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Christian Römer

Studium an der New York University, Angewandte Theaterwissenschaften (B.F.A.). Nach ersten Stationen am Bayrischen Staatschauspiel, an den Bühnen der Stadt Bonn und als Produktionsassistent bei Fritz Rau (Tabaluga & Lili), verantwortete er als Projektleiter auf der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover die Kulturprogramme der Bundesländer im Deutschen Pavillon.2001 programmierte er das renommierte Festival „Park der Sinne“ für das Dresdner Zentrum für zeitgenössische Musik (DZzM). Im Auftrag des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) von 2002 bis 2006 bi-nationale Fortbildung junger Künstler/innen in Bayreuth und Lyon. Für die Stadt Mannheim kuratierte er das Programm „Theater im öffentlichen Raum“ anlässlich des 400-jährigen Stadtjubiläums, u.a. mit Originalproduktionen des Theater Titanick, des Theater DEREVO und mit Jürgen Kuttner und Tom Kühnel. Von 2007 bis 2011 Geschäftsführer im Direktorium der Neuköllner Oper, mit verantwortlich für die Produktion von über 30 Uraufführungen der „4. Oper“ Berlins. Seit 2011 in der Heinrich-Böll-Stiftung für die Bereiche Kultur und Neue Medien zuständig und entwickelte dort u.a. das internationale Workshopkonferenzformat „Mobilize“.

Moritz Eggert

Moritz Eggert (*1965, Heidelberg) gilt als eine der vielseitigsten und abenteuerlustigsten Stimmen der zeitgenössischen Musik. In Heidelberg geboren, in Heidelberg, Mannheim und Frankfurt am Main aufgewachsen, begann er noch zu Schulzeiten als Keyboarder in verschiedenen Rock- und Jazz-Ensembles, dann folgten akademische Studien, zuerst als Pianist, dann als Komponist. Diese Studien führten ihn später nach London und München (wo er heute mit seiner Frau, der Schriftstellerin Andrea Heuser, und seinen zwei Kindern lebt). Von Anfang an arbeitete er in allen musikalischen Genres – Sein Werkverzeichnis von inzwischen mehr als 275 Stücken enthält nicht nur 16 abendfüllende Opern, sondern auch mehrere Ballette und Arbeiten für Tanz-und Musiktheater, Orchestermusik, Kammer- und Ensemblemusik, Vokal-und Chormusik (mit einem starken Fokus auf Lied), Kirchenmusik, experimentelle und elektronische Musik, Instrumentalkonzerte, Musik für Kinder und Jugendliche, Film- und Radiomusik sowie Hörspiele und Open-Air-Aufführungen. Der erfahrene und vielgefragte Pianist von sowohl klassischer als auch moderner Musik hat zahlreiche Uraufführungen eigener und anderer Werke im In-und Ausland gespielt. In den letzten Jahren arbeitet er auch verstärkt als Dirigent, Schauspieler und Sänger mit zahlreichen Auftritten in Opern und Theaterproduktionen.

Zusammen mit Sandeep Bhagwati gründete er noch während seiner Studienzeit das “ADEvantgarde-Festival” für junge Komponisten in München, das heute noch existiert. Er beteiligt sich aktiv und kritisch am deutschen Kulturleben und war 3 Jahre lang im Vorstand des Deutschen Komponistenverbandes. Neben seinen vielen Artikeln für nationale und internationale Print- und Onlinemedien schreibt er regelmäßig für den von ihm begründeten „Bad Blog of Musick“, den meistgelesenen Blog für zeitgenössische Musik in Deutschland, für den er viel diskutierte satirische und provokante Artikel zu einem weiten Themenfeld über heutige Kultur und Kulturpolitik verfasst. Er gilt als Verfechter eines notwendigen Wandels in der Neuen Musik und gilt als Kritiker von Elfenbeinturmattitüde und Weltferne. Dies macht ihn auch zu einem leidenschaftlichen Unterstützer der jüngeren Komponistengeneration, der er sich auch als Professor für Komposition an der Münchener Hochschule für Musik und Theater widmet.

