Kulturelle Bildung

Neuköllner Oper Kinder Klub

Der Neuköllner Oper Kinder Klub startet dieses Mal mit alten und neuen Mitgliedern, die im Alter von 11 bis 16 Jahren sind.

In dieser Spielzeit nehmen wir ein ernstes Thema auf, mit dem wir uns auch im Abendspielplan beschäftigen („Wolfskinder“, ab 25. Januar). Wie ist eine Welt ohne Eltern? Zunächst ein Abenteuer und schier unbegrenzte Freiheit, dann aber natürlich auch Angst und Einsamkeit. Was wäre dagegen zu unternehmen? Hilft der Zusammenschluss in eine Gruppe? Und wie soll man bestimmen, wo es lang geht?

Eine Gruppe von 12 Mädchen und Gruppen treffen an sechs Wochenenden je samstags und sonntags zusammen und erarbeiten mit allen Mitteln des Musiktheaters ein Stück, das zunächst den Freunden und Verwandten vorgestellt wird (15. April 2018) und dann – bei gemeinsamem entsprechenden Zuspruch – öffentlich im Rahmen des Kunst- und Kulturfesivals „48 Stunden Neukölln“ am 24. Juni 2018.

Weitere Informationen gibt es bei Benjamin Stein unter 030/6889 0713 oder unter stein@neukoellneroper.de.

… und was war 2017? Die „Oldies“ (12-15 Jahre alt) haben ihre neue Produktion „Taylor“ erfolgreich uraufgeführt. Sie haben das Stück gemeinsam mit den „Neuen“ (8-11 Jahre alt) zum Festival „48 Stunden Neukölln“ ebenfalls erneut öffentlich aufgeführt (25. Juni 2017 –  in unserer neuen Probenräumlichkeit, der Remise in der Uthmannstraße 12.

… und  2016?
An sechs Wochenend-Nachmittagen erfanden die Kinder zuletzt unter fachlicher Anleitung von Lajos Talamonti und Michael Kessler Musik, Bewegung und Spiel für ein Stück, das sie dann auf unserer Bühne präsentierten werden: “Der Wald der verwunschenen Kinder – ein Mini-Magical” im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals “48 Stunden Neukölln. NOKK wird freundlich unterstützt von

Projekte im Rahmen von Berlin Mondiale

Als Teil des vom Rat für die Künste und dem Flüchtlingsrat Berlin initiierten Projekts Berlin Mondiale hat die Neuköllner Oper das Projekt MISSION B entwickelt. Im zweiten Jahr entstand es gemeinsam mit 7-12-jährigen Kindern des Übergangs-Wohnheim Radickestraße (IB) in Adlershof. Im Mittelpunkt der Arbeit standen Märchen mit ihren interkulturell gemeinsamen Protagonisten.

Im dritten Jahr stehen Workshops, die sich an geflüchtete Frauen wenden: Inhaltlich setzen diese sich mit Rollen auseinander: Welche Bilder des/r jeweils anderen gibt es in mir bzw. bei den anderen, wie kann ich spielerisch damit umgehen.

Gegenwärtig findet diese Form der Begegnung ihre Fortsetzung durch eine Ergänzung des Workshopformates durch öffentliche Veranstaltungen mit kulturellem Bezug (Musik, Literatur, etc.), die von dem in den Workshops zusammen arbeitenden Frauen entwickelt werden. Diese Veranstaltungen finden in den Räumen der Neuköllner Oper statt. Dieses Projekt wird geleitet von der Theaterpädagoginnen Kristina Roehl und Helena Klaßen.

Darüber hinaus entstand ein Film mit dem Titel  Berolina Hotel über den Alltag von Heimbewohnern des Übergangswohnheimes IB Radickestraße, dessen Drehbuch der afghanische Filmemacher Ghafar Faizyar gemeinsam mit mit Heimbewohner*innen und Mitarbeiter*innen entwickelte. Die öffentliche Filmpremiere war am 3. November in den Räumen des Kooperationspartners Alex-TV. Der Film ist hier zu sehen.