Ludmilla Mercier und Jakob Böttcher die Uraufführung ihres Stücks LAVOMATIK. Die zwei Produktionen INNER MONOLOGUE und MISSPIECE legen in einem Doppelabend am 21. November den Fokus auf Performance. Aktuelle Trends und ihr Verhältnis zur polnischen Theatertradition diskutieren Theatermacher*innen am 22. November im Panel JUNGES MUSIKTHEATER AUS POLEN. Im Anschluss wird in einem Gespräch die Leitfrage des Festivals unter die Lupe genommen: WHERE DO WE GO FROM HERE?

Das ganze Festivalprogramm und Tickets hier

Mehr lesen "BAM! goes NO: Trends Im Freien Musiktheater"

NO FUTURE- Ausblick auf die Spielzeit 25/26

Im September/Zur Eröffnung
HUNTER
Ein Spiel mit Herzen und Basketballbällen von und mit Liesa van der Aa und Kat Frankie/BODIES inspiriert durch Björks Album HOMOGENIC

BIG IN NEUKÖLLN
Die SUPER OPER von glanz&krawall vereint Stimmen, Songs und Sounds aus dem Kiez und verwandelt den Passagenhof in eine Opernarena.

STUDIO 66
6 Einzelkünstler*innen und Kollektive, die während der Spielzeit 25/26 in verschiedenen Produktionen auftreten werden, geben in kurzen Miniaturformaten Einblicke in ihre Arbeit und damit einen Ausblick auf die kommende Spielzeit.

Im Oktober
CRIME OF PASSION
Warum müssen Carmen, Violetta und Salome auf der Bühne immer wieder sterben? Anthony Hüseyin und Team wagen eine Abrechnung mit dem Femizid – nicht nur auf der Opernbühne.

1000 AIRPLANES ON THE ROOF
Paige Eakin Young und Team transformieren Philipp Glass‘ Science-Fiction-Oper von 1988 ins Heute.

Im November
BAM!
Das Festival für zeitgenössisches Musiktheater in Berlin für Berlins internationale Szene von Akteur*innen eines Musiktheaters jenseits der traditionellen Opernform zum ersten Mal auch in der NO.

Im Dezember
DER ZWEITE KIRSCHGARTEN
Wolfgang Böhmer und Martin G. Bergers Musical über einen Garten, an dem so viel hängt – und der dennoch verkauft werden soll.

Im Januar 26
GENEVIEVE MURPHY BAND 
Eine Band auf der Bühne: Gesang, Gitarrensounds, Körperbewegungen im Takt der Musik, … Was ist das? Natürlich ein Konzert, ein Gig. Oder vielleicht auch mehr? Theater? Die schottische Komponistin und Performerin Genevieve Murphy geht gemeinsam mit ihrer Band den theatralen Dimensionen von Popkonzerten auf den Grund.

Im Februar 26
SELEMO. EINE FRÜHLINGSOPER
Die südafrikanischen Komponisten und Performer Sbusiso Shozi und Nhlanhla Mahlangu vom Johannesburger Center for the Less Good Idea nähern sich mit der Kammeroper SELEMO durch Körper, Klang und Stimme dem Konzept Frühling neu an. Afrikanische Übergangsriten treffen auf barocke Prachtentfaltung, Vivaldis Streichkonzert Die vier Jahreszeiten auf Umkhosi woMhlanga, den rituellen Schilfrohrtanz der Swasi. In Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin

Im April 26
NOISE. AN ANTI-FASCIST OPERA
Das niederländische Musik- und Performance-Kollektiv Club Gewalt sucht in einer Art musiktheatralen Gruppentherapie nach einem Umgang mit unseren kollektiven Ängsten. Mit noise music versucht Club Gewalt hierbei den „noises“ in unserer Gesellschaft gerecht zu werden.

LAST EXIT EUROPA
Europa – ein Kontinent, eine Idee, ein Machtzentrum und zugleich eine geraubte Königstocher. Was ist aus ihr geworden, nach über zweitausend Jahren in Geiselhaft verschiedener Ideologien? Peter Cora Frost gibt Antworten, als personifizierte Europa an der Table Dance Stange eines Truckstopps, am Rand einer Freiheitsautobahn.

Im Juni 26
TARAB. Eine Opernekstase mit Musik von Umm Kulthum
In der westlichen Hemisphäre wenig bekannt, gehört die Sängerin Umm Kulthum zu den ganz großen Ikonen der klassischen arabischen Musik. Komponistin Nesrine Belmokh und Regisseur Sjaron Minailo widmen Umm Kulthum einen Abend, der rund um das in ihren Liedern immer wiederkehrende Thema kreist: Die Liebe.

Mehr lesen "NO FUTURE- Ausblick auf die Spielzeit 25/26"
Monogram Neuköllner Oper