Moritz Eggerts Musik wird weltweit aufgeführt, besonders bekannt ist u.a. sein Zyklus für Klavier Solo “Hämmerklavier”, der zu den meist gespielten Klavierwerken der Gegenwart gehört.

Oft war seine Musik auch im Fokus der Medien: Er schrieb ein “Fußballoratorium” sowie die Musik für die Eröffnungszeremonie der FIFA-WM 2006 in Deutschland, die von über einer Milliarde Menschen verfolgt wurde. Die deutsche Boulevardpresse beschimpfte ihn für seine Oper „Die Schnecke“ als „Pornokomponisten“ und seine Oper „Freax“ erzeugte einen Skandal um die Inszenierung. Eine exzentrische Kollage aller Mozartopern erregte die Gemüter bei den Salzburger Festspielen ebenso wie das „Fußballett“, das vom konservativen Publikum als „Entweihung“ des Wiener Opernballs empfunden wurde (und das erste zeitgenössische Musikstück war, das je dort aufgeführt wurde). Mit seinen Arbeiten schreibt er stets gegen das öffentliche Image des „braven Klassikkomponisten“ an, ebenso durch genreüberschreitende Konzerte wie zum Beispiel mit dem Elektropopduo „2raumwohnung“ oder Harald Schmidt.

Aktuell arbeitet Moritz Eggert an einem Großprojekt für das Beethovenorchester Bonn zum Beethovenjahr (zusammen mit Axel Brüggemann) sowie einer neuen Oper für Bonn. Des weiteren sind Orchesterkonzerte für Schlagzeug (Konstantin Napolov) und Geige/Bratsche (Elisabeth Kufferath) in Planung. (Stand Januar 2020)

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Foto: Katharina Dubno

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La BETTLEROPERa

La BETTLEROPERa

Zehn deutsche und italienische Darsteller-Tänzer-Sänger*innen spielen, singen und »bewegen« die alte Mär von unten und oben, Liebe und Verrat, Geschäft und Verbrechen…Uraufführung 19.10. 2017

Premiere am 19. Oktober 2017.
Bis 19. November 2017.

Carlo Galieri

wurde in Neapel geboren. Nach dem Studium der Philosophie erwarb er den Master in Dramaturgie, Schauspiel und Drehbuchschreiben an der Accademia Nazionale d’Arte Drammatica Silvio d’Amico. 2016 nahm er teil an dem Meisterkurs “House of Artists” am Teatro Due in Parma, wo er Michela Lucenti und das Balletto Civile kennenlernte. Seither kooperiert er mit dieser Formation. Bisher erwuchsen aus der Zusammenarbeit die Produktionen Nell’Aere – Inferno #5 und Bad Lambs, welche den Danza&Danza Preis für die beste italienische Produktion gewann.

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Alive Talk

Alive Talk

Es brennt – nicht nur in der Stadt, sondern auch privat. Doch Nero bleibt mit seiner Gute Laune Show online – denn gerade jetzt gilt: The Show must go on!… Uraufführung 17.5.2018

Premiere am 17. Mai 2018.
Bis 01. Juli 2018.

