Kulturelle Bildung

Neuköllner Oper Kinder Klub

Der Neuköllner Oper Kinder Klub hat sich wieder einmal neu erfunden: Er ist jetzt zwei Mal NOKK! Eine gute Nachricht für alle, die neu dazu kommen wollen: Während die alten Hasen sich gerade mit ihrem Smartphone auseinandersetzten und herausfanden, was dieses Gerät so alles mit ihnen anstellt, SUCHEN WIR DEN NACHWUCHS:

Mädchen und Jungen zwischen 8 und 11 Jahren sind eingeladen, sich ab 19. Mai mit ihren kleinen unbekannten Freunden zu beschäftigen, die in und auf ihren Körpern wohnen. Gemeinsam mit Lajos Talamonti geht es je drei Tage an zwei Wochenenden auf die Reise in ein Abenteuerland der besonderen, aber sehr wirklichen Sorte. Am Ende steht eine Aufführung für Geschwister, Eltern, Großeltern und andere Freunde…
Infos und Anmeldungen bei Benjamin Stein unter 030/6889 0713

… und soeben haben die „Oldies“ (12-15 Jahre alt) ihre neue Produktion „Taylor“ erfolgreich uraufgeführt. Sie werden das Stück gemeinsam mit den „Neuen“ zum Festival „48 Stunden Neukölln“ ebenfalls erneut aufführen, am Sonntag, den 25. Juni 2017, in der Remise in der Uthmannstraße 12. Näheres alsbald im Spielplan…

… und was war 2016?
An sechs Wochenend-Nachmittagen erfanden die Kinder zuletzt unter fachlicher Anleitung von Lajos Talamonti und Michael Kessler Musik, Bewegung und Spiel für ein Stück, das sie dann auf unserer Bühne präsentierten werden: “Der Wald der verwunschenen Kinder – ein Mini-Magical” im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals “48 Stunden Neukölln. NOKK wird freundlich unterstützt von

Projekte im Rahmen von Berlin Mondiale

Als Teil des vom Rat für die Künste und dem Flüchtlingsrat Berlin initiierten Projekts Berlin Mondiale hat die Neuköllner Oper das Projekt MISSION B entwickelt. Im zweiten Jahr entstand es gemeinsam mit 7-12-jährigen Kindern des Übergangs-Wohnheim Radickestraße (IB) in Adlershof. Im Mittelpunkt der Arbeit standen Märchen mit ihren interkulturell gemeinsamen Protagonisten.

Im dritten Jahr stehen Workshops, die sich an geflüchtete Frauen wenden: Inhaltlich setzen diese sich mit Rollen auseinander: Welche Bilder des/r jeweils anderen gibt es in mir bzw. bei den anderen, wie kann ich spielerisch damit umgehen.

Gegenwärtig findet diese Form der Begegnung ihre Fortsetzung durch eine Ergänzung des Workshopformates durch öffentliche Veranstaltungen mit kulturellem Bezug (Musik, Literatur, etc.), die von dem in den Workshops zusammen arbeitenden Frauen entwickelt werden. Diese Veranstaltungen finden in den Räumen der Neuköllner Oper statt. Dieses Projekt wird geleitet von der Theaterpädagoginnen Kristina Roehl und Helena Klaßen. Darüber hinaus entsteht derzeit ein Film mit dem Titel Hotel Berolina über den Alltag von Heimbewohnern des Übergangswohnheimes IB Radickestraße, dessen Drehbuch der afghanische Filmemacher Ghafar Faizyar gemeinsam mit mit Heimbewohner*innen und Mitarbeiter*innen entwickelt. Die öffentliche Präsentation ist im Oktober in den Räumen des Kooperationspartners Alex-TV geplant. Finanziert wird das Projekt „Berlin Mondiale“ von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen des Masterplans Integration und Sicherheit.