Tickets

Juliane Stadelmann

Juliane Stadelmann (*1985 in Salzwedel) studierte Schauspiel in Berlin und von 2011 bis 2015 Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2013 wurde sie mit ihrem Theaterstück Ingrid Ex Machina mit dem 3. Platz des Münchner Förderpreises für deutschsprachige Dramatik ausgezeichnet. Ihr Stück Noch ein Lied vom Tod wurde 2015 am Schauspielhaus Wien uraufgeführt. Von 2014 bis 2016 nahm sie am FORUM Text der Universität Graz teil. 2016 war sie Stipendiatin im Künstlerdorf Schöppingen, 2017 erhielt sie das Alfred-Döblin-Stipendium der Berliner Akademie der Künste. Im selben Jahr erschien ihr erster Roman Rübermachen – ein Roman aus der Vogelperspektive, den sie zusammen mit ihrem Bruder Ingmar schrieb.

ULRIKE SCHWAB

Ulrike Schwab studierte Operngesang und Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin, wo sie sich früh mit der Suche nach neuer Form und Sprache im Musiktheater beschäftigte. Engagements als Sängerin führten sie u. a. an die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, die Deutsche Oper Berlin, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Auch mit der
NKO verbindet sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit, auf deren Bühne sie in bereits fünf Produktionen als Sopranistin zu erleben war. Als Regisseurin inszenierte Ulrike Schwab Verdis Rigoletto an der Schlossoper Haldenstein in Chur, realisierte ihren Musiktheaterabend La commedia è finita frei nach Donizettis Oper Don Pasquale auf dem RAW-Gelände in Berlin und inszenierte im Rahmen der »Neuen Szenen« die Uraufführung Tako Tsubo von Malte Giesen in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin. Für die NKO entwickelte sie eine eigene Fassung der Oper Armida von Gluck, und brachte hier ihre viel beachteten Inszenierungen von Wolfskinder nach Humperdincks Hänsel und Gretel und Ist die Welt auch noch so schön zur Uraufführung.
Im Radialsystem V führte Ulrike Schwab Regie bei der Uraufführung von Whole Body Like Gone. Ende Mai 2019 war ihre Inszenierung von Die Liebe zu den drei Orangen nach Sergej Prokofjew in der Werkstatt der Staatsoper Unter den Linden zu sehen. In der Spielzeit 2021/2022 wird sie am Theater Bremen PAGLIACCI von Leoncavallo und an der Folkoperan Stockholm COSÌ FAN TUTTE von Mozart inszenieren. Im August 2021 wird Ulrike Schwab im Rahmen der Salzburger Festspiele der Mortier Next Generation Award verliehen.

Peter Lund

Peter Lund wurde in Flensburg geboren und lebt und arbeitet seit 1987 als freischaffender Regisseur und Autor in Berlin. Zahlreiche Inszenierungen an deutschsprachigen Stadt- und Staatstheatern führten ihn u. a. nach Braunschweig, Bremen, Hamburg, Hannover, Basel, Innsbruck und Wien. Von 1996 bis 2004 war er Leitungsmitglied der Neuköllner Oper in Berlin, wo viele seiner Stücke zur Uraufführung kamen, so u. a. die Musicals DIE KRÖTZKES
KOMMEN!
mit der Musik von Niclas Ramdohr, BABYTALK, ELTERNABEND und GRIMM mit Thomas Zaufke (Deutscher Musicalpreis »Bestes Buch« 2015) sowie mit Wolfgang Böhmer DAS WUNDER VON NEUKÖLLN und STELLA, (»Bestes deutsches Musical« 2016). Seine Stücke werden an zahlreichen Bühnen im In-und Ausland nachgespielt. Seit 2002 ist Peter Lund Professor im Studiengang Musical/Show der Universität der Künste. EINE STIMME FÜR DEUTSCHLAND ist die mittlerweile 19. Koproduktion mit dem Studiengang Musical/Show der UdK.

