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comPOSITION

Die Preisträgerarbeiten des Berliner OpernpreisES von Neuköllner Oper und GASAG

Die beiden Finalist*innen-Teams des Berliner Opernpreises präsentieren ihre Werke: die Entwicklung, Komposition und Inszenierung je eines halbstündigen Musiktheaters, inspiriert von zwei Kurzgeschichten des vieldiskutierten Autors und Strafverteidigers Ferdinand von Schirach:

Subotnik (Libretto nach Motiven von Ferdinand von Schirach) handelt vom ersten Prozess einer jungen, türkischstämmigen Juristin, der sie in elementare Gewissensnöte bringt. Die bezwingende Erzählung haben der Komponist Samuel Penderbayne (AUS) und die Regisseurin Theresa von Halle (D) in ein konzentriertes, musikdramatisches Kammerspiel überführt.

Die Erzählung von einer vermeintlichen Kindsmörderin Ein hellblauer Tag (Libretto nach Motiven von Ferdinand von Schirach) hat Andys Skordis (Komposition, Zypern) und Jelena Vuksanovic (Libretto, Serbien) zu einer Art Fortschreibung inspiriert, in eine „Dark Party“ mit den inneren Stimmen der Protagonistin.

Im direkten Anschluss an die Uraufführung der Finalist*innen-Werke am 23. Juni berät sich die Jury, das Gewinner*innenteam wird noch am selbigen Abend in der Preisverleihungs-Gala bekanntgegeben.

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Ensemble Subotnik: Alexandra Ionis, Franziska Junge, Henriette Zahn | Komposition: Samuel Penderbayne | Regie: Theresa von Halle | Ausstattung: Amelie Hensel | Dramaturgie: Elise Schobeß

Ensemble A Light Blue Day/Ein hellblauer Tag: Derya Atakan, Merlind Constanze Pohl, Enrico Wenzel | Komposition: Andys Skordis | Text / Visuals: Jelena Vuksanovic | Bühne: Irena Kukric | Kostüm: Magdalena Klasnja | Video: Julian-Anthony Hespenheide | Regie: Miriam Götz

ANGST VOR MELODIE?
UND: BRAUCHT ES DIE QUOTE FÜR LEBENDE KOMPONIST*INNEN?
24.6., 18 Uhr, Eintritt frei
Musikperformance von Mami Nova und Roundtable-Diskussion mit Matthias Schulz (Intendant Staatsoper Unter den Linden Berlin), Tatjana Beyer (Theater Freiburg), dem Komponisten, Performer und Reformer Moritz Eggert und der international tätigen Komponistin Diana Syrse.

*Die Stories EIN HELLBLAUER TAG und SUBOTNIK sind in dem Band STRAFE von Ferdinand von Schirach enthalten. STRAFE ist im Luchterhand Literaturverlag, München, erschienen. Aufführungsrechte: Ferdinand von Schirach, vertreten durch die Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin, www.kiepenheuer-medien.de

comPOSITION 2020/22HINTERGRUND

Die Teams um Samuel Penderbayne/Theresa von Halle (München) und Andys Skordis/Jelena Vuksanovic (Nikosia/Belgrad) überzeugten die Jury des Berliner Opernpreises 2020 mit ihren Konzepten für ein 30-minütiges Musiktheaterstück auf Grundlage einer Kurzgeschichte von Ferdinand von Schirach*, das – pandemiebedingt verschoben – im Juni 2022 im Kulturstall Britz uraufgeführt wird. Ferdinand von Schirach ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands, dessen Bücher weltweit zu Bestsellern wurden und thematisch immer einen sozialen Bezug haben. Textliche Grundlage für den aktuellen Wettbewerb bilden seine Kurzgeschichten Subotnik und Ein hellblauer Tag.* Mit Einwilligung des Autors werden damit zwei seiner Werke erstmalig als Musiktheater uraufgeführt.

Im Vorfeld hatten der Jury im Oktober 2019 acht Teams aus drei Ländern ihre Visionen von neuem Musiktheater vorgestellt. In einem intensiven Arbeitsprozess wurden die Konzepte um viele Anregungen von Seiten der Jury sowie Input von Experten des Landeskriminalamtes Berlin ergänzt. Teilnehmende waren neben den Preisträger*innen die Teams um die Komponist*innen Misha Cvijovic (Berlin, Belgrad), Carla Ginjaume (Barcelona), Sven Daigger (Berlin), Maren Kessler/David Schwarz (Weimar), Alexander Mathewson (München), Irina Prieto Botella (Barcelona), Samuel Penderbayne (München) und Andys Skordis (Zypern/ Amsterdam).


Berliner Opernpreis von Neuköllner Oper und

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