Marc Rosich

Marc Rosich ist ein katalanischer Librettist und Regisseur, der in Barcelona ansässig ist. Er ist der künstlerische Leiter der „Òpera de Butxaca i Nova Creació”, ein Ensemble, welches sich mit der Kammeroper beschäftigt. Seine Theaterstücke und Bearbeitungen wurden in Barcelona in Theatern wie dem „Teatre Nacional de Catalunya“ oder in dem„ Teatre Lliure“, und in Madrid in Theatern wie „Centro Dramático Nacional“ prämiert.
In den letzten Monaten schrieb und leitete er durchgehend die Musiktheater: Àries de reservat, ¿Qué fue de Andrés Villarrosa?, A tots els que heu vingut, Renard (Barcelona Critics’ Awards Best Play for Children 2017 / Butaca Award Best Play for Children 2017) und A mí no me escribió Tennessee Williams. Als Librettist nahm er teil an gemeinschaftlichen Projekten wie Office of postidentical living (Neuköllner Oper). Inmitten seiner Stücke kann man ihn auch in Produktionen wie LIMBO, La dona vinguda del futur (Butaca Award Best Play for Children 2014), Rive Gauche, Car Wash (Staatstheater Stuttgart / Teatre Romea), N&N, Party Line, Surabaya (Finalist Fundació Romea Award for New Plays) und Copi und Ocaña in Fegefeuer finden.
In Zusammenarbeit mit Calixto Bieito, leitete er Büchner’s Leonce and Lena (Residenz Theater, München), Shakespeare’s Forests (Barbican, London), Tennessee Williams’ Camino Real (Goodman Theatre, Chicago), Calderón’s The Great Theater of the World (Theater Freiburg), Voices (Betty Nansen Treatret, Kopenhagen), Don Carlos (Mannheim Schillertage), Tirant lo Blanc (HAU Hebbel am Ufer / Frankfurt / Teatre Romea, Barcelona Critics’ Award to Best Adaptation 2008) und Houellebecq’s Platform (Edinburgh Festival / Teatre Romea). Seine Operntexte beinhalten Das Lied der Frauen vom Fluss (Carlus Padrissa, LA FURA DELS BAUS, Luzerner Theater, Schweiz / Köln Theater), Bazaar Cassandra (Neuköllner Oper), Java Suite (Theater Basel, Switzerland), Lord Byron (Staatstheater Darmstadt / Gran Teatre del Liceu) und La Cuzzoni (Staatstheater Darmstadt).
Als Regisseur inszenierte er ebenfalls Granados one-act zarzuelas Picarol & Gaziel (Palau de la Música), Shakespeare’s Merry Wives of Windsor (Parking Shakespeare) Büchner’s Woyzeck (Parking Shakespeare), die zeitgenössische Oper 4Carmen (Festival de Peralada, Neuköllner Oper), und Purcell’s Dido & Aeneas (Palau de la Música).

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Marc Rosich ©Isaias Fanlo

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Ocaña, Königin der Ramblas

Ocaña, Königin der Ramblas

Er stand für ein modernes, tolerantes Spanien: Ocaña, legendärer Künstler und gefeierte Dragqueen auf den Ramblas von Barcelona. Eine Hommage des katalanischen Autoren Marc Rosich über einen Rebellen, der zu den großen Pionieren einer selbstbestimmten, queeren Bewegung in Europa zählt.

Premiere am 12. Dezember 2018.
Bis 25. Januar 2019.

