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Aktuelles

25. Mai NEUER PREMIERENTERMIN FÜR SCHÖNER WOHNEN!

Aktuell ist ein weiteres Ensemble-Mitglied erkrankt, daher entfallen sowohl die Uraufführung als auch die Vorstellungen am 21., 22. und 24. Mai, neuer Termin für die Uraufführung ist der 25. Mai 2022. Bereits erworbene Karten können an unserer Kasse zurückgegeben werden gegen Rückerstattung oder einen Gutschein, dazu können Sie einfach eine E-Mail schreiben an tickets@neukoellneroper.de. Ein direkter Umtausch ist aus organisatorischen Gründen leider nicht möglich. Falls Sie eine Karte für eine der ausfallenden Vorstellungen erworben haben und eine andere Vorstellung des Abstellkammerspiels von Amy Stebbins und Sir Henry sehen möchten: Es gibt noch Tickets für alle Vorstellungstermine von SCHÖNER WOHNEN!

SCHÖNER WOHNEN
Ein Abstellkammerspiel von Amy Stebbins (Text, Regie) und Sir Henry (Musik)

Foto: © Thomas Koy

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FREIWILLIGE GESUCHT FÜR HIRNSTROMMESSUNG

Zwei Plätze sind noch zu vergeben! In der WUNDERKAMMER V: MUSIK IM KOPF am 10. und 11. Mai, 20 Uhr gibt es in der Neuköllner Oper die einmalige Möglichkeit, sich selbst „ins Gehirn“ zu schauen mit einer Hirnstrommessung – bei Musik, beim Sprechen oder beim berühmten Gänsehaut-Effekt bei Lieblingsmusik. Anmeldung bis 8.5. unter wunderkammer@neukoellneroper.de Stichwort EEG – die Proband*innen erhalten freien Eintritt!

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Vorstellung LILI am 5.5. Entfällt

Wegen einer weiteren Erkrankung im Ensemble muss die morgige Vorstellung (5.5.) von LILI. DIE LETZTE NACHT DER LILI BOULANGER leider entfallen, Tickets können gegen Gutschein/Rückerstattung an unserer Kasse zurückgegeben werden (tickets@neukoellneroper.de).

Die gute Nachricht: Die Sopranistin Amanda Becker springt Freitag, Samstag und Sonntag für Merlind C. Pohl ein für den musikalischen Part der Hélène/Miki Piré, szenisch übernimmt Judith Shoemaker!

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Das „Wesentliche“ ist nicht immer das „Akute“

Warum Inspiration für neue Stücke manchmal ein eher „erschrecktes Einatmen“ ist und welche sie für die dringlichsten Themen unserer Zeit hält verrät SCHÖNER WOHNEN-Textautorin und -Regisseurin Amy Stebbins im Interview:

Wie ist SCHÖNER WOHNEN entstanden? Gab es erst den Text, der dann vertont wurde? Oder haben Sie den Text gemeinsam mit dem Komponisten erarbeitet?

A.S.: Na, das „Stück“ ist ja erst nach der Premiere fertig, denn es ist natürlich viel mehr als die Summe aus Text und Musik. Jetzt stehen vor uns erstmal die fünf Wochen musikalisch-szenische Proben. Diese Arbeit, die Zusammenarbeit mit den Darstellern, ist für die Entstehung von SCHÖNER WOHNEN genauso essenziell wie die Arbeit am Schreibtisch vorher. Ursprünglich, also vor der Pandemie, waren eigentlich sogar drei Phasen geplant: Erst eine gemeinsame Improvisationsphase, zwei Wochen mit voller Besetzung, um Situationen, Dialoge, Sprache und Musik auszuprobieren, dann eine intensive Schreibphase, in der John (Sir Henry, der Komponist, Anm.d.Red.) und ich uns zurückziehen wollten, und dann vier Wochen Endproben. Nun hat das Virus uns gehörig durchgeschüttelt, und so haben wir uns geeinigt, dass ich auf die Proben eine Art prototypisches Libretto, ein Protoskript, ein dramaturgisches Gerüst mitbringe, auf dessen Basis John musikalisches Material zubereitet. Von hier aus brechen wir dann eben auf in eine von Improvisationen geprägte Probenzeit.

Wie ist Ihre Arbeitsweise bei der Beschäftigung mit einem Stoff? Wo finden Sie Inspiration?

