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Kathrin Herm

Geb. 1986 in Berlin, studierte Regie am Mozarteum Salzburg und inszenierte bisher u.a. am Schauspielhaus Wien, am Kosmos Theater Wien, am FFT Düsseldorf und am Staatstheater Mainz. 2021 wurde ihre Inszenierung „Weiter Leben“ nach Ruth Klüger (Co-Regie Sara Ostertag) für den Nestroy „Beste Off-Produktion“ nominiert.
Sie ist außerdem Mitglied des Wiener Kollektivs TANGENT, mit dem sie zahlreiche Produktionen realisierte, u.a. „DIE REISE. Ein Trip“ nach B. Vesper (Koproduktion: Théâtre National du Luxembourg u. Werk X-Petersplatz), sowie die mehrteilige künstlerisch-aktivistische Intervention „MA16 -Magistratsabteilung für demokratische Geschichtsschreibung und Erinnerungspraxis im Stadtraum“ (Koproduktion: WIENWOCHE 2021 und Brunnenpassage). Ein roter Faden in Kathrin Herms Arbeiten ist das Interesse für das subversive Potenzial im Wechselspiel von Dokumentation und Fiktion, von Alltäglichem und ästhetischer Verdichtung.


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Christian Römer

Studium an der New York University, Angewandte Theaterwissenschaften (B.F.A.). Nach ersten Stationen am Bayrischen Staatschauspiel, an den Bühnen der Stadt Bonn und als Produktionsassistent bei Fritz Rau (Tabaluga & Lili), verantwortete er als Projektleiter auf der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover die Kulturprogramme der Bundesländer im Deutschen Pavillon.2001 programmierte er das renommierte Festival „Park der Sinne“ für das Dresdner Zentrum für zeitgenössische Musik (DZzM). Im Auftrag des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) von 2002 bis 2006 bi-nationale Fortbildung junger Künstler/innen in Bayreuth und Lyon. Für die Stadt Mannheim kuratierte er das Programm „Theater im öffentlichen Raum“ anlässlich des 400-jährigen Stadtjubiläums, u.a. mit Originalproduktionen des Theater Titanick, des Theater DEREVO und mit Jürgen Kuttner und Tom Kühnel. Von 2007 bis 2011 Geschäftsführer im Direktorium der Neuköllner Oper, mit verantwortlich für die Produktion von über 30 Uraufführungen der „4. Oper“ Berlins. Seit 2011 in der Heinrich-Böll-Stiftung für die Bereiche Kultur und Neue Medien zuständig und entwickelte dort u.a. das internationale Workshopkonferenzformat „Mobilize“.

Tomo Sugao

菅尾 友

in Sapporo geboren, wuchs Tomo Sugao in Chicago, Michigan, Amsterdam, Düsseldorf und Tokio auf, wo er an der International Christian University studierte. Mit 19 Jahren gab er bereits sein Regiedebüt mit einer Inszenierung der Zauberflöte. 2004–2008 war er als Spielleiter und Regieassistent am New National Theatre Tokyo engagiert, 2008–2012 in gleicher Funktion an der Komischen Oper Berlin. Seit Herbst 2012 ist er freischaffender Regisseur. Neben diversen Uraufführungen, darunter The Firmiana Rain (2007) am National Theatre Taiwan, sowie Ghost Love (2018) am Hong Kong City Hall Theatre, inszenierte er unter anderem auch Robin Hood (2014) am Züricher Opernhaus, Norma (2015) an der Prager Staatsoper, Le Nozze di Figaro (2012), Don Giovanni (2015) und Così Fan Tutte (2018) am Nissay Theatre in Tokyo, Les Huguenots (2016), Nixon in China (2018) und Götterdämmerung (2019) am Mainfranken Theater Würzburg, Freischütz (2017) und Das Märchen vom Zaren Saltan (2018) am Hyogo Performing Arts Center, The Hogboon (2017), Momotaro (2019) Amelia s’envole! (2019), Gold! (2021) in der Philharmonie Luxembourg, Die Zauberflöte für Kinder (2018) bei den Salzburger Festspielen, Turandot (2019) und Madama Butterfly (2019) am Theater Dortmund, Faust (2020) am Theater Bielefeld, Il Trovatore (2020) am Saarländischen Staatstheater, und zuletzt bei den DomStufen-Festspielen in Erfurt Die Jungfrau von Orléans (2021). Im 2021 führte er zum ersten Mal Filmregie bei Der arme Matrose, einem Filmprojekt vom Mainfranken Theater Würzburg.