Tankred Dorst


Tankred Dorst wurde am 19. Dezember 1925 in Oberlind bei Sonneberg in Thüringen als Sohn eines Fabrikanten geboren. „Ich bin geboren in einem Dorf am Thüringer Wald, auf der fränkischen Seite …“, wird er in einer oft zitierten Vorstellungsrede für die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung (1978) sagen und damit ein Motiv anklingen lassen, das in seinem Schaffen immer wieder eine zentrale Rolle annimmt. Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft 1947 studierte er zunächst Germanistik und Theaterwissenschaften. Den Weg zum Theater fand er über eine studentische Münchner Marionettenbühne, für die er seine ersten Stücke schrieb.
Dort traf er auch seiner Lebensgefährtin und späteren Frau Ursula Ehler, mit der er seit Anfang der 70er Jahre künstlerisch eng zusammenarbeitete und die ihm auch bei allen Regiearbeiten – wie bei „Ich- Feuerbach“ (1987) oder am Ring in Bayreuth (2006) – zur Seite stand. Bereits 1960 hatte die lange, fruchtbare Zusammenarbeit mit Peter Zadek begonnen, aus der die Verfilmung seines frühen Erfolgs „Die Kurve“ (u.a. mit Klaus Kinski und Helmut Qualtinger) hervorging wie weitere Fernsehfilme ( „Rotmord“ , „Der Pott“ u.a.)
In seiner Arbeit entzog sich Dorst stets der Einordnung in feste Kategorien. Er griff mythische oder historische Stoffe auf, schrieb Märchenstücke und Parabeln und reagierte – auf seine Weise – auf aktuelle politische Entwicklungen. Zu seinen bekanntesten Werken neben Merlin (1981) zählen das Revolutionsdrama Toller (1968), die Trilogie Auf dem Chimborazo/Die Villa/Heinrich oder Die Schmerzen der Fantasie (1975-1985) sowie die Stücke Karlos (1990) und Herr Paul (1994).
1999 wurde in München das unter dem Eindruck des Bosnienkrieges geschriebene Stück Große Szene am Fluss uraufgeführt. Im Februar 2005 feierte der Dramatiker mit der Uraufführung seines Dramas Wüste in Dortmund einen weiteren Erfolg. „Ich selbst schwanke zwischen Optimismus und Pessimismus“, sagte Dorst einmal. „Jeder Mensch hat eine persönliche Utopie, wie das Leben sein sollte, und erlebt dann eine Enttäuschung, dass es nicht so ist.
Wie stark Dorst das Theater der Nachkriegs- und Neufindungszeit der Deutschen geprägt hat, zeigt sich auch an den Künstlern, die es in die Welt getragen haben: Peter Palitzsch, Patrice Chéreau, Robert Wilson, Hans Neuenfels, Dieter Dorn, Jürgen Flimm, Wilfried Minks, auch Harald Clemen, Jossi Wieler, David Mouchtar-Samorai und viele andere. Auf Initiative von Zadek entstand der erwähnte Merlin, sein Opus magnum. Das Werk über den Verlust der großen Utopien, ungestrichen neun Stunden lang, haben nach dem Fall der Mauer über 20 Regisseure auf der ganzen Welt inszeniert.
Dem mit zahlreichen Preisen Geehrten – zuletzt 2012 mit dem FAUST-Preis – war das Stückeschreiben allein zu wenig, neben den Filmen und Libretti (u. a. wurde 2011 eine Vertonung seines Parsifal in Hanoi uraufgeführt) war er wie erwähnt auch als Schauspiel-Regisseur tätig, 80jährig gab er sein Debüt als Opernregisseur mit Wagners Ring in Bayreuth. Und er war Entdecker und Förderer: Auf Initiative von Manfred Beilharz waren Tankred Dorst und Ursula Ehler 22 Jahre lang Reisende und Kuratoren für die „Neuen Stücke aus Europa“. Immer wieder wurde Dorst auch als Dozent eingeladen, u. a. an die hiesige UdK – was immer besonders war bei einem Autor, der sein Leben lang von sich sagte: „Nicht der Autor sucht sich die Geschichte, sondern die Geschichte sich den Autor.“ Tankred Dorst starb 2017.


Tankred Dorst/Ursula Ehler (c) Heinz Hauser

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Elfie

Elfie

Im Gedanken an den große Dramatiker und Freund unseres Theaters Tankred Dorst die erste Uraufführung nach seinem Tod: aus einem „vergessenen“ (Dorst) Drehbuch entsteht das Musiktheater ELFIE

Premiere am 31. Januar 2019.
Bis 03. März 2019.