Mathias Schönsee

Nach dem Studium der Angewandten Theaterwissenschaft bei Andrzej Wirth arbeitete er als Regisseur und Dramaturg an verschiedenen Theatern. Seit 1998 ist er freier Autor, Regisseur und Songwriter. In seiner Theaterarbeit bringt er das Schauspiel mit anderen performativen Künsten wie Musik, Tanz und Artistik zusammen. Mathias Schönsee ist Mitglied der Deutschen Fußball-Autorennationalmannschaft (Autonama).

Hakan Savaş Mican

1978 in Berlin geboren und in der Türkei aufgewachsen, zieht Hakan Savaş Mican 1997 zurück nach Berlin und macht dort 2004 sein Diplom in Architektur. Danach studiert er Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Während des Studiums dreht Mican Spiel- und Dokumentarfilme für ARTE und RBB.

Seit 2008 arbeitet Mican am Theater und inszeniert unter anderem am Thalia Theater, Staatstheater Mainz, Volkstheater München und seit 2013 als Hausregisseur am Maxim Gorki Theater. Er schreibt zahlreiche Stücke wie Der Besuch, Die Schwäne vom Schlachthof, Schnee oder Die Saison der Krabben.

Berlin Karl-Marx-Platz ist neben Berlin Oranienplatz und Berlin Kleistpark ein Teil seiner Stadt-Trilogie über Neukölln, Kreuzberg und Schöneberg.

Beteiligt bei

BERLIN KARL-MARX-PLATZ

BERLIN KARL-MARX-PLATZ

BERLIN KARL-MARX-PLATZ ist der dritte Teil von Hakan Savaş Micans Stadt-Trilogie: Ein Singspiel über das Verschwinden der Arbeiter*innenklasse und eine Liebeserklärung an viele verloren gegangene Träume der 90er in Berlin. Ein Singspiel über das Verschwinden der Arbeiter*innenklasse und eine Liebeserklärung an viele verloren gegangene Träume der 90er in Berlin.

Premiere am 09. Oktober 2021.
Bis 14. November 2021.

Vincent Stefan

Vincent Stefan absolvierte seit seiner Jugend diverse Klavier- und Kompositionsschulen (Friedrich Goldmann). Seit Jahren als Musiker, Regisseur, Komponist, Dramaturg, Performer und Fotograf international aktiv, erweiterte er ab 2008 sein künstlerisches Tätigkeitsfeld als Videodesigner. Neben Kompositionsaufträgen (Studio Babelsberg, Kent Nagano/DSO Berlin, Staatsoper Berlin, Alte Oper Frankfurt/Mousonturm, Theatertreffen/Maxim Gorki) führten ihn Engagements im deutschsprachigen Raum u. a. an die Staatsoper Berlin, Staatsoper Stuttgart, an die Volksbühne Berlin, zur Semperoper Dresden, zur Deutschen Oper Berlin, zum Schauspielhaus Frankfurt. Neben weiteren Videoarbeiten an der Oper Frankfurt, Dortmund und Essen wird er auch als Regisseur in Berlin tätig sein.

Beteiligt bei

Die Fleisch

Die Fleisch

Der Start in die neue Spielzeit 2020/21: Die Neueinrichtung des Dramas vom Mädchen Ayamé, das als Prostituierte arbeiten muss, um die Schulden des verstorbenen Vaters zu tilgen und die Ehre der Familie wiederherzustellen. Als alle Versuche ihres Bräutigams scheitern, sie aus dem Bordell zu befreien, bleibt dem jungen Paar nur ein anderer – traditionell japanischer – Ausweg.

Premiere am 01. August 2020.
Bis 16. August 2020.

Diese Website verwendet Cookies - nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten als Benutzer finden Sie in unserer Datenschutzerklärung am Ende der Seite. Klicken Sie auf „Ich stimme zu", um Cookies zu akzeptieren und direkt unsere Website besuchen zu können.

Nur essenzielle Cookies