A.S.: Die „Inspiration“, kommt ja eigentlich von „Einatmen“: Meistens ist das ein erschrecktes Einatmen, weil man sich jetzt für dieses Stück interessieren soll, weil der Intendant, die Intendantin leider eine Idee hatte (die Theaterleitungen halten sich ja gerne für Metakünstler). Ein Glücksfall ist es, wenn, wie hier bei uns in Neukölln, die Intendanz wirklich danach fragt, wofür die Künstler brennen. Das hat mich hier sehr gefreut.

Wie Ihre Vita zeigt, sind Sie ja immer interessiert an aktuellen Themen und Entwicklungen. Welche Themen halten Sie derzeit für die Wesentlichsten?
A.S.: Nicht immer ist die Kunst ein gutes Werkzeug, die dringlichsten Probleme zu lösen. Wenn das Haus brennt, bestellt man ja auch die Feuerwehr und nicht die Opernregisseurin. Die Mehrheit der Menschen würde wohl sagen, dass der Klimawandel die drängendste globale Bedrohung unserer Zeit ist. Aber zur Abwendung der Klimakatastrophe ist direkte politische Arbeit garantiert wirksamer als Kunst. Allerdings ist das „Wesentliche“ nicht immer das „Akute“: Kunst macht Beziehungen fassbar, solche zwischen Menschen, gesellschaftliche Beziehungen: Mechanismen der Machtausübung, der Gewalt auch, unseren Umgang mit den Lüsten. Und dieses „Fassbarmachen“ vermag sinnliches Verstehen auszulösen, das dann vielleicht die Voraussetzung für Handeln wird, für politisches Handeln. Das „Wesentliche“ unserer Zeit? Das ist dann eher das Wegbrechen der auf Wachstum ausgerichteten Zukunftsvorstellung des Westens. Der Verlust einer allen gemeinsamen Fortschrittserzählung. Die Implosion von linearer Geschichtlichkeit. Sowas wäre vielleicht das „Wesentliche“. Das prägt sich dann in den diversen Krisen aus. Klingt natürlich viel theoretischer, als wenn ich jetzt sage: „Artensterben“, oder „Rechtspopulismus“.

Können Sie die Art Ihrer Regiearbeit mit den Darstellern charakterisieren und beschreiben?
A.S.: Die Arbeit ist immer anders, weil es immer andere Darsteller sind. Ich freue mich riesig auf Daniel Sellier und Claudia Renner, denn wir haben noch nie zusammengearbeitet. Und weil wir hier, anders als etwa bei einer großbesetzten Oper, viel flexibler sind, können die Darsteller, John und ich uns viel partnerschaftlicher zusammenfinden. Ich glaube, hier geht es erstmal sehr darum, sich gegenseitig Angebote zu machen. Und dann werden wir uns schon einigen.

Welches waren und sind die wichtigsten Stationen auf Ihrem künstlerischen und persönlichen Weg?
A.S.: Meine Zeit als Hospitantin und Assistentin an der Volksbühne war die absolut prägendste Zeit. Man unterschätzt in Deutschland sehr den Unterschied zwischen der deutschen und US-amerikanischen Theaterkultur. Am Rosa-Luxemburg-Platz, bei den Mitarbeitern dort, da habe ich Theater gelernt.

Was liegt Ihnen künstlerisch besonders am Herzen?
A.S.:
Die Aktivierung eines historischen Bewusstseins. Ansonsten schreiben wir unsere katastrophale Vergangenheit immer weiter fort. Deshalb sind auch „Einzelschicksale“ für’s Theater langweilig, gefährlich gar. Weil sie ablenken, Scheinaktualität produzieren. Bitte keine Kirche, keine Privatbeichten und identitätspolitisches Rosenkranzbeten auf der Bühne. Und dann: Das Publikum ernst nehmen. Die sind extra für uns gekommen, geben uns ihre Zeit, ihre Aufmerksamkeit. Viel zu viel neues Musiktheater in Deutschland interessiert sich nicht für sein Publikum, sondern für den Bauchnabel seiner Autoren.