Er war Stipendiat des Kulturministeriums Japans (2008) und des Richard Wagner Verbandes Würzburg (2009). Außerdem wurde er für seine Inszenierung von Le Nozze di Figaro (2012) mit dem Gotoh Cultural Award ausgezeichnet.

Im Jahr 2013 listete die Zeitschrift Bungei Shunju 108 herausragende Persönlichkeiten auf, die Japans Zukunft repräsentieren und zählt zu diesen auch Tomo Sugao.

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Rette uns, Okichi!

Rette uns, Okichi!

Okichi soll sie alle retten: die moderne Regierung, das alte Kaiserreich und überhaupt ganz Japan. Dabei hat das Mädchen weder Lust, dem amerikanischen Konsul als Geisha zu dienen – so will es die Regierung -, noch Interesse, den Fremden durch einen Dolchstoß zu beseitigen, wie es der Kaisertreue Samurai Yoshida verlangt. Was tun?…Europäische Erstaufführung 18.02. 2017

Premiere am 07. November 2017.
Bis 14. Januar 2018.

Micela Lucenti

begann ihre künstlerische Karriere als Tänzerin. Nach ihrem Diplom an der Scuola Teatrale Teatro Stabile Genova im Fach Schauspiel entwickelte sie ihre Arbeit aus der Begegnung mit dem Tanztheater von Pina Bausch und der Arbeit von Jerzy Grotowski mit Thomas Richards. Sie ist Mitbegründerin von L’IMPASTO Comunità Teatrale Nomade und von Balletto Civile (2003). Ihre zahlreichen Choreographien und Stücke mit Balletto Civile sind in ganz Italien sowie auf Bühnen und Festivals im Ausland zu sehen.

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Foto: Daniela Neri

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La BETTLEROPERa

La BETTLEROPERa

Zehn deutsche und italienische Darsteller-Tänzer-Sänger*innen spielen, singen und »bewegen« die alte Mär von unten und oben, Liebe und Verrat, Geschäft und Verbrechen…Uraufführung 19.10. 2017

Premiere am 19. Oktober 2017.
Bis 19. November 2017.

Alive Talk

Alive Talk

Es brennt – nicht nur in der Stadt, sondern auch privat. Doch Nero bleibt mit seiner Gute Laune Show online – denn gerade jetzt gilt: The Show must go on!… Uraufführung 17.5.2018

Premiere am 17. Mai 2018.
Bis 01. Juli 2018.

