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Neuköllner Perlen: Spielstättentour am 30.10.

Theater mal anders: die Spielstätten-Tour ermöglicht es, die freie Szene geschichtlich und architektonisch zu verorten, deren Akteure persönlich kennenzulernen und Probenausschnitte anzusehen. Die Künstlerin und Spielstätten Leiterin Aurora Kellermann führt durch die Häuser und stellt ihre KollegInnen vor. In Neukölln werden das TATWERK | Performative Forschung, der Heimathafen Neukölln und die Neuköllner Oper besucht. Die Spielstätten-Tour ist in Zusammenarbeit mit StattReisen Berlin entstanden.

Weitere Infos zum Angebot von Theaterscoutings und zur Anmeldung finden Sie hier.

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SPIELZEIT 2021/22

Wer handeln will, braucht Träume. Dafür schreiben wir Stücke und Musik. Jedes Jahr neue, und jedes Jahr andere. Unser Traum bleibt, er erzählt von einem fairen Leben auch für andere, die weniger Chancen haben als wir. Die Zukunft beginnt jetzt und durch uns, für eine Welt ohne Klimakatastrophen, Armut und Ungerechtigkeit. Dafür braucht es jede Menge Inspiration, Musik, Geschichten und natürlich und nicht zuletzt Humor.  

Unser Thema ist also Transformation – bei uns selbst, in Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur(-einrichtungen). Dazu haben wir elf Stücke und Reihen erfunden. Einige handeln explizit vom Klimawandel, wie die Performance-Reihe mit THE PRESENT und NEUE LIEDER VON DER ERDE mit dem STEGREIF.orchester, Aktivist*innen und Initiativen aus Berlin und Umland.

Andere Produktionen umkreisen Aspekte von Veränderung auf weiteren Ebenen.

Wir beginnen mit einem unvergleichlichen Erlebnis unterm Sternenzelt: GIOVANNI.EINE PASSION fragte nach den Möglichkeiten und Grenzen von Selbsterfahrung und Sich -Ausleben. BERLIN KARL-MARX-PLATZ singt im Setting eines Bandauftritts mit Hit-verdächtigen Songs das „Liebeslied“ eines jungen Paares in Neukölln zu Beginn der 90er Jahre, als es plötzlich nur noch ein Werte- und Gesellschaftssystem gab. DER MANN DER SICH BEETHOVEN NANNTE kommt nach zwei Jahrhunderten zurück, hört sich in einer ganz anderen Musiksprache wieder und stellt Fragen: zu unserem Kulturleben und danach, wie weit wir es mit seinem Credo von Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit gebracht haben. EINE STIMME FÜR DEUTSCHLAND spielt in allen musikalischen Registern noch einmal schräge Positionen und Motive des letzten Wahlkampfs durch, lustvoll, frech und absolut nicht-pc. LILI erinnert das faszinierende Werk und Leben der Lili Boulanger – warum müssen solche Talente mit 24 Jahren sterben? Und warum werden Komponistinnen bis heute so wenig gespielt? Mit SCHÖNER WOHNEN bespielen Amy Stebbins und Sir Henry zeitgemäß und  Mietendeckel-Misere-kompatibel ein Tiny Apartment. 25 Jahre lebendige, beispielhafte Zusammenarbeit für eine praxisgerechte Ausbildung: Anlässlich der 25 Jahre Kooperation mit dem UdK-Studiengang Musical/Show konfrontiert uns das Team Zaufke & Lund in TRIPLE THREAT mit den Schönheiten, Herausforderungen und Gefahren der Kunstform Musical. MEXICO AURA verbindet im Humboldt Forum in einem internationalen MusikTanzTheater Berlin mit Mexiko und einer globalisierten, post(?)kolonialen Welt. Ein Spiel um Kunstobjekte, Mythen und Alltagsrealität zwischen prähispanischen Klängen und modernen Sounds der jungen Komponistin Diana Syrse. 

WEITER IN DER STADT

Drei spielzeitübergreifende und -vertiefende Programm-Reihen bespielen ausgewählte Orte als neue Bühnen in der Stadt: Die Finalisten-Produktion von comPOSITION, unserem BERLINER OPERNPREIS, lädt samt Rahmenprogramm in den Kulturstall Britz. Die neue Kooperation mit dem Vocalensemble THE PRESENT gestaltet an unterschiedlichen Locations performative Programme zum Klimawandel. Unsere WUNDERKAMMER-Reihe – hier verbinden sich Musik und aktuelle Wissenschaften zu einem anderen Blick auf die Welt –  lädt ein neugieriges Publikum in spezielle „Resonanzräume“ ein,  u.a.  in den Prinzessinnengarten Neukölln, ins Alte Museum in Mitte und in den Orientalischen Garten in Marzahn.

Foto: Maya Alban-Zapata und Christian Kerepeszki in DER MANN DER SICH BEETHOVEN NANNTE | © Matthias Heyde

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Myzelien, Pilze, Piazzolla

Zwischen Kiezkapelle und den Wiesen des Neuen St. Jacobi-Friedhofs folgte ein gebanntes Publikum im September an drei ausverkauften Abenden den Beiträgen aus Kunst, Musik und Wissenschaft: Ein Rückblick auf die Wunderkammer III in Bildern von Nancy Ludwig, mit großem Dank allen Beteiligten!


Beteiligte der WUNDERKAMMER III: Pilze:
Prof. Dr. Vera Meyer, Mikrobiologin (TU Berlin)
Prof. Dr. Jens Krause (HU Berlin)
Markus Syperek (Musikalische Leitung)
Leonardo von Papp (Schlagwerk)
Hrund Ósk Árnadóttir (Gesang)
Sabrina Rossetto (Konzeption und Bühnenbild)
Vittorio Biscaro (Videoanimationen)
Bernhard Glocksin (Konzeption und Moderation)

Eine Veranstaltung im Rahmen der WUNDERKAMMER-Reihe

In Kooperation mit

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Daumen Drücken!

EINE STIMME FÜR DEUTSCHLAND von Zaufke&Lund ist in gleich vier Kategorien für den Deutschen Musical Theater Preis nominiert, u.a. in der Kategorie „Bestes Musical“! Wir sind gespannt und wünschen dem Team eine erfolgreiche Preisverleihung am 4. Oktober 2021 in Hamburg.

Wer die Uraufführungsserie im Juni verpasst hat: Die musikalische Quittung des Autorenduos Peter Lund und Thomas Zaufke kehrt im Januar zurück auf unsere Bühne.

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Frischluft

Der Neue St. Jacobi-Friedhof an der Neuköllner Hermannstraße ist einer jener Orte, die Berlin so spannend machen: Auf dem Gelände des nur noch teilweise genutzten Friedhofs entsteht mit dem Prinzessinnengarten Kollektiv Berlin eine neue Form des Gemeinschaftsgartens, in dem Kultur einen großen Platz haben wird. Ein Grund mehr für uns, mit dem Kollektiv eine nachhaltige Kooperation einzugehen und eine neue Form des Miteinanders von Natur und Mensch zu suchen. Wir freuen uns auf GIOVANNI. Eine Passion, die nächste Wunderkammer und auf Ihren Besuch!

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Preis und Wunder

Wir gratulieren! Diese Auszeichnung setzt ein Zeichen: Ulrike Schwab erhält den Förderpreis MORTIER NEXT GENERATION. Kein Preis fokussiert so eindeutig auf die Vision eines anderen, vielleicht neuen Musiktheaters wie diese international so renommierte Auszeichnung im Gedenken an den großen Musiktheater-Vordenker und -Ermöglicher Gerald Mortier. Welch eine überzeugende Wahl!

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