Robert Lehmeier

Robert Lehmeier volontierte nach einer Ausbildung zum Redakteur und dem Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie in München an der Komischen Oper Berlin und arbeitete in den Folgejahren als Assistent von Harry Kupfer u.a. in Bayreuth („Der Ring des Nibelungen“). Als künstlerischer Produktionsleiter betreute er zwei Jahre das Musical „Elisabeth“ an den Vereinigten Bühnen Wien.
Seit 1994 arbeitet Robert Lehmeier als freischaffender Regisseur, seine Produktionen waren zu sehen u.a. in Berlin, München, Hamburg, Wien, Barcelona, den Niederlanden, Braunschweig, Mainz, Schwerin, Osnabrück, Dresden und Wiesbaden.
Im Bereich Oper hat er neben dem klassischen Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts (mit einem Schwerpunkt auf dem slawischen und französischen Repertoire) zahlreiche Ur- und Erstaufführungen inszeniert. So brachte er in seiner Zeit als Oberspielleiter in Stralsund/Greifswald Aulis Sallinens „The Palace“ (Libretto von Irene Dische und Hans-Magnus Enzensberger) zum Festival „Nordischer Klang“ 1998 zur deutschen Premiere. 2002 eröffnete seine Uraufführungs-Inszenierung von Hans-Jürgen von Boses Kafka-Oper „K-Projekt 12/14“ die Münchner Opernfestspiele.
In Berlin entwickelt Robert Lehmeier zusammen mit der Neuköllner Oper regelmäßig neue Opernstoffe. Internationale Aufmerksamkeit fand „Angela – eine Nationaloper“ (Schwemmer / Frowin) über die Kanzlerkandidatin Angela Merkel. Es folgten „Friendly Fire“ (Arp / Bisowski), „Moshammeroper“ (Nellison / Hammerthaler) und „Fanny und Schraube“. (Müller Wieland / von Baulitz) In Kooperation mit dem Kurt-Weill-Fest Dessau inszenierte er die „Bordellballade“ (Eggert / Franzobel).
Seine Neufassung von „Cosi fan tutte“ für zehn Männer wurde zu den Wiener Festwochen eingeladen und in einer Neuinszenierung am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg gezeigt. Diese Produktion gastierte in der Schweiz und in Barcelona (Gran Teatre del Liceu).
Für seine Libretto-Bearbeitung von „Cosi fan tutte“ wurde Robert Lehmeier in der Jahresumfrage von „Theater heute“ in der Kategorie „bestes deutschsprachiges Stück“ nominiert, „Ariadne auf Naxos“ und „Werther“ in der Kritikerumfrage der „Opernwelt“ in der Kategorie „beste Inszenierung/Regie“ sowie Gurlitts „Wozzeck“ in der Kategorie „beste Aufführung“. „Der Zarewitsch“ wurde vom Bayerischen Rundfunk ausgezeichnet.
Im Bereich Musical und Operette hat Lehmeier neben dem amerikanischen Repertoire (Bock, Rodgers und Hammerstein, Kander/Ebb, Bernstein) Wiener und französische Operette des 19. Jh. inszeniert. „Die Fledermaus“ war in zwei Inszenierungen zu sehen (Nationale Reisopera Enschede und Mainz). In jüngster Zeit beschäftigt er sich vermehrt mit Franz Lehar („Giuditta“, „Der Zarewitsch“, „Graf von Luxemburg“).
Seit 2011 ist Lehmeier im Leitungsteam von Umculo/Cape Festival, das sich zum Ziel setzt, Oper in Südafrika neu zu positionieren (www.umculo.org). Auf Purcells „King Arthur project“ 2011, das er mit Solisten und 200 Jugendlichen in Townships von Kapstadt erarbeitete, folgte seine Inszenierung von Purcells „The Fairy Queen“, die im Frühjahr 2012 im UJ Theatre Johannesburg und im Joseph-Stone Theatre in Kapstadt Premiere hatte und 2013 wieder aufgenommen wurde. Im Frühjahr 2015 hatte „Comfort Ye“ in Artscape in Kapstadt Premiere, eine neue Oper mit Musik von Händel und Cathy Milliken, zu der Lehmeier auch das Libretto schrieb. 2016 folgte „The Marriage of Figaro“ in Zusammenarbeit mit der North West University Potchefstroom. Im September 2018 kam „Romeo´s Passion“ am Hillbrow Theatre in Johannesburg zur Uraufführung, wiederum mit einem Libretto von Lehmeier (Komposition: Cathy Milliken).
„Comfort Ye“ wurde 2015 mit dem Yam Award (Jeunesses Musicales/Reseo) in der Kategorie „Best opera for young audiences“ ausgezeichnet. Mit „Romeo´s Passion“ gewann das Team Milliken/Lehmeier 2019 zum zweiten Mal den Yam Award, ebenfalls in der Kategorie „Best opera for young audiences“.
„Umculo“ ist außerdem Gewinner des International Opera Award 2019 in der Kategorie „Outreach and Education“.