Marc Rosich

Marc Rosich ist ein katalanischer Librettist und Regisseur, der in Barcelona ansässig ist. Er ist der künstlerische Leiter der „Òpera de Butxaca i Nova Creació”, ein Ensemble, welches sich mit der Kammeroper beschäftigt. Seine Theaterstücke und Bearbeitungen wurden in Barcelona in Theatern wie dem „Teatre Nacional de Catalunya“ oder in dem„ Teatre Lliure“, und in Madrid in Theatern wie „Centro Dramático Nacional“ prämiert.
In den letzten Monaten schrieb und leitete er durchgehend die Musiktheater: Àries de reservat, ¿Qué fue de Andrés Villarrosa?, A tots els que heu vingut, Renard (Barcelona Critics’ Awards Best Play for Children 2017 / Butaca Award Best Play for Children 2017) und A mí no me escribió Tennessee Williams. Als Librettist nahm er teil an gemeinschaftlichen Projekten wie Office of postidentical living (Neuköllner Oper). Inmitten seiner Stücke kann man ihn auch in Produktionen wie LIMBO, La dona vinguda del futur (Butaca Award Best Play for Children 2014), Rive Gauche, Car Wash (Staatstheater Stuttgart / Teatre Romea), N&N, Party Line, Surabaya (Finalist Fundació Romea Award for New Plays) und Copi und Ocaña in Fegefeuer finden.
In Zusammenarbeit mit Calixto Bieito, leitete er Büchner’s Leonce and Lena (Residenz Theater, München), Shakespeare’s Forests (Barbican, London), Tennessee Williams’ Camino Real (Goodman Theatre, Chicago), Calderón’s The Great Theater of the World (Theater Freiburg), Voices (Betty Nansen Treatret, Kopenhagen), Don Carlos (Mannheim Schillertage), Tirant lo Blanc (HAU Hebbel am Ufer / Frankfurt / Teatre Romea, Barcelona Critics’ Award to Best Adaptation 2008) und Houellebecq’s Platform (Edinburgh Festival / Teatre Romea). Seine Operntexte beinhalten Das Lied der Frauen vom Fluss (Carlus Padrissa, LA FURA DELS BAUS, Luzerner Theater, Schweiz / Köln Theater), Bazaar Cassandra (Neuköllner Oper), Java Suite (Theater Basel, Switzerland), Lord Byron (Staatstheater Darmstadt / Gran Teatre del Liceu) und La Cuzzoni (Staatstheater Darmstadt).
Als Regisseur inszenierte er ebenfalls Granados one-act zarzuelas Picarol & Gaziel (Palau de la Música), Shakespeare’s Merry Wives of Windsor (Parking Shakespeare) Büchner’s Woyzeck (Parking Shakespeare), die zeitgenössische Oper 4Carmen (Festival de Peralada, Neuköllner Oper), und Purcell’s Dido & Aeneas (Palau de la Música).

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Marc Rosich ©Isaias Fanlo

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Ocaña, Königin der Ramblas

Ocaña, Königin der Ramblas

Er stand für ein modernes, tolerantes Spanien: Ocaña, legendärer Künstler und gefeierte Dragqueen auf den Ramblas von Barcelona. Eine Hommage des katalanischen Autoren Marc Rosich über einen Rebellen, der zu den großen Pionieren einer selbstbestimmten, queeren Bewegung in Europa zählt.

Premiere am 12. Dezember 2018.
Bis 25. Januar 2019.

Bjørn de Wildt


Bjørn de Wildt wurde 1980 in Stavanger, Norwegen geboren, wuchs in den Niederlanden auf und schloss dort 2008 sein Studium Regie an die Fontys Theaterakademie Tilburg ab. Er entwickelte Theaterproduktionen für Festivals und für die niederländische freie Szene, unterrichtete als Theaterdozent an der Hochschule Utrecht und spielte als Schauspieler in verschiedene (Jugend)Theaterproduktionen. Seit 2011 arbeitet er als Freie Regisseur und Theaterpädagoge in Berlin und arbeitet für unterschiedliche Häuser wie der Neuköllner Oper, das Theater Strahl und junges Deutsches Theater. Die Produktion ‚Orpheus Optimal’ mit dem Jungen Ensemble der Neuköllner Oper ist in 2019 eingeladen worden zum Theatertreffen der Jugend und dem Rampenlichter Festival.

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Das größte Zwischen überhaupt

Das größte Zwischen überhaupt

Gizem: Der Abiball heute Abend ist ja noch Schule,aber morgen früh ist es dann schon daswahre Leben. Bo: Du meinst, dass es irgendwann umschlägt,heute Nacht? Fjodor: So klick? Hummel: Wie die Zahlen auf der Uhr plötzlich auf nullspringen, aber so ist es doch nicht. Debbi: Das Zwischen hat schon begonnen und hörterst später wieder auf. […]

Premiere am 22. September 2022.
Bis 24. September 2022.

