Berliner Opernpreis

Wettbewerb von Neuköllner Oper und GASAG

Seit 1997 verbindet die Neuköllner Oper und die GASAG eine Zusammenarbeit, die in dieser Form einzigartig ist: Sie haben einen Kompositionswettbewerb ins Leben gerufen, der heute comPOSITION heißt und alle zwei Jahre verliehen wird. Er richtet sich an Künstlerkollektive und Komponisten, die Werke für ein gesellschaftlich engagiertes und Genre-offenes Musiktheater schaffen wollen.

Der laufende Wettbewerb:

comPOSITION
Der Berliner Opernpreis von Neuköllner Oper und GASAG, in Zusammenarbeit mit dem Theater Freiburg und unterstützt von der Bundeszentrale für politische Bildung

comPOSITION lädt zur Produktion eines halbstündigen Musiktheaters ein, auf Kosten der Preisgeber und mit Uraufführungsvorstellungen in Berlin sowie einer weiteren Zusammenarbeit mit dem Theater Freiburg.
Textliche Grundlage für den Wettbewerb bilden zwei Kurzgeschichten des Autors Ferdinand von Schirach*. Schirach ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands, dessen Bücher weltweit zu Bestsellern wurden und thematisch immer einen sozialen Bezug haben. Mit Einwilligung des Autors werden damit zwei seiner Werke erstmalig als Musiktheater uraufgeführt.

Inzwischen stehen die Finalisten stehen fest:
Die Teams um Samuel Penderbayne/Theresa von Halle (München) und Andys Skordys/Jelena Vuksanovic (Nikosia/Belgrad) haben die Jury** des neuaufgestellten Berliner Opernpreises 2020 mit ihren Konzepten überzeugt. Sie werden in den nächsten Monaten je ein 30minütiges Musiktheaterwerk auf Grundlage einer Kurzgeschichte Ferdinand von Schirachs entwickeln, die am 13. Mai 2020 in der Elisabeth-Kirche uraufgeführt werden.
Vom 11. bis 13. Oktober hatten acht Teams aus drei Ländern ihre Visionen von neuem Musiktheater vorgestellt. In einem sehr intensiven Arbeitsprozess wurden die Konzepte um viele Anregungen von Seiten der Jury sowie Input von Experten des LKA ergänzt. Teilnehmende waren – neben den Preisträger*innen die Teams um die Komponist*innen Misha Cvijovic (Berlin, Belgrad) Carla Ginjaume (Barcelona), Sven Daigger (Berlin), Maren Kessler/David Schwarz (Weimar), Alexander Mathewson (München), Irina Prieto Botella (Barcelona), Samuel Penderbayne (München) und Andys Skordis (Zypern/ Amsterdam).

 

*Ein hellblauer Tag und Subotnik, aus: Strafe von Ferdinand von Schirach, erschienen bei Luchterhand

** Tatjana Beyer – Leitende Dramaturgin Musiktheater Theater Freiburg
Bernhard Glocksin – Künstlerischer Leiter Neuköllner Oper, Berlin
Desirée Meiser – Künstlerische Leiterin Gare du Nord, Basel
Wiebke Roloff – Musikjournalistin (u.a. Opernwelt)
Arash Safaian – Komponist, München

AusschreibungsunterlagenKontakt/Informationen

BISHER:

Berliner Opernpreis 2018
Take it or leave it!

Berliner Opernpreis 2016 Game over # Go on

Berliner Opernpreis 2014 Night in Europe

Berliner Opernpreis 2012 New Deal

Berliner Opernpreis 2010 Verbotene Liebe

Berliner Opernpreis 2008
Der Sonderermittler

Berliner Opernpreis 2006, Tod eines Schneiders (Mooshammeroper)

Neuköllner Opernwettbewerb 2004, Putzfrauen (Wischen – No Vision)

Neuköllner Opernwettbewerb 2002, Münchhausen

Neuköllner Opernwettbewerb 2000, Hundeherz

Neuköllner Opernwettbewerb 1997, Der Wurm