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Berliner Opernpreis
– comPOSITION

Wettbewerb von NeuköllnER Oper und Gasag

Seit 1997 verbindet die Neuköllner Oper und die GASAG eine Zusammenarbeit, die in dieser Form einzigartig ist: Sie haben einen Kompositionswettbewerb ins Leben gerufen, der heute comPOSITION heißt und alle zwei Jahre verliehen wird. Er richtet sich an Künstlerkollektive und Komponisten, die Werke für ein gesellschaftlich engagiertes und Genre-offenes Musiktheater schaffen wollen.

Der laufende Wettbewerb 2020

comPOSITION lädt zur Produktion eines halbstündigen Musiktheaters ein, auf Kosten der Preisgeber und mit Uraufführungsvorstellungen in Berlin sowie einer weiteren Zusammenarbeit mit dem Theater Freiburg.

Textliche Grundlage für den Wettbewerb bilden zwei Kurzgeschichten des Autors Ferdinand von Schirach*. Schirach ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands, dessen Bücher weltweit zu Bestsellern wurden und thematisch immer einen sozialen Bezug haben. Mit Einwilligung des Autors werden damit zwei seiner Werke erstmalig als Musiktheater uraufgeführt.

Die Finalist*Innen stehen Fest

Die Teams um Samuel Penderbayne/Theresa von Halle (München) und Andys Skordis/Jelena Vuksanovic (Nikosia/Belgrad) haben die Jury des neuaufgestellten Berliner Opernpreises 2020 mit ihren Konzepten überzeugt.

Sie entwickeln jeweils ein 30-minütiges Musiktheaterwerk auf Grundlage einer Kurzgeschichte* von Ferdinand von Schirach, das – pandemiebedingt verschoben – im Juni 2022 im Kulturstall Britz uraufgeführt wird.

Vom 11. bis 13. Oktober 2019 hatten acht Teams aus drei Ländern ihre Visionen von neuem Musiktheater vorgestellt. In einem sehr intensiven Arbeitsprozess wurden die Konzepte um viele Anregungen von Seiten der Jury sowie Input von Experten des LKA ergänzt. Teilnehmende waren – neben den Preisträger*innen – die Teams um die Komponist*innen Misha Cvijovic (Berlin, Belgrad), Carla Ginjaume (Barcelona), Sven Daigger (Berlin), Maren Kessler/David Schwarz (Weimar), Alexander Mathewson (München), Irina Prieto Botella (Barcelona), Samuel Penderbayne (München) und Andys Skordis (Zypern/ Amsterdam).

JURY

  • Tatjana Beyer (Leitende Dramaturgin Musiktheater Theater Freiburg)
  • Bernhard Glocksin (Künstlerischer Leiter Neuköllner Oper)
  • Desirée Meiser (Künstlerische Leiterin Gare du Nord, Basel)
  • Wiebke Roloff (Musikjournalistin (u.a. Opernwelt))
  • Arash Safaian (Komponist, München)

*Die Stories EIN HELLBLAUER TAG und SUBOTNIK sind in dem Band STRAFE von Ferdinand von Schirach enthalten. STRAFE ist im Luchterhand Literaturverlag, München, erschienen.

Aufführungsrechte: Ferdinand von Schirach, vertreten durch die Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin, www.kiepenheuer-medien.de

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