Robert Lehmeier

Robert Lehmeier volontierte nach einer Ausbildung zum Redakteur und dem Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie in München an der Komischen Oper Berlin und arbeitete in den Folgejahren als Assistent von Harry Kupfer u.a. in Bayreuth („Der Ring des Nibelungen“). Als künstlerischer Produktionsleiter betreute er zwei Jahre das Musical „Elisabeth“ an den Vereinigten Bühnen Wien.
Seit 1994 arbeitet Robert Lehmeier als freischaffender Regisseur, seine Produktionen waren zu sehen u.a. in Berlin, München, Hamburg, Wien, Barcelona, den Niederlanden, Braunschweig, Mainz, Schwerin, Osnabrück, Dresden und Wiesbaden.
Im Bereich Oper hat er neben dem klassischen Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts (mit einem Schwerpunkt auf dem slawischen und französischen Repertoire) zahlreiche Ur- und Erstaufführungen inszeniert. So brachte er in seiner Zeit als Oberspielleiter in Stralsund/Greifswald Aulis Sallinens „The Palace“ (Libretto von Irene Dische und Hans-Magnus Enzensberger) zum Festival „Nordischer Klang“ 1998 zur deutschen Premiere. 2002 eröffnete seine Uraufführungs-Inszenierung von Hans-Jürgen von Boses Kafka-Oper „K-Projekt 12/14“ die Münchner Opernfestspiele.
In Berlin entwickelt Robert Lehmeier zusammen mit der Neuköllner Oper regelmäßig neue Opernstoffe. Internationale Aufmerksamkeit fand „Angela – eine Nationaloper“ (Schwemmer / Frowin) über die Kanzlerkandidatin Angela Merkel. Es folgten „Friendly Fire“ (Arp / Bisowski), „Moshammeroper“ (Nellison / Hammerthaler) und „Fanny und Schraube“. (Müller Wieland / von Baulitz) In Kooperation mit dem Kurt-Weill-Fest Dessau inszenierte er die „Bordellballade“ (Eggert / Franzobel).
Seine Neufassung von „Cosi fan tutte“ für zehn Männer wurde zu den Wiener Festwochen eingeladen und in einer Neuinszenierung am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg gezeigt. Diese Produktion gastierte in der Schweiz und in Barcelona (Gran Teatre del Liceu).
Für seine Libretto-Bearbeitung von „Cosi fan tutte“ wurde Robert Lehmeier in der Jahresumfrage von „Theater heute“ in der Kategorie „bestes deutschsprachiges Stück“ nominiert, „Ariadne auf Naxos“ und „Werther“ in der Kritikerumfrage der „Opernwelt“ in der Kategorie „beste Inszenierung/Regie“ sowie Gurlitts „Wozzeck“ in der Kategorie „beste Aufführung“. „Der Zarewitsch“ wurde vom Bayerischen Rundfunk ausgezeichnet.
Im Bereich Musical und Operette hat Lehmeier neben dem amerikanischen Repertoire (Bock, Rodgers und Hammerstein, Kander/Ebb, Bernstein) Wiener und französische Operette des 19. Jh. inszeniert. „Die Fledermaus“ war in zwei Inszenierungen zu sehen (Nationale Reisopera Enschede und Mainz). In jüngster Zeit beschäftigt er sich vermehrt mit Franz Lehar („Giuditta“, „Der Zarewitsch“, „Graf von Luxemburg“).
Seit 2011 ist Lehmeier im Leitungsteam von Umculo/Cape Festival, das sich zum Ziel setzt, Oper in Südafrika neu zu positionieren (www.umculo.org). Auf Purcells „King Arthur project“ 2011, das er mit Solisten und 200 Jugendlichen in Townships von Kapstadt erarbeitete, folgte seine Inszenierung von Purcells „The Fairy Queen“, die im Frühjahr 2012 im UJ Theatre Johannesburg und im Joseph-Stone Theatre in Kapstadt Premiere hatte und 2013 wieder aufgenommen wurde. Im Frühjahr 2015 hatte „Comfort Ye“ in Artscape in Kapstadt Premiere, eine neue Oper mit Musik von Händel und Cathy Milliken, zu der Lehmeier auch das Libretto schrieb. 2016 folgte „The Marriage of Figaro“ in Zusammenarbeit mit der North West University Potchefstroom. Im September 2018 kam „Romeo´s Passion“ am Hillbrow Theatre in Johannesburg zur Uraufführung, wiederum mit einem Libretto von Lehmeier (Komposition: Cathy Milliken).
„Comfort Ye“ wurde 2015 mit dem Yam Award (Jeunesses Musicales/Reseo) in der Kategorie „Best opera for young audiences“ ausgezeichnet. Mit „Romeo´s Passion“ gewann das Team Milliken/Lehmeier 2019 zum zweiten Mal den Yam Award, ebenfalls in der Kategorie „Best opera for young audiences“.
„Umculo“ ist außerdem Gewinner des International Opera Award 2019 in der Kategorie „Outreach and Education“.

