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Rette uns, Okichi!

Japanische Nationaloper nach Kosaku Yamada

Europäische Erstaufführung 18.02. 2017

Okichi soll sie alle retten: die moderne Regierung, das alte Kaiserreich und überhaupt ganz Japan. Dabei hat das Mädchen weder Lust, dem amerikanischen Konsul als Geisha zu dienen – so will es die Regierung –, noch Interesse, den Fremden durch einen Dolchstoß zu beseitigen, wie es der kaisertreue Samurai Yoshida verlangt. Was tun? Kurofune (»Schwarze Schiffe«) gilt als die erste große Nationaloper im modernen Japan, uraufgeführt 1940 in Tokyo. Geschrieben hat sie Kosaku Yamada (1886–1965), der u.a. 1910 in Berlin bei Max Bruch Komposition studierte und die große spätromantische Musik Europas mit den Klängen Japans verbindet.
»Fremdartigkeit und ernsthafter Anspruch fügen sich zu einem Musiktheater-Abend unter nur scheinbar vertrauten Vorzeichen. Diese europäische Erstaufführung ist ein Muss, weil sie tatsächlich neue Perspektiven aufreißt.« (Neue Musikzeitung – NMZ)

 

Arrangement / Musikalische Leitung : Aki Schmitt/Utako Washio | Regie: Tomo Sugao | Dramaturgie: Olivia Schaaf | Bühne und Kostüm: Yassu Yabara | Kostümbild (Mitarbeit) Kallia Kefala

Mit: Yuri Mizobuchi, Edwin Cotton; Tobias Hagge sowie Aki Schmitt/Utako Washio (Klavier) und Naomi Sato (Sho)

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