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The Sound of Music

The Sound of Music

Einer der größten Musical-Welterfolge kommt im März nach Neukölln. Mit singenden Nonnen, singenden Kindern und singenden Bergen wollen wir ein bißchen früher Frühling machen, als uns das gräuliche hiesige Klima gemeinhin gönnt…Premiere 09. März 2000

Premiere am 09. März 2000.
Bis 29. April 2000.

Hundeherz

Hundeherz

Was Bulgakow als Vison entwickelt, wenn die Hunde zu Verstand kommen, ist ebenso niederträchtig wie tragikomisch. Und enthält sich auf hochintelligente Weise eines Kommentars, ob nun die Ideologie oder nur der Mensch an sich Ursache allen Übels ist…Uraufführung 16.11. 2000

Premiere am 16. November 2000.
Bis 16. Dezember 2000.

Angela

Angela

Eine moderne politische Oper, die nicht einen fernen Mythos zum xten Mal aktuell auflädt, sondern eine vertraute Form ausgießt mit Bildern, die wir erst gestern im Fernsehen gesehen haben…Uraufführung 18.8. 2002

Premiere am 18. August 2002.
Bis 21. September 2002.

Winfried Radeke

Winfried Radeke ist Komponist, Kapellmeister und Regisseur. Von 1977 an leitete er für viele Jahre das Collegium Musicum der Berliner Universitäten sowie von 1991-2004 die Chorwerkstatt Berlin. 1977 gründete er die Neuköllner Oper external link, deren Direktorium er als künstlerischer Leiter 30 Jahre angehörte. Seine Fassung von Viktor Ullmanns Oper „Der Kaiser von Atlantis“ (1989) gab den Anstoß zur Gründung des Vereins musica reanimata, in dessen Vorstand er tätig ist. Winfried Radeke schrieb u.a. 16 Opern, drei Oratorien, eine Symphonie, Chormusik und viele Lieder und Kinderlieder, zu denen er auch die Texte verfasste, ferner zahlreiche Bearbeitungen. Als Regisseur war er mit drei Produktionen am Opernhaus Halle tätig.
Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Deutschen Kritikerpreis sowie dem Bundesverdienstkreuz. Seit 2006 setzt er sich verstärkt bei den Gesprächskonzerten von musica reanimata ein.

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Der Spielverderber

Der Spielverderber

Der Spielverderber – Melodram 1942 – Eine Erzählung darüber, wie eine Operette im Dritten Reich entstanden sein könnte…Premiere 24.9. 1994

Premiere am 24. September 1992.

Blaubart

Blaubart

Blaubart ist bei genauerem Hinsehen durchaus ein Stück Musiktheater, das das damals wie heute überaus heikle Thema des Tyrannenmordes verhandelt, wenn auch in ein märchenhaftes Gewand verhüllt…Erstaufführung 30.07. 1999

Premiere am 30. Juli 1999.
Bis 28. August 1999.

Die Nacht des Cherub

Die Nacht des Cherub

die letzte Nacht im Leben des deutschen Dichters Heinrich von Kleist, die Nacht vor seinem Freitod am Wannsee. Im Zeitraffer zieht das Leben des 34-jährigen noch einmal an ihm vorbei…Uraufführung 30.10,1999

Premiere am 30. Oktober 1999.
Bis 21. Dezember 1999.