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The Sound of Music

The Sound of Music

Einer der größten Musical-Welterfolge kommt im März nach Neukölln. Mit singenden Nonnen, singenden Kindern und singenden Bergen wollen wir ein bißchen früher Frühling machen, als uns das gräuliche hiesige Klima gemeinhin gönnt…Premiere 09. März 2000

Premiere am 09. März 2000.
Bis 29. April 2000.

Hundeherz

Hundeherz

Was Bulgakow als Vison entwickelt, wenn die Hunde zu Verstand kommen, ist ebenso niederträchtig wie tragikomisch. Und enthält sich auf hochintelligente Weise eines Kommentars, ob nun die Ideologie oder nur der Mensch an sich Ursache allen Übels ist…Uraufführung 16.11. 2000

Premiere am 16. November 2000.
Bis 16. Dezember 2000.

Angela

Angela

Eine moderne politische Oper, die nicht einen fernen Mythos zum xten Mal aktuell auflädt, sondern eine vertraute Form ausgießt mit Bildern, die wir erst gestern im Fernsehen gesehen haben…Uraufführung 18.8. 2002

Premiere am 18. August 2002.
Bis 21. September 2002.

Winfried Radeke

Winfried Radeke ist Komponist, Kapellmeister und Regisseur. Von 1977 an leitete er für viele Jahre das Collegium Musicum der Berliner Universitäten sowie von 1991-2004 die Chorwerkstatt Berlin. 1977 gründete er die Neuköllner Oper external link, deren Direktorium er als künstlerischer Leiter 30 Jahre angehörte. Seine Fassung von Viktor Ullmanns Oper „Der Kaiser von Atlantis“ (1989) gab den Anstoß zur Gründung des Vereins musica reanimata, in dessen Vorstand er tätig ist. Winfried Radeke schrieb u.a. 16 Opern, drei Oratorien, eine Symphonie, Chormusik und viele Lieder und Kinderlieder, zu denen er auch die Texte verfasste, ferner zahlreiche Bearbeitungen. Als Regisseur war er mit drei Produktionen am Opernhaus Halle tätig.
Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Deutschen Kritikerpreis sowie dem Bundesverdienstkreuz. Seit 2006 setzt er sich verstärkt bei den Gesprächskonzerten von musica reanimata ein.

Beteiligt bei

Der Spielverderber

Der Spielverderber

Der Spielverderber – Melodram 1942 – Eine Erzählung darüber, wie eine Operette im Dritten Reich entstanden sein könnte…Premiere 24.9. 1994

Premiere am 24. September 1992.

Blaubart

Blaubart

Blaubart ist bei genauerem Hinsehen durchaus ein Stück Musiktheater, das das damals wie heute überaus heikle Thema des Tyrannenmordes verhandelt, wenn auch in ein märchenhaftes Gewand verhüllt…Erstaufführung 30.07. 1999

Premiere am 30. Juli 1999.
Bis 28. August 1999.

Die Nacht des Cherub

Die Nacht des Cherub

die letzte Nacht im Leben des deutschen Dichters Heinrich von Kleist, die Nacht vor seinem Freitod am Wannsee. Im Zeitraffer zieht das Leben des 34-jährigen noch einmal an ihm vorbei…Uraufführung 30.10,1999

Premiere am 30. Oktober 1999.
Bis 21. Dezember 1999.

