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Noise

Eine Kollapsfantasie von Club Gewalt

Vom 16. April Bis 7. Mai 2026

Nackte Oberkörper und Gesichter füllen in einer Art Kampf, das gesamte Bild aus. Sie zerren aneinander, brüllen und scheinen ineinander überzugehen.
© MaartjeMerel | Pim Top

In einer intensiv-immersiven Performance-Oper taucht das niederländische Performance-Kollektiv Club Gewalt mit dem Publikum ein in das Rauschen der Weltuntergangsprognosen – und singt aus voller Lunge dagegen an. Das Ziel: Wieder lieben zu lernen, ein Mensch zu sein.

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Stell dir vor: Neonlicht. Eine PowerPoint-Präsentation. Eine junge berufstätige Mutter in einem Seminar über die Bewältigung einer postnatalen Depression. Ein Lied, in dem es darum geht, dass dein Baby vom Sofa fällt. Stell dir vor, die Welt würde zusammenbrechen. Viel zu viele Worte, viel zu viele Emotionen und viel zu wenig Hoffnung. Was als eine erbauliche Rede über das Überwinden einer existentiellen Krise beginnt, explodiert in befreiendem Lärm…

Wurde uns nicht mal eine Zukunft von Stabilität und Fortschritt versprochen? Anstelle von Wohlstand, Frieden und den Früchten des Technik-Booms drohen jetzt alle Systeme zusammenzubrechen. Die Nachrichtenlage dazu lässt sich kaum noch verarbeiten und versetzt in permanenten Stress. In dieser intensiv immersiven Performance-Oper, entstanden aus der dringenden Notwendigkeit, sich in einer Welt im Kollaps zurechtzufinden, stellt sich die Frage: Wie kann man seine Sinne neu kalibrieren angesichts des ständigen Informationsrauschens, das die Apokalypse ankündigt? Gemeinsam mit dem Publikum taucht Club Gewalt ein in das Rauschen der Weltuntergangsprognosen – und singt aus voller Lunge dagegen an. Das Ziel: Wieder lieben zu lernen, ein Mensch zu sein.

Club Gewalt ist ein musikbasiertes Performance-Kollektiv aus Rotterdam. Aus dem Widerstand gegen Ungerechtigkeit und der Liebe für das Zusammensein heraus machen, komponieren, produzieren und performen sie ihre eigenen Werke: von feministischen Punk-Weihnachtsmusicals und trübsinnigen Opern zum Thema institutioneller Rassismus bis hin zu Clubabenden in Museen und politischen Slutpop-Konzerten. Immer musikalisch virtuos, mit Witz und irgendwie unbequem.

Beteiligte

MIT Loulou Hameleers, Suzanne Kipping, Robbert Klein, Gerty van de Perre und Sanna Vrij

KOMPOSITION / TEXT / PERFORMANCE Gerty Van de Perre, Loulou Hameleers, Robbert Klein, Sanna Elon Vrij und Suzanne Kipping KÜNSTLERISCHE LEITUNG Sanna Elon Vrij MUSIKALISCHE LEITUNG Robbert Klein DRAMATURGIE Mara Snip / Amir Vahidi ENDREGIE Lisa Lucassen KOSTÜMBILD Mayan Tuulia Frank KOSTÜMBILD MITARBEIT Carlotta Schuhmann SCHAUMSTOFF OBJEKTE Hagen Keller BÜHNENBILD Wes Broersen SOUNDDESIGN Joost Muller TECHNISCHE PRODUKTIONSLEITUNG Pablo Strörmann TECHNIK Neuköllner Oper, Noor Thijssen, Sipke Woudstra EXEKUTIVE PRODUKTION Andrea van Bussel PRODUKTIONSASSISTENZ Zus Downes REGIE- / PRODUKTIONSASSISTENZ Leonore Del Mestre KAUFMÄNNISCHE LEITUNG Rick Mouwen ART DIRECTION KAMPAGNE Maartje Merel KAMPAGNENFOTOGRAFIE Pim Top KOMMUNIKATION Marlies van der Neut, Pauline Ouwerkerk

SPRACHE Englisch, mit deutschen Übertiteln DAUER 80 Minuten

HINWEIS Stroboskop- und Nebeleffekte werden während der Veranstaltung genutzt; erhöhte Lautstärke möglich – bei Bedarf stellt der Abendservice Gehörschutz bereit

© Peter van Heesen
© Peter van Heesen
© Peter van Heesen
© Peter van Heesen
© Peter van Heesen
© Peter van Heesen
© Peter van Heesen
© Peter van Heesen
© Peter van Heesen
© Peter van Heesen

NOISE ist eine Koproduktion von Club Gewalt und der Neuköllner Oper

Unterstützt von Fonds Podiumkunsten, Gemeente Rotterdam

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