Martin G. Berger

Martin G. Berger wurde 1987 in Berlin geboren und wuchs in Berlin, Istanbul und München auf.Seine Arbeiten als Regisseur, Autor und Übersetzer führten ihn in den gesamten deutschsprachigen Raum, u.a. ans Theater Basel, die Staatsoper Hannover, das Luzerner Theater, die Deutsche Oper Berlin (Tischlerei), das Theater Bremen, das Theater Trier, das Deutsche Nationaltheater Weimar, das Staatstheater Augsburg, das Theater Heidelberg, das Staatstheater Darmstadt, die Oper Dortmund, die Volksoper Wien (Kasino am Schwarzenbergplatz), die Staatsoperette Dresden, das Theater Oberhausen und die Neuköllner Oper. Für seine Inszenierungen wurde Martin G. Berger mit Preisen und Nominierungen bedacht, so war er 2018 und 2020 für den deutschen Theaterpreis FAUST in der Kategorie “Beste Regie Musiktheater” und 2015 für den Götz-Friedrich-Preis nominiert. Er gewann den Karan-Armstrong-Preis der Götz-Friedrich-Stiftung, den Deutschen Musical-Theater Preis 2016″ für „Beste Regie“, den „Trierer Musical Award 2016” und den „Orpheus für besondere Verdienste um die Operette“ 2018. Seine Inszenierung “Der Barbier von Sevilla” wurde 2019 in der NRW-Kritikerumfrage als “Beste Inszenierung” genannt.Martin G. Berger zeichnet sich durch seine große Bandbreite aus. Er arbeitet in Oper, Operette, Musical, aber auch im Schauspiel, in Performancekollektiven und mit Figurenspielern. Oft bearbeitet er Werke in seinem Sinne und bringt Darsteller verschiedener Sparten für seine Produktionen zusammen.Außerdem tritt Berger als Autor und Übersetzer in Erscheinung. Seine Kammeroper “ELFIE” (Musik: Wolfgang Böhmer) feierte 2019 in der Neuköllner Oper Premiere, sein Musical „Aus Tradition anders“ (mit Jasper Sonne) im Frühjahr 2018 am Staatstheater Darmstadt. Seine Übersetzungen von „Candide“, “Follies” und „Anyone Can Whistle“ sind bei  „Musik und Bühne“ verlegt.Martin G. Bergers Weg in die Regie führte über mehrere Jahre als Assistent im Festengagement an der Oper Dortmund und der Staatsoper Hannover. Dabei assistierte er namenhaften Regisseur*innen wie Christine Mielitz, Sebastian Baumgarten und Benedikt von Peter.

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Stella

Stella

Stella ist blond und jung und schön, und sie möchte Filmstar werden, wie Marlene Dietrich. Aber Stella ist Jüdin und statt dem Traum von der großen Karriere bekommt Stella einen gelben Stern. 15 Jahre später steht Stella vor Gericht …

Premiere am 04. Oktober 2018.
Bis 04. November 2018.

Elfie

Elfie

Im Gedanken an den große Dramatiker und Freund unseres Theaters Tankred Dorst die erste Uraufführung nach seinem Tod: aus einem „vergessenen“ (Dorst) Drehbuch entsteht das Musiktheater ELFIE

Premiere am 31. Januar 2019.
Bis 03. März 2019.

Lars Werner

Lars Werner studierte Medienkunst in Leipzig, sculpture in
London und Szenisches Schreiben
an der UdK, Berlin. Er war Stipendiat der Contemporary Arts
Alliance, Berlin. Nach seinen Erfahrungen als Betreiber von Kunst- und Clubräumen, als Teil des Künstlerkollektivs Many People und als Initiator der Szenische Lesereihe Glanzoderharnisch eröffnete er 2017 das kollektiv geführte Berliner Ringtheater, das seit 2019 vom Berliner Senat gefördert
wird. Sein Stück Weißer Raum erhielt den Kleist-Förderpreis und wurde in Deutschland und Luxemburg vielfach inszeniert. 2019 empfing Lars Werner das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin.