Welche Projekte werden Sie in diesem Jahr noch angehen?
A.S.:
Ich drehe einen Kurzfilm für die Tonhalle Düsseldorf, gemeinsam mit dem Medienkünstler Lukas Rehm und dem Komponisten Hauke Berheide, danach inszeniere ich eine Uraufführung in Hildesheim. Das Libretto dort ist nicht von mir – sowas habe ich noch nie inszeniert… Danach habe ich noch eine lange Schreibephase mit zwei Uraufführungen für 2024.

Die Uraufführung von SCHÖNER WOHNEN ist am 16.05.2022.

Das Interview führte Magdalena Weidauer. In gedruckter Form erschien der Text im März 2022 in NoWumm, der Mitgliederzeitung des Neuköllner Oper e. V.

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Vorstellungen LILI Wieder AB 5. Mai

Wegen Erkrankung im Ensemble müssen die Vorstellungen von LILI. Die letzte Nacht der Lili Boulanger am 29., 30.4. und 1.5. leider ersatzlos entfallen. Bereits gekaufte Tickets können an unserer Kasse gegen einen Gutschein bzw. Rückerstattung zurückgegeben werden. Schreiben Sie dazu einfach eine Mail an tickets@neukoellneroper.de.

Danke für Ihr Verständnis!
Foto: © Thomas Koy

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Interview mit Olivia Stahn: THE PRESENT RETTET DIE WELT

Olivia Stahn studierte Gesang in Lübeck und Berlin. Engagements führten sie u.a. an die Staatsoper Hannover, das Staatstheater Stuttgart, zu den Dresdner Musikfestspielen, an das Konzerthaus Berlin, zum Bachfest Leipzig und die Schwetzinger Festspiele. Regelmässig singt sie an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und trat mehrfach beim Lucerne Festival unter Pierre Boulez auf. Aufnahmen entstanden für Wergo, cpo und das Berliner Label Corinne De Berne. Sie ist Mitbegründerin von THE PRESENT und hat gemeinsam mit Hanna Herfurtner und Amélie Saadia die künstlerische Leitung des Ensembles inne.

Wie begann das Projekt THE PRESENT RETTET DIE WELT und wie hat es sich entwickelt?
O.S.: 
Hauptsächlich Hanna, Amélie und ich konzipieren die Projekte für THE PRESENT. Wir haben uns schon länger mit dem Thema Klima – Klimakrise beschäftigt. Dann haben wir uns für das reload-Stipendium der Bundeskulturstiftung beworben und dieses auch bewilligt bekommen. Wir haben zunächst, auch schon gemeinsam mit der Regisseurin und Autorin Therese Schmidt, die auch jetzt dabei ist, sehr viele Bücher zu Klima und Klimakrise gelesen, recherchiert und mit Wissenschaftler*innen gesprochen (nachzuhören sind diese Gespräche als Podcast/Anm. d. Red.). Die Neuköllner Oper interessierte sich für das Projekt, und so wurde es konkret.

Können Sie bitte etwas zum Inhalt des Projektes und den einzelnen Teilen sagen? 
O.S.:
 Die drei Teile des Abends gehören schon zusammen – es ist sozusagen ein Drei-Stufen-Programm, sie können aber auch einzeln besucht werden. Der Titel des ersten Teiles CRY MY A RIVER bezieht sich auf den Pop-Song von Justin Timberlake, der zweite Teil auf den Titel WORK, BITCH von Britney Spears. Beide Titel werden in den jeweiligen Abenden auch musikalisch verarbeitet. 
CRY ME A RIVER handelt vom Scheitern. Wenn wir als Menschen mit dem Klimawandel umgehen und diese Herausforderung bestehen wollen, muss es Transformation, inneres Umdenken geben. Wir brauchen eine Werteverlagerung und neue Perspektiven des Zusammenlebens. Das Gefüge Individualismus-Freiheit muss neu gesehen werden. Dafür brauchen wir einen anderen Blick. Um diesen Prozess zu beginnen, müssen wir loslassen: trauern um das, was wir nicht mehr so haben können. Trauern auch um das, was wir Menschen vermasselt haben. Eine musikalische Tränenflut versinnbildlicht diesen psychologischen Prozess. In allen Texten der musikalischen Stücke geht es um Tränen.
WORK, BITCH hat den Veränderungsprozess zum Thema. Es ist ein „Training“. Um sich zu verändern, muss man neue Haltungen und Gewohnheiten „üben“, wiederholen. Auch die verwendete Musik wird verändert. Wir arbeiten hier mit Verstärkung und Elektronik.
FOUNTAIN OF JOY steht für die Hoffnung, dass wir etwas erreichen können. Die Sänger*innen treten in diesem Teil noch weiter als klassisches Vokalensemble zurück. Es geht um das Hören auf das, was in der Natur an Klang schon da ist – als Metapher für „es gibt schon ganz viel, auf die Fülle können wir uns verlassen“. Die natürlichen Zyklen und ihr Widerspruch zu den Wachstumszwängen des Wirtschaftssystems sollen sinnlich erlebbar gemacht werden.

