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FRAU OHNE SCHATTEN – ULRIKE SCHWABS dritte GROSSE PRODUKTION AN DER NKO

Die Bearbeitung der Strauss-Hofmannthalschen Oper ist die dritte große Produktion nach GIOVANNI. EINE PASSION und WOLFSKINDER von Ulrike Schwab an der NKO. Für FRAU OHNE SCHATTEN erarbeitete sie gemeinsam mit Tobias Schwencke (u.a. DIE FLEDERMAUS und IHRE BOHÈME) eine kammermusikalische Fassung des kolossalen Werks und kürzte das Stück um knapp die Hälfte – die Presse lobt:

Die instrumentale Seite gerät durch Schwencke, der auch dirigiert, in der Neuköllner Oper erstaunlich gut. […] So einen sportiv-riskanten Opernabend sieht man in Berlin nur äußerst selten, in Bayreuth und Salzburg gar nicht.“(nmz)

Inhaltlich „befreit [Schwab] die Handlung von ihren fantastischen Elementen, rückt dafür die Zerrissenheit der Färberin um ihre potenzielle Mutterschaft in den Fokus. Hofmannsthals kategorische Überhöhung der Fruchtbarkeit zum Menschsein überhaupt konterkariert die Regisseurin mit feministischen Zitaten: Sylvia Plath, Hedwig Dohm und Gabriela Mistral setzen dem Patriarchat flammende Plädoyers entgegen.“ (Tagesspiegel)

2021 wurde Ulrike Schwab im Rahmen der Salzburger Festspiele der hoch dotierte Förderpreis Mortier Next Generation verlieren. Zur gleichen Zeit wurde ihre Inszenierung GIOVANNI. EINE PASSION für den ganz besonderen Spielort in den Prinzessinnengärten adaptiert. In Kooperation von rbb und EuroArts entstand aus diesen besonderen Opernabend ein Theaterfilm, der noch bis zum 7. Oktober 2023 in der ARD Mediathek abrufbar ist.

Live auf der Bühne im Saal ist FRAU OHNE SCHATTEN noch bis zum 24. September zu erleben.

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