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Take it or leave it!

Zwei Preisträgerarbeiten des Berliner Opernpreis 2018 25./26. Mai, 20 Uhr | Kirche St. Elisabeth (Invalidenstr. 3, 10115 Berlin)

400 Jahre Musiktheater in Europa – was für ein Erbe! Nur: wer tritt welches Erbe überhaupt an, sucht sich was heraus, will was und was lieber nicht haben bei der Testamentseröffnung? 36 Musiktheaterteams aus neun Ländern haben sich mit dieser Frage des diesjährigen Wettbewerbs von Neuköllner Oper und GASAG auseinander gesetzt. In der Elisabeth-Kirche in Mitte waren an zwei Abenden die zwei Preisträgerarbeiten zu erleben, die jeweils zu gleichen Teilen prämiert wurden:

1. Preis:

Arianna, Ariadne, Ariane


Das Team um Tom Smith (u. a. Preisträger des Vincent E. Lam Preises für Komposition) und Caitlin van der Maas (Arbeiten u. a. für Münchner Kammerspiele, Dutch National Opera  Academy, Amsterdam) thematisieren den Ariadne-Mythos – Ariadne ist Protagonistin einer der ersten Opern der Musikgeschichte. Drei Frauen sind auf einer Insel gestrandet, verlassen von ihren Männern…drei Perspektiven, Sprachen, Zeiten und musikalische Idiome vermischen und ergänzen sich und formen ein neues Lamento di Arianna.
Komposition: Tom Smith | Regie/Text: Caitlin van der Maas | Ausstattung: Henriette Müller
Mit: Caio Azevedo, Liat Himmelheber, Elizabeth Marshall, Roxana Lucia Mihai, Ronja Sophie Putz, Jacopo Salvatori

1. Preis:

Prothesen der Autonomie – eine Sci-Fi Oper

Thierry Tidrow (u. a. Jules-Léger Preis, Preis des Kompositionswettbewerbs Neue Szenen III), Zsófia Geréb (u. a. Inszenierungen in Budapest, Berlin und Bayreuth – Wagner für Kinder) sowie Franziska vom Heede (u. a. Kleist Förderpreis 2017) entwerfen in Prothesen der Autonomie – eine Sci-Fi Oper einen futuristisch-komödiantischen Blick auf das Jahr 2180 und auf »Reklamations- und Wartungszeiten der Gewerkschaft zur Verhinderung emotional belastender Arbeiten«. Denn zweifellos ist die gute alte Oper mit ihren leidenden Heroinen keiner modernen Sängerin zumutbar. Folglich übernimmt diese ein Roboter. Aber auch dieser hat so seine eigene Meinung und Macken…
Komposition: Thierry Tidrow | Regie: Zsófia Geréb | Libretto: Franziska vom Heede | Ausstattung: Vanessa Vadineanu und Florence Klotz
Mit: Constanze Jader und dem Ensemble LUX: NM (Sebastian Berweck, Olga Holdorff, Silke Lange, Andreas Voss)

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