Wie entsteht die Musik für Ihre Projekte? Gibt es jemanden in Ihrem Team, der für dieses Projekt „den Hut auf hat“?
O.S.: 
Wir verwenden Musik aus allen Jahrhunderten der Musikgeschichte: Mittelalterliches, Musik der Spätrenaissance, Neue Musik (z.B. von Lucia Ronchetti und Alvin Lucier), Pop-Songs und auch mal einen Schlager von Helene Fischer oder Bezüge zur Musik von John Cage. Die für unser Ensemble maßgeschneiderten Arrangements macht Amélie, für zwei andere Projekte engagiert sich jetzt auch Tim Karweick, unser anderer Tenor, auf diesem Gebiet. In THE PRESENT RETTET DIE WELT kommen auch Instrumente zum Einsatz, die von den Sänger*innen gespielt werden.

An welchen Orten werden die drei Teile von THE PRESENT RETTE DIE WELT aufgeführt? 
O.S.:
CRY ME A RIVER machen wir in der Kiezkapelle auf dem Neuen St. Jacobi Friedhof. Der Bezug zum Thema „Tränen“ legt das nahe. WORK, BITCH wird auf dem Gelände Floating Berlin, früher Floating University Berlin, stattfinden. Das ist das Regenwasser-Rückhaltebecken des ehemaligen Flughafens Tempelhof am Columbiadamm. Das Gelände hat einen gewissen Arbeits-Aktivismus-Charakter und passt zum Thema dieses Teils. Und für FOUNTAIN OF JOY entführen wir das Publikum in den Spreepark, das alte Vergnügungspark-Gelände im Plänterwald. Die Reste der MERO-Halle werden unser Spielort sein. Das verwilderte Gelände und die Natur geben uns die optimale Kulisse für diesen Abend.

Wie ist das Ensemble THE PRESENT entstanden?
O.S.: 
Amélie, Hanna und ich kennen uns schon sehr lange. 2017 haben wir ein Projekt für die Schwetzinger Festspiele gemeinsam gemacht. Die Idee zu dem Abend DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN, in dem Luciano Berios A-Ronne und Motetten von J. S. Bach miteinander verschränkt wurden (2019 bei den Schwetzingen Festspielen aufgeführt), hat uns dann als Ensemble in der heutigen Form zusammengebracht. 

Was liegt Ihnen als Vokalensemble THE PRESENT und Ihnen persönlich als Olivia Stahn künstlerisch besonders am Herzen?
O.S.: 
Als Ensemble wollen wir Neue und Alte Musik in einen anderen Kontext setzen, als das normalerweise in Konzerten geschieht. Wir wollen im abstrakten und konkreten Sinne das Publikum auch sinnlich einladen und mitnehmen, Kontraste zu erleben.
Mir selbst ist es wichtig, mit der Musik Inhalte zu vermitteln, die über die reine Musik hinausgehen. Ich habe ehrlich gesagt, wenig Lust auf Konzerte nach Schema F. Man muss sich für die Musik selbst interessieren, um aus traditionellen Strukturen heraus zu kommen. Dabei darf man sich nicht allzu sehr um bestehende Grenzen scheren.

Das Gespräch führte Magdalena Weidauer. In gedruckter Form erschien der Text im März 2022 in NoWumm, der Mitgliederzeitung des Neuköllner Oper e. V.

