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Last Exit Europa

Von Laura Laabs (Text) und Leo Solter (Musik)

Vom 30. April bis 19. Juni 2026

© Peter van Heesen

Europa: ein Kontinent, eine Idee, ein Machtzentrum. Von Festung über Freihandelszone zu Freudenfunken – und zurück. Ist das Utopie oder kann das weg? Ist noch etwas zu retten von der Idee seiner friedlich geeinten, in Freiheit verbundenen Völker?  

Europa: eine geraubte Königstochter. Was ist aus ihr geworden, nach über zweitausend Jahren in Geiselhaft verschiedener Ideologien, Diktatoren und Hoffnungsträger? Wie geht es ihr? Und wo steckt sie überhaupt? 

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Europa: ein Kontinent, eine Idee, ein Machtzentrum. Von Festung über Freihandelszone zu Freudenfunken – und zurück. Ist das Utopie oder kann das weg? Ist noch etwas zu retten von der Idee seiner friedlich geeinten, in Freiheit verbundenen Völker?  

Europa: eine geraubte Königstochter. Was ist aus ihr geworden, nach über zweitausend Jahren in Geiselhaft verschiedener Ideologien, Diktatoren und Hoffnungsträger? Wie geht es ihr? Und wo steckt sie überhaupt?  

 Hallo, Europa, hörst du die Signale? Dort, in einem entlegenen Truckstopp, irgendwo am Rande der Freiheitsautobahn, gleich beim geschlossenen Schlagbaum, blinkt noch matt der Spieleautomat, leiert die letzte Jukebox des alten Kontinents, fällt Brechts Groschen vergeblich in den Plüschtiergreifer. Hier, an der Gogo-Stange, dreht sich Nacht für Nacht eine müde Tänzerin, der Lack ist nicht nur an den Nägeln ab. Doch das Herz trägt sie auf der Zunge und sie singt den Schlaflosen, den Versprengten, den Resten des Abendlandes ihre Lieder – von Unterwerfung und Ermächtigung, von Schwertern und Scheiden, von Prostitution und Revolution. Wenn der Scheinwerfer angeht, sieht man es: Sie trägt ein blaues Gewand und eine gleißende Krone aus goldenen Sternen. Die Tänzerin braucht den blöden Stier schon lange nicht mehr. Es ist ihre Stimme, die ihr Flügel verleiht und sie über alle Grenzen schweben lässt. 

Beteiligte

MIT Der Cora Frost und die schlangenknaben (Carla Wierer, Jakob*, Viola Schmitzer) sowie an der Bar Marcus Holst, Vanda Hehr und Jonathan Ehlers   

REGIE Laura Laabs MUSIKALISCHE LEITUNG Leo Solter DRAMATURGIE Dennis Depta BÜHNE Dominik Kremerskothen KOSTÜM Sophie Peters AUSSTATTUNGSASSISTENZ Elena Gorlatova VIDEO Carlos Vásquez REGIEASSISTENZ / PRODUKTIONSLEITUNG Cara Freitag, Oskar Winiarski

Pressestimmen

„LAST EXIT EUROPA ist eine furiose, rasante, anspielungsreiche, sarkastische, kalauernde Revue, die Geschichte und Idee der Staatengemeinschaft auf diesem Kontinent entlarvend unter die Lupe nimmt.“

Ecki Ramón Weber: Letzter Rest Utopie? „Last Exit Europa“, SIEGESSÄULE, 02.05.2026

„Voll Witz erzählt Cora Peter Frost als Europa ihre Story im Tête-à-Tête mit den drei um sie herum singenden und tanzenden Schlangenknaben: herrlich larmoyant, zwischen den Geschichten und Geschlechtern mäandernd.“

Barbara Wiegand: Ziemlich abgerockt: „Last Exit Europa“ an der Neuköllner Oper, rbb24 Inforadio, 01.05.2026

„Es gibt wohl kaum eine Performerin in Berlin, die traurig-trashiger, melancholischer und zugleich ruppiger diese seltsame Sterbensangst rüberbringen könnte als Peter Cora Frost.“

Doris Meierhenrich: „Alles Super!“ an der Tanke zum Glück: Warum träumt Europa in der Neuköllner Oper vom Sterben?, Berliner Zeitung, 01.05.2026

SPRACHE Deutsch DAUER 70 Minuten, ohne Pause

HINWEIS Stroboskop- und Nebeleffekte werden während der Veranstaltung genutzt

© Peter van Heesen
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