Martin G. Berger

Martin G. Berger wurde 1987 in Berlin geboren und wuchs in Berlin, Istanbul und München auf.Seine Arbeiten als Regisseur, Autor und Übersetzer führten ihn in den gesamten deutschsprachigen Raum, u.a. ans Theater Basel, die Staatsoper Hannover, das Luzerner Theater, die Deutsche Oper Berlin (Tischlerei), das Theater Bremen, das Theater Trier, das Deutsche Nationaltheater Weimar, das Staatstheater Augsburg, das Theater Heidelberg, das Staatstheater Darmstadt, die Oper Dortmund, die Volksoper Wien (Kasino am Schwarzenbergplatz), die Staatsoperette Dresden, das Theater Oberhausen und die Neuköllner Oper. Für seine Inszenierungen wurde Martin G. Berger mit Preisen und Nominierungen bedacht, so war er 2018 und 2020 für den deutschen Theaterpreis FAUST in der Kategorie “Beste Regie Musiktheater” und 2015 für den Götz-Friedrich-Preis nominiert. Er gewann den Karan-Armstrong-Preis der Götz-Friedrich-Stiftung, den Deutschen Musical-Theater Preis 2016″ für „Beste Regie“, den „Trierer Musical Award 2016” und den „Orpheus für besondere Verdienste um die Operette“ 2018. Seine Inszenierung “Der Barbier von Sevilla” wurde 2019 in der NRW-Kritikerumfrage als “Beste Inszenierung” genannt.Martin G. Berger zeichnet sich durch seine große Bandbreite aus. Er arbeitet in Oper, Operette, Musical, aber auch im Schauspiel, in Performancekollektiven und mit Figurenspielern. Oft bearbeitet er Werke in seinem Sinne und bringt Darsteller verschiedener Sparten für seine Produktionen zusammen.Außerdem tritt Berger als Autor und Übersetzer in Erscheinung. Seine Kammeroper “ELFIE” (Musik: Wolfgang Böhmer) feierte 2019 in der Neuköllner Oper Premiere, sein Musical „Aus Tradition anders“ (mit Jasper Sonne) im Frühjahr 2018 am Staatstheater Darmstadt. Seine Übersetzungen von „Candide“, “Follies” und „Anyone Can Whistle“ sind bei  „Musik und Bühne“ verlegt.Martin G. Bergers Weg in die Regie führte über mehrere Jahre als Assistent im Festengagement an der Oper Dortmund und der Staatsoper Hannover. Dabei assistierte er namenhaften Regisseur*innen wie Christine Mielitz, Sebastian Baumgarten und Benedikt von Peter.

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Stella

Stella

Stella ist blond und jung und schön, und sie möchte Filmstar werden, wie Marlene Dietrich. Aber Stella ist Jüdin und statt dem Traum von der großen Karriere bekommt Stella einen gelben Stern. 15 Jahre später steht Stella vor Gericht …

Premiere am 04. Oktober 2018.
Bis 04. November 2018.

Elfie

Elfie

Im Gedanken an den große Dramatiker und Freund unseres Theaters Tankred Dorst die erste Uraufführung nach seinem Tod: aus einem „vergessenen“ (Dorst) Drehbuch entsteht das Musiktheater ELFIE

Premiere am 31. Januar 2019.
Bis 03. März 2019.

Beka Savić

Beka Savić ist Dramatikerin und Theaterregisseurin. Sie studierte Szenisches Schreiben und Dramaturgie an der Akademie der Künste in Belgrad. Während ihres Engagements als Assistentin an der Oper Köln übernahm sie 2013/2014 die Leitung der Kinderoper. Seit ihrem Regie-Debut im Jahr 2015 entstanden über zehn Inszenierungen in fast allen Theatersparten – neben Opern wie „Hänsel und Gretel“, „Maskenball“ und „Così fan tutte“ entstanden auch Schauspielinszenierungen wie „Jane Eyre“ und „Der Idiot“ – für die sie eigens die Fassung schrieb.