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John von Düffel

wurde 1966 in Göttingen geboren und wuchs u. a. auf in Londonderry/Irland, Vermillion, South Dakota/USA und diversen kleineren deutschen Städten. Seit 1991 arbeitet er als Autor und Dramaturg, seit Herbst 2009 ist er Dramaturg am Deutschen Theater Berlin. John von Düffel hat Romane, Essays, Übersetzungen und Bearbeitungen veröffentlicht und ist Leiter des Studiengangs Szenisches Schreiben an der UdK Berlin.

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Affe.

Affe.

„Schwarz zu Blau“, das ist das Morgengrauen über Berlin in den schon legendären Textzeilen von Peter Fox über den Nachhauseweg nach einer exzessiven Partynacht durch versiffte Straßen. Für F., den Helden des Stückes, verwandelt sich das Blau des beginnenden Morgens allerdings wieder in Schwarz. Er verliert das Bewusstsein – und erwacht umgeben von Klinikweiß… Uraufführung 23.11. 2016

Premiere am 09. Juni 2018.
Bis 18. Juli 2018.

9 Tage wach

9 Tage wach

Er führte nach der ersten gescheiterten Jugendliebe eine jahrelange Beziehung mit ihr. Aufgewachsen vor den Toren Dresdens, kommt Eric Stehfest im Alter von 14 Jahren in der Neustadt mit der Partydroge Crystal Meth in Kontakt…

Premiere am 11. April 2019.
Bis 19. Mai 2019.

Johannes Müller

Studierte Regie an HfM Hanns Eisler und arbeitet seitdem regelmäßig mit Cordula Däuper. Gemeinsam mit Philine Rinnert realisiert er recherchebasiertes Musiktheater, das national und international gezeigt wird. So entstanden u.a. „Reading Salomé“ (Jurypreis Festival Favoriten) oder „White Limozeen“ (eingeladen zum Festival Impulse 2019).  Zurzeit arbeitet er an einer Musiktheater-Ausgrabung für die Sophiensaele Berlin und an „Sing out“, einer performativen Geschichte der Gesangsstimme, für die Staatsoper Stuttgart und Opera Ballet Vlaanderen.

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Casting Clara

Casting Clara

Wunderkind, Klaviervirtuosin, Komponistin, Ehefrau von Robert Schumann, Mutter von acht Kindern, Professorin und berufstätig fast bis zu ihrem Tod mit 76 Jahren – Clara Schumann. Wer war diese Powerfrau des 19. Jahrhunderts?

Premiere am 15. August 2019.
Bis 20. September 2019.

Anna Catherin Loll

Anna Catherin Loll ist freie investigative Journalistin und
Rechercheurin aus Berlin. Seit 2006 arbeitet sie unter anderem für
die ZEIT und die FAZ und veröffentlicht Radiobeiträge für die
Sender SWR2, Deutschlandfunk Kultur und NDR Info. Inhaltlich
konzentriert sie sich auf investigative Recherchen in den
Bereichen Nationale Sicherheit und Terrorismus, mit einem Fokus
auf finanzielle Verflechtungen. Auch die Hackerszene und das
Thema Verschlüsselung interessieren sie. Künstlerisch ist Anna
Loll als Librettistin tätig.

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Fuck the facts

Fuck the facts

Willkommen im Zeitalter der Selbstermächtigung. Einfach den Rechner anschalten und twittern, posten, trollen und haten was das Zeug hält…Uraufführung 13.09. 2017

Premiere am 13. September 2017.
Bis 20. Oktober 2017.

Betterplazes

Betterplazes

Was wäre die Berlin ohne einen Google Campus, und was Xberg ohne ein paar Leute, die dafür wenig Sympathien aufbringen. Was Helden wie Timo und Sven eine Steilvorlage gibt und jede Menge Möglichkeiten, mit dem Giganten und dem deutschen Rechtsstaat in Berührung zu kommen…

Premiere am 14. Februar 2020.
Bis 19. Mai 2020.

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