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GRUSSWORT – Cymin Samawatie erhält den Berliner Jazz Preis 2022

Herzliche Gratulation! Wir kennen Dich über Jahre als famose Jazz-Musikerin – aber das ist ja nur das eine Talent unter den vielen. Denn Du bist ja „nicht nur Jazzerin“ bei ECM und auf vielfältigen Bühnen, bist nicht nur Sängerin, Instrumentalistin, Komponistin, Bandgründerin und -leiterin (von Cyminology, Divan der Kontinente, Trickster Orchestra …), nicht nur Brückenbauerin zwischen dem arabischen, europäischen und fernöstlichen Kultur- und Musikraum, zwischen persischer Lyrik, sängerischem Melos, raffiniertem Jazz und Neuer Musik, sondern – und Du siehst: Wie lange werden Sätze, die Dich in einem zu beschreiben versuchen – sondern eben auch für jede neue Entdeckung gut: als Schauspielerin in unserem crossover DER MANN DER SICH BEETHOVEN NANNTE oder auch als Moderatorin in den oper.digital-Projekten, mit denen wir den Bogen auch zu den Wissenschaften gezogen haben…. Aber da dieser Satz jetzt doch sein Ende gefunden hat, kann der nächste nur so losgehen: Du wärest nicht die Cymin, die wir kennen, schätzen und lieben, wenn Du nicht auch noch weitere Talente zeigen würdest – vielleicht an einer Musikhochschule mit Fokus auf der Verbindung von musikalischen Stilen und kulturellen Praktiken? In jedem Falle: Wir freuen uns auf das, was nach dem Jazz-Preis kommen möge!

 Bernhard Glocksin, Künstlerischer Leiter der Neuköllner Oper

Foto: © Thomas Koy

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In Verbundenheit mit…

Der ukrainische Regisseur und Autor Sashko Brama , bei uns zu Gast 2016 mit „R+J“ schreibt zur gegenwärtigen Situation:

„My dear friends from abroad, I have received many of your messages and letters. Thank you all for your support, care and willingness to help! Sorry for not answering all at once. The war caught me in Kyiv. On February 24, we woke up early, in the morning, from the explosions. It was the worst morning of my life. We managed to leave Kyiv on the day when the fighting started in the city. I’m fine already. I can already sleep and eat. My relatives and I are now in Lviv (western Ukraine), we are relatively safe here, but my parents are in the occupied territories. Lviv is not bombed, but air-raid sirens often sound here.When I left after the shock, I understood that I had to do my best to resist the evil that came to destroy my world.That’s why I’m staying in Lviv to make documentary video reportages with my friends. We want to talk about the coming to our land evil. We want to talk about the pain that Russia has brought to our home and about the heroism of the Ukrainian people.Today our first report was published on the Polish OKO.press. But we will also make an English version of these materials. If you know the contacts of the Western media, who may be interested in such materials, please contact us.“

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Für den Frieden

Die Neuköllner Oper positioniert sich ganz klar gegen den völkerrechtsverletzenden Angriffskrieg Putins auf die Ukraine.

Wir sind solidarisch mit allen Menschen in der Ukraine, die dort den gewalttätigen Angriffen ausgesetzt sind und aus dem Land vertrieben werden.

Und da sich in diesen Tagen auch und besonders die Sprache als Werkzeug politischer Interessen verändert und manipuliert wird, unterstützen wir auch den weltweiten Aufruf des Internationalen PEN Zentrums.

Als Unterzeichnerin der Erklärung der Vielen setzen wir uns ein für die Freiheit der Kunst und Kultur sowie der freien Meinungsäußerung, die mit der Invasion durch Putin massiv gefährdet sind.

Wenn Sie die Menschen vor Ort unterstützen möchten, empfehlen wir Ihnen diese Informationen des Tagesspiegel.

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2G-Plus

Aktuell gilt bei uns die 2G-Plus-Regel (entsprechend der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung).

Das bedeutet:
Für den Besuch unserer Vorstellungen benötigen Sie (neben einem gültigen Ticket)

1. einen digitalen Nachweis (QR-Code) über eine vollständige Coronaimpfung, die mindestens 14 Tage zurückliegt oderGenesenennachweis* in Kombination mit Ihrem Personalausweis/Reisepass
2. ein tagesaktuelles negatives Testergebnis von einem offiziellen Testzentrum oder den Nachweis einer Auffrischungs-Impfung („Booster-Impfung“)
3. Eine FFP2-Maske, die während des gesamten Besuchs unseres Hauses, also auch während unserer Vorstellung zu Tragen ist.

Alles über unsere weiteren Sicherheits- und Hygienemaßnahmen erfahren Sie hier.

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Weiterhin bei uns: Maskenpflicht (medizinische oder FFP2-Maske)!

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