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Wischen – No Vision

Eine Raumpflege in zwei Teilen
von Gerd Noack / Marc Seitz (Musik) und Andreas Bisowski (Text)
Uraufführung am 11. August 2005

Gewinner des Neuköllner Opernpreises 2004 – gestiftet von der GASAG

Es ist Nacht. Das große Bürohaus fast verwaist. Nur sechs flinke Hände sind noch bei der Arbeit, um den Schmutz, den die hohen Tiere im Nadelstreifenfell dort hinterlassen haben, zu beseitigen. Zwei Frauen, ein Mann – Reinigungsfachpersonal. Plötzlich bemerken sie, dass die Tür zum Direktorenzimmer, zum Allerheiligsten nicht verschlossen ist. Trotz des strikten Verbots, diesen Raum zu betreten, obsiegt die Neugier. Ein Tintenglas fällt zu Boden, der Chef und sein Sekretär nähern sich. Was tun? Bleiben und die Tinte weg-wischen und er-wischt werden oder fliehen und ent-wischen? Man hat viele beunruhigende Geschichten über den Boss der Firma gehört. Immer wieder verschwinden dort Putzfrauen…

Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg; Inszenierung: Stephan Bruckmeier; Ausstattung: Meentje Nielsen; Choreographie: Claudia Senoner;  Mus. Einstudierung: Roland Vieweg

Mit: Elisabeth Striewe, Leigh Adoff, Anja Taube, Hartmut Kühn, Thomas Franke und Harry Tchor

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