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ULRIKE SCHWAB

Ulrike Schwab studierte Operngesang und Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin, wo sie sich früh mit der Suche nach neuer Form und Sprache im Musiktheater beschäftigte. Engagements als Sängerin führten sie u. a. an die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, die Deutsche Oper Berlin, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Auch mit der
NKO verbindet sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit, auf deren Bühne sie in bereits fünf Produktionen als Sopranistin zu erleben war. Als Regisseurin inszenierte Ulrike Schwab Verdis Rigoletto an der Schlossoper Haldenstein in Chur, realisierte ihren Musiktheaterabend La commedia è finita frei nach Donizettis Oper Don Pasquale auf dem RAW-Gelände in Berlin und inszenierte im Rahmen der »Neuen Szenen« die Uraufführung Tako Tsubo von Malte Giesen in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin. Für die NKO entwickelte sie eine eigene Fassung der Oper Armida von Gluck, und brachte hier ihre viel beachteten Inszenierungen von Wolfskinder nach Humperdincks Hänsel und Gretel und Ist die Welt auch noch so schön zur Uraufführung.
Im Radialsystem V führte Ulrike Schwab Regie bei der Uraufführung von Whole Body Like Gone. Ende Mai 2019 war ihre Inszenierung von Die Liebe zu den drei Orangen nach Sergej Prokofjew in der Werkstatt der Staatsoper Unter den Linden zu sehen. In der Spielzeit 2021/2022 wird sie am Theater Bremen PAGLIACCI von Leoncavallo und an der Folkoperan Stockholm COSÌ FAN TUTTE von Mozart inszenieren. Im August 2021 wird Ulrike Schwab im Rahmen der Salzburger Festspiele der Mortier Next Generation Award verliehen.

Beteiligt bei

GIOVANNI. Eine Passion

GIOVANNI. Eine Passion

Wiederaufnahme der Passion, in der Mozart auf Improvisation, Elektro und traditionelle spanische Musik trifft – mit dem STEGREIF.orchester und Hrund Ósk Árnadóttir

Premiere am 10. Oktober 2019.
Bis 10. Oktober 2019.

Wolfskinder

Wolfskinder

Der Musiktheaterabend Wolfskinder verknüpft Humperdincks Oper Hänsel und Gretel mit der Geschichte von heimat- und elternlos gewordenen Kindern, die nach dem Zweiten Weltkrieg in den Wäldern Ostpreußens und Litauens umherirren – auf der Flucht vor Hunger, auf der Suche nach Identität – und erst nach Jahrzehnten ein neues Zuhause finden.

Premiere am 16. Januar 2020.
Bis 23. Februar 2020.

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