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Betterplazes

Betterplazes

Was wäre die Berlin ohne einen Google Campus, und was Xberg ohne ein paar Leute, die dafür wenig Sympathien aufbringen. Was Helden wie Timo und Sven eine Steilvorlage gibt und jede Menge Möglichkeiten, mit dem Giganten und dem deutschen Rechtsstaat in Berührung zu kommen…

Premiere am 14. Februar 2020.
Bis 19. Mai 2020.

Fabian Gerhardt

studierte von 1991 bis 1995 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und war nach Abschluss seiner Ausbildung am Schauspiel Leipzig, ab 1998 am Bremer Theater sowie von 2000 bis 2004 am Schauspiel Hannover engagiert. Anschließend gastierte er an großen Bühnen in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln und Hannover.  Von 2009 bis 2012 war er Mitglied des Staatsschauspiels Dresden, wo er mit Die Insel von Athol Fugard auch sein Regiedebüt gab. Es folgten Inszenierungen u. a. am Deutschen Theater Berlin, dem Schauspielhaus Bochum und dem Schauspiel Frankfurt. 2016 inszenierte er seine erste Oper – IRIS BUTTERFLY – an der Neuköllner Oper, darauf das Musical AFFE mit den Songs von Peter Fox‘ Album „Stadtaffe“. 2017 folgte dort DER SCHUSS, 2018 DIE WEISE VON LIEBE UND TOD, 2019 9 TAGE WACH und 2020 IRON CURTAIN MAN.

Ausführliche Biografie

Foto: Alexander Hörbe

Beteiligt bei

Der Schuss 2.6.1967

Der Schuss 2.6.1967

2. Juni 1967. Anti-Schah-Demo vor der Deutschen Oper Berlin. Die Stadt ist in Aufruhr. Ein Paar im Tumult. Er trägt ein Transparent, sie ein Kind im Bauch. Er will noch – „nur kurz“ – nach den Anderen schauen, sie geht nach Hause, in Sicherheit. Und wartet eine Nacht lang auf ihren Mann …Uraufführung 2.06. 1967

Premiere am 02. Juni 2017.
Bis 08. Juli 2017.

Affe.

Affe.

„Schwarz zu Blau“, das ist das Morgengrauen über Berlin in den schon legendären Textzeilen von Peter Fox über den Nachhauseweg nach einer exzessiven Partynacht durch versiffte Straßen. Für F., den Helden des Stückes, verwandelt sich das Blau des beginnenden Morgens allerdings wieder in Schwarz. Er verliert das Bewusstsein – und erwacht umgeben von Klinikweiß… Uraufführung 23.11. 2016

Premiere am 09. Juni 2018.
Bis 18. Juli 2018.

9 Tage wach

9 Tage wach

Er führte nach der ersten gescheiterten Jugendliebe eine jahrelange Beziehung mit ihr. Aufgewachsen vor den Toren Dresdens, kommt Eric Stehfest im Alter von 14 Jahren in der Neustadt mit der Partydroge Crystal Meth in Kontakt…

Premiere am 11. April 2019.
Bis 19. Mai 2019.

Cordula Däuper

Däuper debütierte 2005 an der Komischen Oper
Berlin. Seither arbeitet sie an Häusern wie dem Opernhaus
Zürich, dem Nationaltheater Mannheim, der Opéra national
de Lorraine in Nancy, dem KonzerTheaterBern, dem Nationaltheater
Weimar, an den Staatstheatern Darmstadt und
Mainz. Neben dem Opernrepertoire kreiert sie auch selbst
Stücke, die an der Staatsoper Unter den Linden, am Berliner
HAU 1 und auch schon mehrmals an der Neuköllner Oper
(zuletzt CASTING CLARA, LOST (1,5m) zur Aufführung kamen.

Beteiligt bei

Casting Clara

Casting Clara

Wunderkind, Klaviervirtuosin, Komponistin, Ehefrau von Robert Schumann, Mutter von acht Kindern, Professorin und berufstätig fast bis zu ihrem Tod mit 76 Jahren – Clara Schumann. Wer war diese Powerfrau des 19. Jahrhunderts?

Premiere am 15. August 2019.
Bis 20. September 2019.

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